namibia

namibische zietgeschichte von 1486 - 1999

1486 Der portugiesische Seefahrer Diogo Cão landet an der Küste Namibias und errichtet am heutigen Cape Cross (Kreuzkap) ein Steinkreuz. Damit erhebt er für die portugiesische Krone Anspruch auf das Land.
1487 Batolomeu Diaz läuft die spätere Lüderitzbucht an (Angra Pequena).
16. Jh. Bantusprachige Völker wandern in den Norden der Region ein. Sie kommen aus ost- und zentralafrikanischen Gebieten, die von der Tsetsefliege verseucht sind. Daher suchen sie mit ihren Rinderherden nach tsetsefreien Weidegebieten. Das bedeutendste der einwandernden Bantuvölker sind die Herero.
17. Jh. Walfischfänger benutzen die Lagune von Walvis Bay als Anlegeplatz, woran bis heute der Name erinnert.
Mitte des

18. Jh.

Da ihre Stämme und Herden wachsen, ziehen die Herero weiter nach Süden, so daß es zu Auseinandersetzungen mit den in entgegengesetzter Richtung vordringenden Nama (in der Sprache der Kapholländer: ‘Hottentotten’) kommt. Die Weißen entwickeln Handelskontakte mit den in Zentralnamibia lebenden Stämmen und bauen eine Handelsroute von der Küste ins Landesinnere entlang des Flusses Swakop auf.
1761 Die Kapregierung schickt eine Expedition in das Namaland (Südnamibia). Eine erste Gebietskarte entsteht. Es folgen Vorstöße von Händlern aus dem Kapland bis hinauf nach Keetmanshoop.
1805 Die Londoner Mission errichtet die Missionsstation Warmbad nahe dem Oranje im Namaland.
1814 Die Londoner Mission installiert die Station Bethanien, von der aus Nama (und Orlaam) christianisiert werden sollen.
1820 - 1830 Der Zustrom afrikanischer Gruppen und Stämme von Süden her, vor allem Nama, die von der weißen Kolonisten im südafrikanischen Kapland von ihrem angestammten Land verdrängt werden, erreicht einen Höhepunkt. Der Zusammenstoß mit den weißen Eroberern in Südafrika, der Verlust des heimatlichen Weidelandes, die bitteren Erfahrungen mit den überlegenen Schußwaffen der Weißen haben Orientierungslosigkeit und Entwurzelung zur Folge. Diese Bedingungen und das sich verknappende Siedlungsgebiet in Namibia führen fast notgedrungen zu Kontroversen zwischen den bereits ansässigen und den neu hinzuziehenden Gruppen.
1830 Eine Dürreperiode im Norden, die Herero mit ihren riesigen Rinderherden in Richtung Süden treibt, verschärft das Problem.
ab 1835 Von den Weißen aus dem Kapland verdrängt, wandern die Orlaam nach Namibia ein, wo es zur Auseinandersetzung um Weideland mit den Herero kommt. Zu den Orlaam gehören die Afrikaner und Witbooi. Häuptling Jan Jonker Afrikaner und Witbooi, Kapitän der Orlaam, werden bald zu den entscheidenden Persönlichkeiten im Kampf gegen die weiße Fremdherrschaft gehören.
1840 Häuptling Jan Jonker Afrikaner vertreibt die Herero aus dem an heißen Quellen reichen Gebiet des heutigen Windhoek und läßt sich dort nieder.
1842 Die ersten deutschen Missionare kommen ins Land. Die Rheinische Missionsgesellschaft macht bei ihrer Arbeit unter den Herero die gleichen Erfahrungen wie die Briten: Die Afrikaner von ihrem traditionellen Glauben abzubringen und auf das Christentum zu verpflichten, erweist sich als äußerst schwierig. Das geht nicht von heute auf morgen. Also bleibt man und errichtet ‘Missionshandelsgesellschaften’, um den Verbleib finanziell abzusichern. Gehandelt wird mit vielerlei europäischer Ware, inklusive Waffen und Munition.
1844 Die Besatzungsmitglieder eines Schiffes, das die der Walvis Bay vorgelagerte Insel Ichaboe passiert, entdecken hier zufällig immense Guano-Vorkommen. Im Oktober des Jahres graben 6000 Arbeiter nach Guano. Der Vogelmist ist in Europa als Düngemittel sehr begehrt. Im ersten Jahr gehen 90 000 t außer Landes, im zweiten Jahr 110 000 t. Danach sind die besten Halden leer. Die bis zu 225 europäischen Transportschiffe verschwinden wieder.
um 1850 Das Reizwort Kupfer lockt immer mehr Europäer ins Land, nachdem man im mittleren Namibia bei Rehoboth und am Swakop-Fluß fündig geworden ist. Unternehmen, die bis dahin mit Fischfang, Guano, Viehhandel, Pulver und Branntwein ihr Geld gemacht haben steigen nun auch ins Kupfergeschäft ein und heuern Afrikaner als Minenarbeiter an. Die ersten Bergbaukonzessionen handeln britischen Unternehmen aus. Die Situation unter den namibischen Völkern wird zunehmend komplizierter: Noch längst nicht in der Frage der Landverteilung untereinander einig, sehen sie sich nun dem zusätzlichen Problem ausgesetzt, die Vergabe von Schürfrechten zu regeln. Die Weißen nutzen die Uneinigkeit und Irritation der Afrikaner weidlich aus. Das aber läßt unter dein namibischen Völkern das

