Europa und Demokratie
Sehr geehrte Damen und Herren!
Hochgeschätzte Gäste und Farbenbrüder aus dem Katholischen Abendland!
Liebe Bundesbrüder Lovaniae!
Grüß Gott,
"Es war immer die Sorge unserer Fürsten gewesen, die Europäische Identität zu bewahren und zu schützen, wie sie durch die Jahrhunderte gewachsen ist." Diese Worte sprach der Spanische Kronprinz Filipé anläßlich der Eröffnung eine Ausstellung über Karl V. zu Bonn. Tatsächlich, was dieser Bourbon y Bourbon sagt, ist schon Jahrhunderte lang das Wesentliche und die Essens des Abendlandes: Einheit in kultureller Verschiedenheit und wahrhafter Respekt für die Freiheit.
Es kann Ihnen befremdend überkommen, aber heute ist dieses Europäische Erbe in tödlicher Gefahr. Rezente Evolutionen und gesellschaftliche Fakten zeigen uns klar und deutlich, dass Europa im Nukleus selbst bedroht wird. Dort wo man versucht uns glauben zu lassen dass das heutige Europa ein Beispiel ist von Freiheit und Demokratie, ist die Realität völlig und komplett anders. Der internationale Sozialismus (oder Kommunismus) und der National-Sozialismus können dann schon tot sein, unsre demokratische und freie Gesellschaft ist keineswegs gesichert.
O, ich gehe hier heute Abend nicht sprechen über daß disfunktionieren der Europäische Einstellungen. Jedem Öffentlichem Struktur, ob sie national oder international ist, wird nach einiger Zeit Kennzeichen von Bürokratismus zeigen. Nein, das wirkliche Problem lieft sehr viel tiefer, und schon in der geführten und verbreiteten Politik der heutige EU-Regierungen. Die übergroße Mehrheit der Mitgliedsstaaten der EU sind regiert von Sozial-DEMOKRATISCHE Regierungen. Das Wort und Begriff ‘Demokratie’ hat dann auch im diesem Zusammenhang keinerlei Wert. Die Sozialistische Regierungen der Linke Seite sind fundamental un-demokratisch. Nur zwei Beispiele zum Illustration.
Primo. Die selbstproklamierte und sogenannte sozialdemokratische Regierungen Europas eigenen sich das Recht zu in die Internen Angelegenheiten eines Souveränes Land, mit demokratischer Verfassung ein zu mischen, Österreich. Und dieses passiert unter die Lüge das jetzt ein undemokratisches Regime in Österreich Regierungsverantwortlichkeit trägst. QUATSCH! Und Reiner Unsinn! Der einzige Grund, aber dann auch der einzige Grund hierfür ist daß Sie - zum Jedem Preis - vermeiden wollen das ein Europäischer Mitgliedstaat eine nicht-Sozialistische Regierung haben wurde.
Secundo. Zur gleichen Zeit werden vom EU offizielle Verhandlungen geführt mit ein fundamental undemokratische Staat, über der Zutritt zu der Europäische Union, die Türkische Republik. Von einen Tag auf dem Anderen liegt diesem Staat nicht mehr in Asien, aber in das Europäische Abendland. In der Türkei werden jeden Tag "Menschenrechte" verletzt. Darüber hinaus hat dieser Staat keine historische Beziehungen zum Europäischen Kontinent. Die einzige historische Beziehungen die es gibt bestehen in de wiederholte Versuchen der Islamistischen und Türkische brutale Invasion Europas. Einmal aufgenommen als vollberechtigter EU-Mitglied können wir nur Leidsam und mit Wehmut zurückdenken an den Streit der Kaiserstadt Wien und Prinz Eugenius geführt haben für das Europäische und katholische Abendland. Und mit eben soviel Wehmut wird man zurückdenken an die Worte, die damals im Römischen Senat erklungen, während Hannibal vor der Ewigen Stadt gelagert war. Also, die nächste Generation wird nicht sagen können : "inimici extra muros non sunt, inimici intra muros sunt.
Aber laß uns nicht zu pessimistisch sein. Es ist vielleicht noch nicht zu spät. Unsere politische, kulturelle, soziale und gesellschaftlichen Würdenträger und Verantwortlichen haben ab und zu noch Begriff von wie man die Europäische Zivilisation frei-wahren muß.
