wer wie was warum ???

oder

a.oppolzers kandidatur für den schriftführer des öbvp

Ereignisketten beginnen oft mit Kleinigkeiten - auch jene, die mich schließlich dazu geführt hat, als Schriftführer im Präsidium des ÖBVP zu kandidieren. Die Kleinigkeit - das Initial sehen Sie hier: Warum eine Psychotherapie?

 

Informationsstellen für Psychotherapie

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Burgenland - Burgenländischer Landesverband für Psyhotherapie (BLP)

Mo, Di, Mi, Do 8.30 - 15.30 Uhr

Tel. 02682/684 71

Kärnten - Kärntner Landesverband für Psyhotherapie (KLP)

Fr 15.00 - 17.00 Uhr

Tel. 0463/50 07 56

Niederösterreich - Niederösterreichischer Landesverband für Psyhotherapie (NÖLP)

Mo 10.00 - 12.00, Mi 19.00 - 21.00, Fr. 10.00 - 12.00 Uhr

Tel. 02235/429 65

Oberösterreich - Oberösterreichischer Landesverband für Psyhotherapie (OÖLP)

Di, Do 14.00 - 16.00 Uhr

Tel. 0732/60 98 27

Salzburg- Salzburger Landesverband für Psyhotherapie (SLP)

Di 16.30 - 18.00, Do 12.30 - 15.00 Uhr

Tel. 0662/88 89/258

Steiermark - Steirischer Landesverband für Psyhotherapie (STLP)

Mi 12.00 - 14.00 Uhr

Tel. 0316/37 25 00

Tirol - Tiroler Landesverband für Psyhotherapie (TLP)

Di 9.00 - 11.00, Do 14.00 - 16.00 Uhr

Tel. 0512/56 17 34

Vorarlberg - Vorarlberger Landesverband für Psyhotherapie (VLP)

Di, Do 9.00 - 11.00 Uhr

Tel. 05572/214 63

Wien - Wiener Landesverband für Pschotherapie (WLP)

Telefonische Beratung: Mo, Mi, Do 14.00 - 16.00, Sa 10.00 - 12.00 Uhr

Tel. 01/512 71 02

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Das ist eine Seite des PTH (Psychotherapie) - Servers, den der ÖBVP betreibt; und aufmerksame LeserInnen haben vielleicht gleich erkannt, daß der Begriff "Psychotherapie" einmal richtig und sonst immer falsch geschrieben wird.

"Das macht kein gutes Bild für eine Berufsgruppe - überhaupt, wenn die Seite im Internet steht" dachte ich mir und schickte eine Mail ans ÖBVP-Büro; dann eine zweite, eine dritte - schließlich mailte ich auch dem Präsidenten Alfred Pritz; die Reaktion war - wie man in Wien sagt: nicht einmal ignorieren - also weder eine Korrektur der Seite noch eine Antwort an mich (als zahlendes, einfaches ÖBVP-Mitglied.

Diese kleine Episode spielte sich vor eineinhalb Jahren ab und hat mich sehr irritiert - aber ich dachte mir, vielleicht ist das ganze Büro in einen extremen Erschöpfungszustand gefallen; damals wurde ja der Weltkongreß vorbereitet - und zwar mit aller Raffinesse (was man von der PTH-Server-Seite nicht gerade behaupten kann). Vor meinem inneren Auge stellte sich das so dar:

Quantensprungartig steigerte sich allerdings meine Irritation mit den Vorgängen um die Kassenvertragsverhandlungen; fühlte ich mich davor vom ÖBVP zumindest vertreten, so konnte ich ab dem Spätsommer 1999 die berufspolitischen, offiziellen Aktionen nichtmehr kritiklos hinnehmen; und aus all dem heraus war ich dann im Herbst eines der AQA-Gründungsmitglieder.

Nur zur Klarstellung: AQA

AQA

 

BEDEUTET NICHT:

  • Alle quälen Alfred
  • Alte Querelen aktualisieren
  • Achtung querulatorische Aktivisten
  • Anmaßendes Querschießen Abtrünniger
  • etc...

 

 

AQA

bedeutet

ARBEITSGRUPPE

für

QUALIFIZIERTE

ALTERNATIVEN

im

ÖBVP

Seit dem Herbst 1999 hat sich einiges geändert; die präsidiale Berufspolitik hat dazu geführt, daß sich aus meiner Sicht die Situation der PsychotherapeutInnen derzeit folgendermaßen darstellen läßt:
Unsere Position ist nicht gerade vorzüglich. Die "Riesenschlange Hauptverband" hat uns ziemlich respektlos mit Haut und Haar verschlungen. Der Spielraum, den wir haben, ist minimal - die Situation insgesamt ist inferior.

Das wirkt sich auch auf die Situation im Präsidium aus; der Mangel an Transparenz, die Demokratur ( entsprechend einem Demokratieverständnis a la Wladimir PUTIN: "Es gibt Probleme, die lösen wir demokratisch; und es gibt andere Probleme, die lösen wir eben anders!"), die einseitige Informationspolitik zeitigen Folgen, die sehen dann so aus:

Es ist tatsächlich elend, wenn das "Schiff Psychotherapie" (anfänglich durch ein modernes Psychotherapiegesetz schnittig und gesundheitspolitisch durchaus seetüchtig unterwegs) jetzt leckgeschlagen auf Schlingerkurs liegt. Das sind die Folgen einer "Berufspolitik", die riskiert, daß mehr als die Hälfte der ÖBVP-Mitglieder massive berufliche Schwierigkeiten durch einen schlechten Kassenvertrag zu erwarten haben.