Bewußtsein wachsen, daß angesichts der immer sichtbaren Gefahr der Einkreisung und Entrechtung durch weiße Eroberer andererseits ein Zusammenschluß dringend erforderlich ist.

1858 Am 9. Januar ruft Jan Jonker Afrikaner die namibischen Häuptlinge in Hoachanas zusammen. Man beschließt den zwölf Artikel umfassenden ‘Friedensvertrag und Stämmebund von Hoachanas’, der den Häuptlingen u.a. auferlegt: grundsätzlich gegenseitige Loyalität zu üben; etwaige Streitfälle vor einem unabhängigen Gerichtshof zu bringen; nicht ohne Wissen der Unterzeichnenden Weiße auf ihrem Land nach Kupfer graben zu lassen noch Grund und Boden an Kolonisten zu veräußern. Der Friedensvertrag steht für die frühen Einigungsbestrebungen der afrikanischen Stämme und gilt als Grundlage für ihr späteres massives Aufbegehren.
1863 Händler und Missionare fühlen sich durch die Auseinandersetzungen zwischen Herero und Nama/Orlaam bedroht und bitten die im südlichen Afrika dominierende Kolonialmacht Großbritannien sowie Deutschland um Schutz.
1871 Gründung des Deutschen Reiches. Jetzt können sich erstmals an einer deutschen Kolonialpolitik interessierte Kreise im Reichstag Gehör verschaffen. Zahlreiche Kolonialvereine werden gegründet. Man will endlich mit anderen europäischen Ländern gleichziehen, die ihre Raubzüge in Asien, Afrika und Lateinamerika vielfach bereits hinter sich haben.
1878 Großbritannien, das den Machtzuwachs Deutschlands in Südwestafrika fürchtet, annektiert das Gebiet um Walvis Bay.
1883 Die Brigg des Bremer Kaufmanns Adolf Lüderitz macht an der Bucht Angra Pequena fest. Er und sein Beauftragter Heinrich Vogelsang verfochten neben eigenen Handelsinteressen das Ziel, Namibia zur deutschen Kolonie zu machen. Lüderitz Argumente: Das schaffe neue Märkte für die nach überseeischen Absatzmöglichkeiten strebende deutsche Industrie; wertvolle Bodenschätze seien hier quasi zum Nulltarif zu haben; und nicht zuletzt: hier gäbe es Existenzmöglichkeiten für viele der zu jener Zeit massenhaft arbeitslosen Deutschen. Lüderitz’ Landerwerb um die Bucht Angra Pequena (später Lüderitzbucht) beruht von Anfang an auf bewußter Täuschung der für die Landvergabe zuständigen Namahäuptlinge, indem jede Meile mit 7,4 km statt mit dem englischen Maß (= 1,5 km!) veranschlagt wird.
1884 Die Berliner Konferenz beschließt die koloniale Aufteilung Afrikas. Südwestafrika wird deutsches ‘Schutzgebiet’.
1885 Am 30. April gründet sich die Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika (DKG). Sie holt deutsche Siedler ins Land, verkauft und verpachtet Farmland ohne Rücksicht auf die eigentlichen Landbesitzer. Sitz der deutschen Verwaltung wird Otjimbingwe.
1889 Unter Führung von Curt von Francois beginnen die ins Land geholten deutschen ‘Schutztruppen’ die Völker Zentral- und Südnamibias zu unterwerfen.
