Beginn meiner Geschichte
Im Sommer 1997 nahm ich (Baujahr 1962) das Problem noch
relativ gelassen. Erst nach einigen Wochen ging ich zum Arzt. Doch der konnte nichts
feststellen und hat mich entsprechend falsch behandelt. Ein halbes Jahr lief ich mit einem
unangenehm zu tragenden SUSPENSORIUM (Sackhalter) herum. Erst danach stellte ein anderer
Arzt die Diagnose: PROSTATITIS.
Er beruhigte mich, die Größe der Prostata sei meinem
Alter entsprechend normal, die Proben weisen nur in unwesentlichem Maße Bakterien auf. Es
handele sich NUR um SCHMERZEN. Möglicherweise müsse ich lernen damit zu leben.
Ich war empört über diese überheblich anmutende Aussage.
Irgendwann erzählte mir ein etwa 50-jähriger Bekannter,
er habe 10 Jahre mit der Geschichte herumgemacht. Einerseits war ich schockiert über die
Dauer, andererseits gibt es mir die Hoffnung die Sache irgendwann einmal zu überwinden.
Suche im Internet
Bei der Verwendung von Suchmaschinen erhält man eine Vielzahl von
Treffern, zum Großteil in englischer Sprache. Ich bin hier noch am Sichten: Sinnvolle
Ergebnisse werden Sie auf der LINK-SEITE finden.
So traf ich jüngst auf die Seite der amerikanischen
Prostatitis Foundation , die zum teil
(etwa 50 Seiten) ins Deutsche übersetzt sind. Dort beschreibt ein Mann, wie er nach 25
Jahren!!! Leiden Linderung durch eine bestimmte Methode erfährt. Wie oben bereits
beschrieben haben solche Aussagen eine schockierende und zugleich Hoffnung spendende
Wirkung. Natürlich immer in dem festen Glauben, dass es bei mir nicht 10 oder 25 Jahre
dauern wird !!!!!
Die Informationen dieser Seiten und die Anzahl der
Suchergebnisse lassen darauf schließen, daß das Leiden Prostatitis doch nicht so einfach
in den Griff zu bekommen ist.
Im April 1999
Nun ist ein weiteres Jahr vergangen. Mittlerweile wurde das
Prostatitis-Forum
gegründet. Ich bin zwar nicht geheilt, aber im wesentlichen Schmerzfrei. Ich
habe gelernt damit zu leben! Ich sehe diesen oben bereits zitierten Satz meines
früheren Arztes heute mit anderen Augen: Das Schicksal hat uns zwar mit einer nur schwer
heilbaren Krankheit bedacht, man kann aber mit einer Vielzahl von zunächst banal
erscheinenden Dingen auf die Situation eingehen. Lesen Sie diese Seiten und machen sich
meine Erfahrungen zunutze. Sie müssen zwar bei Ihnen nicht dieselben Ergebnisse
liefern, aber sie können zum Nachdenken anregen.
Ganz wesentlich sollten Sie sich unter der Rubrik
"Behandlung" die Seite "Verhalten" zu Herzen nehmen. Weitere
Meilensteine auf dem Wege meiner Besserung waren die Prostatamassage, die Broccoli-Kur und
das Kürbissamenprodukt NOMON.
Im Februar 2000
E-Mail: Günter Hartig