"Plätze wechseln" halte ich für gut - vielleicht kann es dem Team AULL/MÜCKSTEIN/OPPOLZER/RUDNIK/WEIDINGER doch noch gelingen, den Schaden einzugrenzen und "das Boot wieder flott zu machen".

Alles das hat zu der nun häufig beklagten Polarisierung in der Berufsgruppe geführt; der Umgang miteinander läßt sich so darstellen:

Auch ich befinde mich in dieser Polarisierung. Daher sehe ich in der Mitte des Fadenkreuzes den mächtigen "Präsidiumsbären", der auf den "AQA-Bären" deutet - und damit will, das auf die "bösen" AQA-Leute losgegangen wird; denn die behindern ja das Gute und reizen den Hauptverband. Und der Hauptverband reagiert dementsprechend; er geht mit dem ÖBVP insgesamt nicht angemessen und respektvoll um; denn diese Berufsvertretung präsentiert sich gegenwärtig unprofessionell und in vorauseilendem Gehorsam - und das lädt zu schlechten Umgangsformen ein!
Wenn also der Hauptverbanduns uns in unsere Not (wir haben ja dem Vertrag bereits - unter denkwürdigen BUKO-Umständen - zugestimmt) noch Demütigungen (Klagsverzicht, etc.)aufzwingen will, so ist das arg (wie im Bild der Henker, der dem Verurteilten noch die Fingerlage vorschreiben will); wenn es jedoch Nebenabsprachen seitens unseres Präsidiums gibt, die den Hauptverband in diesem unglaublichen Ansinnen noch Unterstützung zusagen - ja sogar bei einer uns benachteiligenden Gesetzesnovellierung mitmachen würden - dann ist das skandalös!

Falls Sie bis zu dieser Stelle gelesen haben, darf ich Ihnen noch zu meiner Person sagen, daß ich durchaus vielfältige Persönlichkeitsaspekte in mir trage; zentrale Qualitäten sind Geduld/Ausdauer/Humor und Lebensfreude; auch "Zuwarten können" - ebenso, wie die Fähigkeit Brücken zwischen schwer vereinbarbaren Standpunkten herzustellen. Detaillierte Angaben zur Kandidatur finden im weiteren ebenso, wie eine Skizze berufspolitischer Ambitionen.

Beruflicher Werdegang: Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde am G.v.Preyerschen Kinderspital in Wien; danach 10 Jahre an der Univ.Klinik für Neuropsychiatrie des Kindes und Jugendalters in Wien - in dieser Zeit Erlangen des Zusatzfacharzttitels; seit 1991 Oberarzt an der Abteilung für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie am Neurologischen Krankenhaus Rosenhügel/Wien. Humanbiologie als zweites Doktorat.

Fachspezifische Ausbildungen: Gestalttherapie (ÖAGG/Ö11)

Gegenwärtige Tätigkeit: Leiter der Ambulanz an der Abteilung für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie am NKH-Rosenhügel; psychotherapeutische Praxis seit 1990 ( vorwiegend Familien und Erwachsene - kein diagnosespezifischer Schwerpunkt); Lektor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Musiktherapie); Leiter einer Familienberatungsstelle.

KANDIDATUR als Schriftführer des ÖBVP

(Zugehörig zum Team Aull/Mückstein/Ruttner/Weidinger)

Berufspolitisch derzeit in keiner sonstigen Funktion tätig.

Berufspolitische Absichten und Zielsetzungen:

Offene, breite und dennoch differenzierte Information an alle Mitglieder des ÖBVP - dadurch Wiedererrichtung und Herbeiführen ausgewogener Entscheidungsgrundlagen für berufspolitisch wichtige Fragen.

Einbeziehen der aktuellen Meinungen und Haltungen der ÖBVP-Mitglieder in die berufspolitischen Vorgänge.

Rückbindung zu den Mitglieder bei wesentlichen berufspolitischen Fragestellungen - Absicherung dieser Rückbindungen durch eine entsprechende Strukturreform.

Entwicklung und Förderung einer dem Berufsstand entsprechenden Diskussions- und Konfliktkultur - jedenfalls Abkehr von Polarisierungs- und Spaltungstendenzen. Der ÖBVP soll wieder für alle Mitglieder Repräsentant sein.

Anstelle eines zu persönlichkeitsbezogenen Führungsstils bietet das Team Aull/Mückstein/Oppolzer/Ruttner/Weidinger die Chance für den Wiedereinzug demokratischer Strukturen in das Präsidium des ÖBVP. Querverbindungen zu nahen Berufsgruppen können mit entsprechendem Selbstbewußsein etabliert und gepflegt werden - dazu kann auch der Einbezug von ExpertInnen beitragen. Vor allem die Präsenz in den Medien - die allemal auch als Markenzeichen für den Berufsstand zu sehen ist - wird wieder der Qualifikation und Reife der ÖBVP-Mitglieder entsprechen.

Im jetzt ausverhandelten Kassenvertrag sehe ich kein eine ausreichende Grundlage für qualitativ gute

Klientenversorgung ; den wesentlichen Aspekten der psychotherapeutischen Tätigkeit wird ein

bürokratischer Rahmen aufgezwungen, der die Würde und die Haltung der PsychotherapeutInnen nicht

respektiert. Kommt es dennoch zur Verwirklichung des Vertrags ( der bereits durch eine

Zweidrittelmehrheit in der BUKO akzeptiert wurde), so wird es Anliegen der Berufsvertretung sein, die

Interessen aller Mitglieder im Rahmen des Vertrages zu wahren - u.a. auch durch das Ausschöpfen und

Auskämpfen sämtlicher rechtlicher Mittel für durch den Vertrag benachteiligte KlientInnen und

Kolleginnen.