1890 Bismarcks Nachfolger, Reichskanzler Leo von Caprivi, schließt am 1. Juli den Helgoland-Sansibar-Vertrag mit England, durch den der Caprivi-Zipfel der deutschen Kolonie zugeschlagen wird. Damit haben sich die Deutschen einen Landkorridor zum Zambezi verschafft.
1891 Windhoek wird offizieller Sitz des deutschen Kommissariats.
1894 Die Auseinandersetzungen mit den afrikanischen Völkern Namibias dauern an. Major Leutwein besiegt afrikanische Truppen unter Hendrik Witbooi in den Naukluft-Bergen.
1897 - 1902 Windhoek und Swakopmund werden durch eine Schmalspurbahn verbunden.
1904 Im Januar bricht in Okahandja der Hereroaufstand aus. Die deutsche ‘Schutztruppe’ bestraft die Erhebung mit dem Mord an 65 000 Herero. Nur etwa 16 000 Männer, Frauen und Kinder überleben das Massaker.
1904 - 1907 Der Krieg der Deutschen gegen die Nama im Süden des Landes dauert fast drei Jahre. Die Hälfte des Namavolkes kommt darin um. Nach der Niederschlagung der Herero und der Nama führen die Deutschen - zusätzlich zur Abschiebung der Restvölker in Reservate - drei Verordnungen ein, die Bewegungsfreiheit der Afrikaner vollends einschränken: Aufenthaltskontrolle, Paßpflicht und den Zwang, für Weiße zu arbeiten.
1908 Bei Lüderitz (in der Namib-Wüste) werden Diamanten entdeckt. Bisher von geringem wirtschaftlichen Nutzen für die Deutschen, scheint sich die Kolonie nun zu einer guten Einnahmequelle zu entwickeln. Die Kosten der Kriege gegen Herero und Nama sind binnen kurzem gedeckt. Lüderitz wird mit Keetmanshoop durch eine Eisenbahn verbunden, die Verlängerung der Strecke bis Windhoek erfolgt bis 1912.
1914 Am 2. August bricht der Erste Weltkrieg aus, die deutsche ‘Schutztruppe’ in Namibia macht mobil.
1915 Südafrikanische Streitkräfte marschieren in die benachbarte deutsche Kolonie, die ‘Schutztruppen’ kapitulieren. Südafrika /damals Südafrikanische Union) übernimmt die Macht. Damit endet die deutsche Kolonialherrschaft de facto.
1919 Der Vertrag von Versailles, der den Ersten Weltkrieg formal beendet, bringt für Deutschland u.a. den Verlust sämtlicher Kolonien. Auch Namibia wird zum Mandatsgebiet des Völkerbundes erklärt. Zahlreiche Deutsche müssen das Land verlassen. Die britisch-südafrikanischen Consolidated Diamond Mines übernehmen den Diamantenabbau.
1921 Das Südafrika vom Völkerbund übertragene Mandat über Namibia tritt in Kraft. Ein südafrikanischer Generalgouverneur wird eingesetzt. Viele Buren aus dem Kapland gründen in der Folgezeit Farmen in Namibia.
1934 Namibia wird als fünfte Provinz Südafrikas verwaltet. Die südafrikanische Unterdrückungspolitik fügt sich nahtlos an die der Deutschen an. Jedweder Widerstand der Afrikaner wird brutal niedergeschlagen.
1939 Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs werden zahlreiche in Namibia verbliebene Deutsche von Südafrika interniert.
