bibliography
 


 
1898 am 1. 1. in Teschen (österr. Schlesien) geboren
1909 - 16 Schulbesuch in Wien. Während der beiden letzten Gymnasialjahre Theorieunterricht bei Dr. Josef Polnauer
1916 - 18 freiwilliger Militärdienst; Fronteinsatz; Beförderung zum Leutnant
1918 Student an der Universität Wien (Jura) und in Arnold Schönbergs "Seminar für Komposition"
1920 im Herbst Chordirektor und Korrepetitor unter Alexander von Zemlinsky am Neuen deutschen Theater in Prag; später (1922 - 27) Kapellmeister
1925 Komposition der "Schönberg-Variationen" für Klavier (Uraufführung 1926 in Prag)
1927 - 28 Opernchef in Aussig (Ústí n. L.); danach ohne Engagement wieder in Prag
1929 Erfolg der "Schönberg-Variationen" auf dem Musikfest der Internationalen Gesellschaft für neue Musik (IGNM) in Genf
1929 - 31 Komponist und Kapellmeister für Bühnenmusik am Zürcher Schauspielhaus
1931 - 33 Buchhändler in Stuttgart (Inhaber der anthroposophischen Novalis-Bücherstube)
1933 Flucht aus Stuttgart; Rückkehr nach Prag; freischaffender Musiker
1934 Hertzka-Preis für die Orchesterfassung der "Schönberg-Variationen" (op. 3b)
1936 Hertzka-Preis für die Oper "Der Sturz des Antichrist" (op. 9)
1938 nach der Aufführung des 2. Streichquartetts beim IGNM-Fest in London hält Ullmann sich etwa 2 Monate in Dornach auf
1939 Beginn der Judenverfolgung im "Protektorat Böhmen und Mähren"
1942 am 8. 9. Deportation ins KZ Theresienstadt; in der sog. "Freizeitgestaltung" aktiv als Komponist, Kapellmeister, Pianist, Organisator, Pädagoge und Musikkritiker. Wichtigste, als Manuskripte erhaltene Kompositionen: 3 Klaviersonaten; Lieder; Oper "Der Kaiser von Atlantis"; Melodram "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke"
1944 am 16. 10. Transport nach Auschwitz-Birkenau, wo er am 18. 10. in der Gaskammer ermordet wurde
   

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