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Plünderer am Pikes Peak (The Looters)
USA 1955 (Universal)
Regie: Abner Biberman
Rory Calhoun in der Rolle eines Bergführers, dessen früherer Armeekamerad versucht ihn dazu zu überreden, ein in den Rocky Mountains abgestürztes Flugzeug auszurauben.
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Ray Danton spielt die Rolle des Schurken mit Überzeugungskraft. Julie Adams, damals von Universal sehr of als weiblicher Star eingesetzt sowie Frank Faylen und Thomas Gomez zählen zu den bekannten Namen in diesem actionreichen Abenteuerfilm.
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Mit roher Gewalt (The Spoilers)
USA 1955 (Universal)
Regie: Jesse Hibbs
Rory Calhoun in der Rolle eines Goldkommissars, der versucht im Zuge des Goldrausches durch krumme Geschäfte in den Besitz der Minen von Goldschürfern zu gelangen.
Calhoun übernahm damit die Rolle, die in früheren Verfilmungen bereits so bekannte Darsteller wie Noah Beery,sr; William 'Stage' Boyd (der später Berühmtheit als Hopalong Cassidy erlangen sollte) und Randolph Scott gespielt hatten.
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Als Gegenspieler wurde Jeff Chandler verpflichtet, der 1961, im Alter von nur zweiundvierzig Jahren nach einer Operation an Blutvergiftung starb.
Die weibliche Hauptrolle übernahm Anne Baxter, weitere Rollen gingen an Rory's Partener aus "The Looters", Ray Danton und an John McIntire, der in späteren Jahren eine Zeitlang auch den Rancher in der beliebten Fernsehserie "Die Leute von der Shiloh Ranch (The Virginian)" spielte.
Jesse Hibbs, der auch mehrere Filme von Audie Murphy inszenierte, führte Regie.
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Nachdem Calhoun in seinen vorangegangenen Filmen bereits mehrfach in zwielichten Rollen eingesetzt war, bestand in diesem Film kein Zweifel daran, wer der Gute und wer der Böse war.
Allerdings ist sein Charakter nicht von Wut oder Rachsucht getrieben. Er möchte einfach auf die leichteste Art an das Geld anderer Leute kommen. Er wirkt sehr charmant in seinem Auftreten und man empfindet ihm gegenüber zu keinem Zeitpunkt Hass oder ähnlich geartete Gefühle.
Die Kritiker bezeichneten diese, insgesamt fünfte Verfilmung einer Story von Rex Beach als Routineware und bevorzugten größtenteils die 1942er Version mit John Wayne und Randolph Scott.
Alles in allem ist es ein unterhaltsamer Film, den man allerdings gerne einmal mit der Version von 1930 mit Gary Cooper und William Boyd vergleichen würde, die aber nur sehr schwer aufzutreiben zu sein scheint.
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Die Meute lauert überall (Raw Edge)
USA 1956 (Universal)
Regie: John Sherwood
Rory Calhoun in der Rolle eines Mannes der den Tod seines Bruders rächen will, der unschuldig gehängt wurde.
Ein mehr von der Psychologie seiner Figuren als von der Action bestimmter Western.
Neville Brand spielt einmal mehr seine übliche Schurkenrolle. Yvonne deCarlo, die eine Zeitlang als "Queen des Technicolor" bezeichnet wurde spielt die weibliche Hauptrolle.
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Flug nach Hongkong (Flight to Hong Kong)
USA 1956 (United Artists)
Regie: Joseph M. Newman
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Rory Calhoun als Mitglied eines internationalen Verbrechersyndikates.
In seiner Rolle steht er zwischen zwei Frauen. Die Eine möchte das er ehrlich wird, die andere, eine Schriftstellerin das er bleibt wie er ist, da sie in ihm auch eine Inspiration für ein Buch sieht.
Außerdem steht er vor der Frage ob er im Auftrag des Syndikates einen Mord an einem alten Freund begehen soll.
Ein klar zur B-Kategorie gehörender Krimi, vor exotischem Hintergrund, der jedoch großteils durch Rückprojektionen vermittelt wurde.
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Einer gegen Fünf (Domino Kid)
USA 1957 (Columbia/Rory Calhoun)
Regie: Ray Nazarro
Rory Calhoun in der Rolle eines Mannes, dessen Familie ermordet wird, während er als Soldat im Bürgerkrieg kämpft.
Nach seiner Rückkehr macht er sich auf die Verfolgung der fünf Banditen.
Die Story für diese erste unabhängige RORVIC-Produktion stammte von Calhoun selbst.
Inszeniert wurde der Film vom Regie-Veteranen "Ray Nazarro", der ein gutes Auge für die Action bewies.
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Flucht vor dem Galgen (The Hired Gun)
USA 1957 (MGM/Rory Calhoun, Victor M. Orsati)
Regie: Ray Nazarro
Rory Calhoun in der Rolle eines Revolvermannes, der gegen Belohnung eine angebliche Mörderin von New Mexico zurück nach Texas schaffen soll.