In der Vergangenheit sind viele Beispiele zu finden von Fürsten die wissen wo die Interessen des Abendlandes liegen: im Respekt der lokalen Freiheiten und die Tradition. Hier in Leuven, Herz der Alte Niederlände und der Burgundischer Kreis, wissen wir daß um so besser. Nicht weit von diesem Refektorium liegt die ‘Blijde Inkomstraat’ ‘Frohe Eintritt-Straße’, wo früher legitime Fürsten - und keinen Schauspieler oder Parvenus wie es Heute so viel gibt - die Freiheiten unsere Städte versicherten und also das Respekt und Vertrauen des Volkes bekamen. Diese Fürsten in diesem Europäischen Abendland haben versucht das Equilibrium zu bewahren zwischen die Großmächte Europas die uns umkreisen. Verschiede Fürsten waren sich bewußt dieser Tatsache, und nicht am wenigsten Kaiser Karl den Fünften, der vor 500 Jahre in Gent geboren ist und eine der Väter des Christlichen Europas ist. Ich werde dann auch ein bisschen tiefer auf diese merkwürdige Persönlichkeit eingehen.
Dieser Fürst war während die Hälfte eines Jahrhunderts, im Sechzehnten Jahrhundert der mächtigste Man Europas, eben der Welt. Sein Reich ging die Sonne nie unter. Wir müssen warten bis Queen Victoria bevor dieses Husarenstück sich wiederholt in der Geschichte. Karl den Fünften ist geboren im Herz der Niederlanden (das heutige Belgien): Gent. Weiterhin kann man sagen das sein Gedenken im symbolischen Jahr Zweitausend eine besondere Bedeutung hat. Eine hervorragende Gelegenheit um mal zurück zu blicken auf die gloriose Geschichte des Alten Kontinentes.
Die Arbeit, angefangen durch die Herzogen von Burgund, bekam seine konkrete Realisierung im Sechszehnten Jahrhundert.
Wir müssen Karl den Fünften vor allem erinnern als Vereiniger Europas, und der Niederlände im besonderen. Wir sprechen über der Burgundischer Kreis, daß ein abgesondertes Gebiet formt im Reich Karls den Fünften. 1548 ließ Karl auf dem Reichstag von Augsburg ein Statut akzeptieren das die quasi-unabhängigkeit dieser Gebiete festlegte. Die Kreis wurde vergrößert mit Flandern und Artesiën (bis dann unter französischer Heir) die jetzt juridisch im Heiligen Römischen Reich werden aufgenommen. Zusätzlich kamen noch dazu Friesland, Groningen, Overijssel, Utrecht und Gelre. Diese wurden vom Westfälischem Kreis gelöscht, die engere Beziehungen zum Reich hätten. Luxemburg blieb hierzu gehören. Die Kreis war gebunden durch eine niedrige jährliche finanziellen Beitrag, wofür die Militärschutz bekamen. Im Praxis wurde keiner von dieser bilateralen Verpflichtungen abzwingbar sein. Der Vertrag wurde noch im gleichen Jahr durch die Staten-General angenommen. Dadurch wurde die Niederländische Standenversammlung ausdrücklich auf gleicher Höhe mit, und neben den Deutschen Reichstag gesetzt. Der Burgundischer Kreis war kein Endpunkt, weil kurz nachher die Grafschaft Lingen in Westfalen zum Kreis hingeführt wurde. I1549 wurde die Pragmatische Sanktion angekündigt, die eine einförmige Thronfolge regelte, so dass die Zusammengehörigkeit unserer Fürstentümer unverbrüchlich sein wurde und von Dynastischen Willkür oder Zufall entzogen wurde. Dieses wurde von jedem der Staaten bekräftigt. Also können wir die Basis sehen eines proto-demokratisches System, wie es sich im Großbritannien und später der Vereinte Staaten entwickeln könnte. Trotz dem Fakt daß der Burgundischer Kreis dynastisch und völkerrechtlich verbunden waren mit die andere Gebieten des Habsburgischen Dynastie, waren sie unabhängig. Also ist die Pragmatische Sanktion ein Art ‘Declaration of independance’ für uns.
Wir wissen aber alle wie die Europäische Geschichte seit diesen Tagen verlaufen ist. Mit das kommen des Modernismus sind die Fundamente des alten Europas vernichtet. Mit die heutiger Situation als Folge davon.