1946 Der Konflikt Südafrikas mit der UNO, Nachfolgerin des Völkerbundes, beginnt. Südafrika weigert sich, das Gebiet Namibias unter internationale Aufsicht zu stellen.
1951 Für siedlungswillige Deutsche werden Einwanderungserleichterungen geschaffen.
1958 Gründung der OPO (Ovamboland People’s Organization) als Interessensvertretungsorgan der schwarzen Bevölkerung in Namibia.
1959 Am 10. Dezember findet ein Protestmarsch der Frauen von Old Location statt, einer angestammten, zentral gelegenen Siedlung der Afrikaner in Windhoek. Sie wehren sich gegen das Vorhaben Südafrikas, die Namibier streng nach Stammeszugehörigkeit getrennt in ein Ghetto weit außerhalb der Stadt zu verbannen. Die südafrikanische Armee eröffnet das Feuer, elf Afrikaner werden getöten. Bulldozer machen dann die Old Location dem Erdboden gleich, die schwarzen Einwohner werden trotz ihrer heftigen Proteste nach Katutura (‘Ort, wo wir nicht leben wollen’) abgeschoben.
1960 Die SWAPO (South West Afrika’s People’s Organization) wird als Nachfolgeorganisation der OPO im Exil in Dar Es Salaam gegründet. Ihr erster Präsident ist Sam Nujoma.
1966 Südafrika befestigt das Reservate-System: Die nach südafrikanischem Vorbild eingerichteten (zehn) homelands für die Afrikaner, deren strikte Kontrolle und das Prinzip der ‘getrennten Entwicklung’ für Weiße und Schwarze werden bestätigt. Die UNO entzieht Südafrika das Namibia-Mandat. Die Regierung in Pretoria erkennt dies jedoch nicht an. Die SWAPO beschließt, den bis dahin acht Jahre lang mit friedlichen Mitteln betriebenen Freiheitskampf nun auch mit Waffen zu führen. Der 24jährige Krieg zwischen der Befreiungsorganisation SWAPO und Südafrika beginnt. Das damalige Ovamboland an der Grenze zu Angola wird Hauptkriegsschauplatz, da die SWAPO in Angola Rückzugsbasen besitzt.
1969 Der UN-Sicherheitsrat anerkennt die Rechtmäßigkeit des namibischen Befreiungskampfes. Im angolanischen Exil formiert sich der Frauenrat der SWAPO als Flügel der namibischen Befreiungsbewegung.
1970 - 1971 Nach dem UN-Sicherheitsrat verurteilt auch der Internationale Gerichtshof in Den Haag die Präsenz Südafrikas in Namibia.
1973 Am 11. Dezember beendet der UN-Sicherheitsrat seine Gespräche mit Südafrika über eine Lösung der Namibiafrage, da sie zu keinem Ergebnis führen. Die UN-Vollversammlung erkennt die SWAPO als einzige rechtmäßige Repräsentantin des Volkes von Namibia an.
1975/76 Die von Südafrika inspirierte sogenannte Turnhallen-Konferenz soll die konservativen Kräfte in Namibia sammeln, um an UNO und SWAPO vorbei eine eigene Lösung zu finden. Die Unabhängigkeit des Landes ist für das Jahr 1978 vorgesehen.
1977 Gespräche zwischen den Westmächten USA, Kanada, Frankreich, England und Deutschland einerseits und Südafrika andererseits über die Zukunft Namibias. Deutschland schließt vorläufig sein Konsulat in Windhoek.

