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Die chinesische Astrologie kann bereits auf 5000 Jahre zurückblicken und auch sie unterteilt die Zeit in Zyklen. Ein voller Zyklus umfaßt sechzig Mondjahre und setzt sich aus fünf einfachen Zyklen zu je zwölf Jahren zusammen (wir befinden uns heute im 78. Zyklus, der am 2. Februar 1984 begann). Aber ihr Horoskop unterscheidet sich ein wenig von den drei anderen hier behandelten, so wird nicht nur einem kurzen Zeitraum (meist ein Monat) ein bestimmtes Zeichen zugeordnet, sondern einem ganzen Jahr.
Die Legende sagt, Buddha habe eines Tages, als er sich anschickte, die Erde zu verlassen, die Tiere zu sich gerufen, aber nur zwölf seien gleich zu ihm gekommen und jedem wurde ein Jahr geschenkt, nach der Reihenfolge ihres Erscheinens: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein.
Anders als beim astrologischen und indianischen Horoskop kennen die Chinesen fünf Elemente, Wasser, Metall, Feuer, Holz und Erde, die für die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn stehen und genauso wie die zehn Himmelszeichen (Sonne Yang, Mond Ying und die Betrachtung der Sternen-Konstellation) Einfluß auf das Schicksal des Einzelindividuums nehmen.
Gemeinsam mit Doppelwochen und Doppelstunden der Geburt (entspricht dem Aszendenten) stehen so schließlich auch noch genauere Deutungsfaktoren zur Verfügung.
Das Tier, das ein bestimmtes Jahr beherrscht, übt auch entscheidenden Einfluß auf das Leben der in diesem Jahr Geborenen aus. Laut dem immerwährenden chinesischen Horoskop befinden wir uns im Moment (1999) im Jahr des Hasen.
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