Borneo – Malaysia 2000
Einleitung
Auf der Suche nach einem individuellen Reiseziel, zumindest etwas abseits der
ausgetretenen Pfade der Pauschal-Touristen fiel dieses Jahr die Wahl auf die
beiden zu Malaysia gehörenden Bundesstaaten Sarawak und Sabah auf Borneo. Bei
der Auswahl der Reisezeit haben wir uns nach den Regen- und
Trockenzeiten gerichtet. In Sabah und Sarawak herrschen jedoch
diesbezüglich unterschiedliche Verhältnisse. Die Tagestemperaturen liegen
ganzjährig zwischen 25 und 33 °C (Flachland). Regen ist täglich, auch in den
eigentlichen Trockenzeiten möglich. Trotz der relativ hohen Temperaturen sind
Wanderungen durch den Regenwald durchaus erträglich.
Wir würden uns sehr über Feedback, Anregungen oder eigene Erlebnisse freuen, soweit möglich beantworten wir auch gerne Fragen: E-Mail / Unser Gästebuch
Externe Links zum Thema:
Direktzugriff:
http://www.photographers-experience.ch/artikel-reisen/borneo/frborneo.htm
01.04. & 02.04.: (Abflug, Samstag und Sonntag)
Der Vater von Sandy bringt uns nach Basel zum Bahnhof, wie
er sagt, ist er aufgeregter als wir, anschließende Zugfahrt nach
Frankfurt-Flughafen. Wir machen uns auf den langen Weg zum Terminal 2, via
Sky-Shuttle. Dort angekommen erwarten uns am Schalter der Malaysia-Airlines
bereits lange Schlangen, obwohl wir mit 3 Stunden vor Abflug sehr früh dran
sind. Wir dürfen am Golden-Class-Schalter einchecken und überholen alle. Ein
kurzer Besuch des Mc Donalds (mit Blick auf die
landenden Flugzeuge) und der
Sky-Club-Lounge folgen. Wir warten am Gate und dürfen noch vor den Anderen
unsere Plätze 7 A / C im Oberdeck der B 747-400 einnehmen. Wir bekommen
Champagner zur Begrüßung, das Mittagessen wird 5gängig auf tollem Porzellan
mit Airlinelogo serviert. Sandy bekommt Curry-Früchte als Vorspeise und ich
Satay, wir schlemmern uns durch. Die Flugzeit von 11 Stunden vergeht „wie im
Flug“, jeder Sitz hat einen kleinen Bildschirm, gezeigt wird u.a. James Bond
und Stuart Little. Gegen 6 Uhr Ortszeit landet die Maschine in Kuala Lumpur
(KL). Der hiesige Shuttle-Zug bringt uns vom Terminal C zum Hauptkomplex, der
Flughafen wirkt
sehr modern und zu
ca. 5 % ausgelastet. Die meisten Counter sind
mit 3 schlafenden Angestellten besetzt. Es ist ja noch so früh. Bis zum
Weiterflug nach Miri haben wir noch viel Zeit, unser Gate B 7 ist trotzdem nicht
ganz leicht zu finden, wir müssen auf Ausschilderung „Domestic
Flights“ laufen, nicht etwa auf „GATE B 1 – 10“. Das kleine
Verwirrspiel scheint auch andere Reisende zu irritieren, ein deutscher Geschäftsreisender
fragt uns am Immigrationscounter nach dem Weg. Der Versuch, Geld zu wechseln
wird hier zum ungewollten Marathon durch sämtliche Ebenen und Terminals. Wir
schlagen uns bis zur Check-in-Ebene durch, wechseln DM in Ringit und müssen
erneut div. Kontrollen bis zu unserem Gate passieren. Auf dem Rückweg sehen wir
noch eine soeben gelandete B 747-200 von Saudi Arabian Airlines. Ca. 400
verschleierte Pilger quetschen sich in einen winzigen Warteraum. Um 10.35 geht’s weiter: 1.45 Stunden Flug bis Kutching,
dort müssen alle Passagiere aussteigen, Landing-Cards ausfüllen, (auch wir,
erneut), Kontrollen passieren und wieder einsteigen. An Bord sind ca. 15
Touristen und 100 schnatternde Asiaten, wo die alle hinwollen? 40 Minuten Flug
und 1 Orangensaft bis Miri, dort dürfen wir unser Gepäck wieder in Empfang
nehmen. Begrüßung durch den örtlichen Reiseleiter. Unsere Reisegruppe besteht
aus 6 Personen: Uwe, Volker, Kerstin und Axel. Anschließender Transfer zum
Hotel Righa Royal. Das Hotel und die Anlage sind schön, die Zimmer sind super
und der Strand eine mittlere Katastrophe. Eine kurze Prüfung div.
Inlandsflugtickets, die wir vom Guide erhalten haben, fördert bei uns das
Ticket von Volker und umgekehrt hervor. Wir laufen den Strand runter, Sandy
entdeckt kleine Löcher von Tausenden kleinen Krebsen im Sand. Gegen Abend
fahren wir in die Stadt, das hiesige Shopping-Center hat einiges zu bieten,
viele Stockwerke, MC Donalds, KFC, ... Gegen 20.30 treffen wir unsere
Mitreisenden wieder, sie hatten keine Lust auf Shopping und waren
zwischenzeitlich beim Chinesen am
Hafen Abendessen. Wir fahren totmüde zurück ins Hotel, gute Nacht.