Bildung der konservativen Turnhallen-Allianz (DTA) unter Führung des Weißen Dirk Mudge mit dem Ziel, eine Übergangsregierung zu bilden.

1978 Proklamierung der UN-Sicherheitsrats-Resolution Nr. 435, die einen (vom Westen unterstützten) Friedensplan für Namibia festschreibt und gleichzeitig die Politik Südafrikas verurteilt. Im Dezember finden in Namibia manipulierte Wahlen statt, die von der UNO nicht anerkannt werden. Die DTA geht als Sieger aus ihnen hervor und bildet eine Regierung. Dirk Mudge wird Vorsitzender des Ministerrats. Die wesentlichen Entscheidungen jedoch fallen weiterhin in Südafrika.
1983 Mudge tritt zurück. Ministerrat und Parlament werden aufgelöst. Mudge kritisiert die zu starke Einmischung Südafrikas. Der südafrikanische Generaladministrator übernimmt die Alleinherrschaft über das Land.
1982 - 1988 Die Unterdrückung der SWAPO und des namibischen Volkes seitens Südafrikas verschärfen sich. Die Übergriffe Südafrikas auf Ankola, das den Namibiern Rückzugsgebiete eingeräumt hat, nehmen zu. Verhandlungsvorstöße westlicher Staaten (einschließlich Deutschlands) verlaufen ergebnislos. Zum Zankapfel werden die kubanischen Soldaten, die sich in Angola befinden. Die USA und Südafrika fordern ihren Abzug als Voraussetzung für Frieden in Namibia.

Südafrika setzt eine Übergangsregierung ein.

1988 Die USA initiieren Verhandlungen zwischen Südafrika, Angola und Kuba. Es kommt zum Waffenstillstand. Man einigt sich auf einen Zeitplan zur Herbeiführung der Unabhängigkeit Namibias.
1989 Vorbereitung der ersten freien Wahlen unter Aufsicht der UNO.

Juli: Rückkehr der ersten (der insgesamt 40 000) Exilanten.

September: Rückkehr des SWAPO-Präsidenten Sam Nujoma aus dem Exil.

November : Erste freie Wahl in Namibia. Die SWAPO erhält 41 von 72 Parlamentssitzen, gefolgt von der Oppositionspartei DTA (Demokratische Turnhallen-Allianz) mit 21 Sitzen. Insgesamt sind sieben Parteien im Parlament vertreten. SWAPO-Führer Sam Nujoma wird zum Ministerpräsidenten nominiert. Die südafrikanischen Truppen ziehen sich zurück.

1990 Verabschiedung der neuen Verfassung im Februar. am 21. März wird im Stadion von Windhoek in Anwesenheit Zehntausender schwarzer Bürger (die Weißen bleiben der Zeremonie fern) die südafrikanische Flagge eingeholt und die neue namibische Flagge gehißt. Die erste demokratisch gewählte Regierung Namibias unter Präsident Sam Nujoma nimmt ihre Arbeit auf.
1991 Aufbau Namibias unter dem Stichwort reconcilation (Versöhnung zwischen Unterdrückern und Unterdrückten).
1992-
1993
Eine neue Regional- und Kommunalverwaltung löst die Reservatsgliederung der Apartheidpolitik ab. Es entstehen 13 gleichberechtigte, freizugängliche Regionen.
1993 Namibia erhält eine eigene Währung. Der (südafrikanische) Rand wird vom namibischen Dollar N-$ abgelöst.
1994 Februar: Walvis Bay (und die zwölf vorgelagerten Inseln) bislang der Republik Südafrika zugehörig, wird Namibia übereignet. Damit verfügt das Land über einen bedeutenden Handels- und Fischereihafen. Walvis Bay umfaßt mit Hafen und Hinterland 1230 km².
1995 Eröffnung der ersten namibischen Universität, der University of Namibia (UNAM), in Windhoek.
1996 Gründung des Namibia Kulturverein e.V. in Deutschland.

1999

Nach einer zweifelhaften Verfassungsänderung wird Präsident Nujoma für eine dritte Amtszeit gewählt