Wir müssen uns wehren gegen die politisch-korrekte Elite die Ihrem Ursprung findet in die Französische Revolution, das Modernismus und die Mai ‘68er’ die jetzt ihre volle Entwicklung kennen im allumfassenden Staatsmacht: das demokratische Totalitarismus. Kein wirtschaftlicher Totalitarismus, weil hier sich einen Konsenses gebildet hat um den freien Markt. Aber ein Totalitarismus auf Kulturelle Ebene, wo, wie ich schon gesagt habe, das Wort ‘Demokratie’ täglich missbraucht wird. Es ist als ob die Macht der Zahl alles überherrscht. Als eine Mehrheit der Bevölkerung etwas wollt in linksliberaler Richtung, eine momentane Befliegung, hat das absolute Werte.
Demokratie ist aber keine abolute Ideologie, aber ein effektives Prozedere um Beschlüssen zu fassen, Mehrheit gegen Minderheit. Eben wenn sich eine zufällige Mehrheit bildet um die Privateigentum ab zu schaffen, oder Abtreibung oder Euthanasie zu zulassen und zu billigen, muß man sich hiergegen versetzen. Demokratie übersteigt nie absolute moralische Gesetze, die die Essenz der Europäischen Christlichen Zivilisation sind.
Unser Papst hat dieses also, gut verstanden. Er verteidigte in Osteuropa die fundamentale Werten des Christentums. Und jetzt spricht er sich auch aus gegen das demokratische Totalitarismus im Westen. Wer seine Geschichte kennt, weiß dass diese Werte nichts anderes sein können als Christlich, sogar katholisch.
Wir glauben in Europa, in die Christliche Gesellschaft und Zivilisation. Ein Katholik kann immer sein Glauben am Europäische Abendland bewahren, weil der Hauptstadt des Abendlandes Rom ist. Und genau in diesem Heiligen Jahr ist das ewige Rom unsere Hoffnung.
Weil Europa wieder werden muss was Europa ist. In Essens: eine reiche Verschiedenheit. Kein Amalgam, aber Diversität, keine Quantität aber Qualität. Europa ist ein Equilibrium von Diversität, ein ‘tranquilita in ordinins’, ein notwendiges Equilibrium. Sofort als ein oder anderes Prinzip Seine Herrschaft will ausüben gibt es Resistenz. Es ist eine unvergebliche Missetat und eine maßlose Irrigkeit an die Unifikation Europas zu bauen, unter dem Vorwand von Einheit. Diese zwei Elementen stehen einander entgegen. Einheit kann nur in Verschiedenheit, und nicht durch Staatsunifikation und Zentralismus.
Wie ich schon sagte, ist Europa das Kontinent der Qualität. Qualität bedeutet Person. Europa ist daß Kontinent der Person: ein freies, einmaliges Wesen, daß Unizität hat. Nichts ist ähnlich an ihm, oder wird es jemals sein. Was ein Mensch zur Person macht ist die Tradition. Daß unterscheidet auch, unter andern, uns von die Tiere. Der Britisch-Österreichischer Philosoph und Nobelpreisgewinner, Friedrich August von Hayek, hat einmal gesagt: "Men became intelligent because there was tradition." Dieses ist im totaler Opposition zu was die modernen liberal und Sozialdemokraten sagen, daß der Mensch nur verantwortlich ist für was er selbst gewählt hat. Also keine Verantwortlichkeit für Kinder, Eltern, die Gemeinschaft und der Gesellschaft. Dieses ist eine Negation der Essenz des Menschseins und in totaler Opposition mit den Europäischen Geist die Tradition und wahrhafte Freiheit verbindet.
Eine solche unverantwortliche Haltung gewinnt Einfluß und führt zum Diktatur des Gelds, Technik und Mittelmäßigkeit. Es ist auffällig daß die große Mehrheit der ‘wohldenkenden Elite’ dieses unterstützt und hiervon ihres zentrales Regierungsprogramm macht: Abtreibung, Euthanasie und so weiter. Diese schreckliche Verbrechen gegen Gott werden also alltägliche und normale Sachen. Der Staat tritt also ein im kleinsten Atom des täglichen Leben. Die Staatsmacht entscheidet über Leben und Tot! Was für eine Aberration. Eigentlich hat der Staat nur noch einen Norm: totaler Normlosigkeit!
Darum kann ich auch nur beenden mit die prophetische Worte Ronald Reagans, die er gesprochen hat während seine Investitur als Amerikanischer Präsidenten, vor zwanzig Jahren: "Government is not the solution to our problems. Government
is the Problem."Servus und Grüß Gott!