Karakus
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Karakus

Karakus Tumulus

Das Hierothesion bestand ursprünglich aus einem Tumulus mit Grabkammer und Gruppen von jeweils drei dorischen Säulen, die um den Tumulus herum aufgestellt waren. Der Tumulus ist aus kleinen Gesteinsbrocken aufgeschüttet, ähnlich wie auf dem Gipfel des Nemrut Dag. Die derzeitige Höhe des Karakus Tumulus beträgt 30 m. Die Grabkammer wurde geplündert als Kommagene ein Tei des Römischen Reiches wurde (72 n.Chr.). Die Steinquader der rabkammer verwendete man zum Bau der ersten Cendere-Brücke. Die Vertiefung hinter der Säule mit dem Adler zeigt vermutlich die Stelle, wo sich die Grabkammer befand.

Die Säulengruppen waren im Abstand von 130 m auf drei Seiten des Tumulus aufgestellt.

Jede Gruppe bestand aus drei dorischen Säulen, die aus grob garbeiteten, grauen Kalksteinblöcken zusammengesetzt waren. Jede Säule war ca. 7 m hoch und hatte einen Durchmesser von 1,7 m. Auf der Ostseite ist nur eine der Säulen erhalten geblieben. Auf der Säule steht eine 2,54 m hohe Statue eines Adlers. Der Vogel hat seinen Kopf nach hinten geworfen und blickt herausfordernd in den Himmel. Dem Vogel verdankt der Tumulus

seinen heutigen Namen. Tumulus "des schwarzen Vogels". Von der zweiten Gruppe stehen heut noch zwei Säulen. Die einst in der Mitte stehende Statue trägt noch Spuren des Reliefs oder der Statue, die die Säule bekrönte. Der langen griechischen Inschrift auf der Plinthe und der obersten Säulentrommel ist zu entnehmen, daß Mithrades II das Hierothesion für seine Mutter Isias, seine Schwester Antiochis und für seine Tochter Aka hatte errichten lassen. Die zweite Säule trägt die Statue eines liegenden Stiers. Der Kopf des Tieres fehlt

heute. Nur eine Gruppe mit drei Säulen steht bis heute aufrecht. Die Details des Reliefs, das auf einer der Säulen steht ist kaum noch zu erkennen. Ursprünglich war eine Handreichungs-szene Mitrhadates II und seiner Schwester Loodike dargestellt.