Während des langen und gefahrvollen Rückwegs, kommen ihm Zweifel an ihrer Schuld.
Ein kurzer aber wirklich gelungener Western, gedreht ohne irgendwelche Kulissen, in grandioser Landschaft. Die für einen Western dieser Zeit eher ungewöhnliche Inszenierung in Schwarzweiß hebt die etwas düstere Grundstimmung noch hervor und die stimmungsvolle Musik unterstreicht die Spannung.
Anne Francis als Leading-Lady harmoniert sehr gut mit Rory Calhoun.
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Utah Blaine
USA 1957 (Columbia)
Regie: Fred F. Sears
Rory Calhoun in der Rolle eines Revolvermannes, der einen Rancher vor dem Lynchen rettet und daraufhin die Hälfte seines Besitzes erhält. Damit fangen seine Schwierigkeiten jedoch erst an.
Ein Western, der kurioserweise selbst in vielen einschlägigen Lexika fehlt. Wie es in Phil Hardy's "The Aurum Film Encyclopedia -THE WESTERN" heißt, einer der zahlreichen Low-Budget Western,die in den 50er Jahren nach Geschichten von Louis L'Amour gedreht wurden.
Trotzdem handelt es sich dabei um eine ungewöhnliche Produktion, die zeitweise geradezu einen Noir-Stil aufweist. Calhoun ist einmal mehr der Reiter mit einer wohl eher zwielichtigen Vergangenheit. Allerdings kommen ihm seine Fertigkeiten mit der Waffe durchaus gelegen.
Rory ist wie üblich kein zaudernder Held, er ist entschlossen sein neugewonnenes Eigentum zu verteidigen und sucht erst gar nicht nach fadenscheinigen Gründen, um Gewalt zu vermeiden.
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Den Bösewicht gibt hier Ray Teal, vielen vermutlich noch als der stets korrekte Sheriff "Roy Coffee", aus Bonanza bekannt.
Einen von Rory's Verbündeten spielte Max Baer, 1934 Boxchampion im Schwergewicht.
Regie führte mit Fred F. Sears, ein langjähriger Columbia-Vertragsregisseur, der ursprünglich als Schauspieler ins Filmgeschäft eingestiegen war. Bis Mitte der 50er Jahre inszenierte er größtenteils Western. Er starb noch im Jahr 1957.
In Phil Hardy's bereits oben erwähnten Buch, wird Sears temporeicher und rauher Stil bei "Utah Blaine" hervorgehoben und seine Fähigkeit neue Kamerawinkel zur Aufnahme der Action zu finden herausgestellt. Wie es weiter heißt, markierte der Einsatz ungewöhnlicher Waffen in diesem Film (wie z. B. auch in "Shotgun", 1955 mit Sterling Hayden, nach einer Idee von Calhoun) den Wechsel in der Bewaffnung, der schließlich mit dem Italo-Western seinen Höhepunkt erreichen sollte.
"Utah Blaine" war ungeachtet dessen ein gelungener Western, der zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.
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Bis zur letzten Patrone (The Saga of Hemp Brown)
USA 1958 (Universal)
Regie: Richard Carlson
Rory Calhoun in der Titelrolle, als Offizier der U.S.Army, der gezwungen ist auf eigene Faust den Überfall auf einen unter seiner Führung stehenden Goldtransport aufzuklären, um damit seinen Namen wieder reinzuwaschen.
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Marco Polo (Marco Polo)
I 1960 (MGM/Hugo Fregonese)
Regie: Piero Pierotti
Rory Calhoun in der Titelrolle, als venezianischer Kaufmann, der auf seinen Reisen durch Asien zahlreiche Abenteuer zu überstehen hat.
Gedreht in Cinemascope und praktisch nur durch das Zugpferd Rory Calhoun interessant. Praktisch alle Nebenrollen wurden mit Darstellern der verschiedensten Nationalitäten besetzt. Einem Vergleich mit dem Film "The Adventures of Marco Polo (Die Abenteuer des Marco Polo)" aus dem Jahr 1938, mit "Gary Cooper" und "Basil Rathbone" hält diese Co-Produktion in keiner Hinsicht stand.
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Der Koloss von Rhodos (The Colossus of Rhodos/Colosso di Rodi)
I 1961 (MGM/Cineproduzioni Associate-Rom)
Regie: Sergio Leone
Rory Calhoun in der Rolle des Dareios, der in zahlreiche Intrigen und Freiheitskämpfe verwickelt wird.
Am Ende steht ein gewaltiges Erdbeben, durch das der sagenumwobene Koloss von Rhodos, das fünfte Weltwunder, in der Meerenge versinkt.
Sergio Leone, der später als Regisseur von "Spiel mir das Lied vom Tod" weltweiten Ruhm erlangte, erschuf mit diesem Film ein gewaltiges Epos, mit teilweise erstaunlich ironischen Dialogen.
Rory Calhoun zeigt mit kurzer Toga viel Bein.
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A Face in the Rain
USA 1963 (Filmways/Calvic/John Calley)
Regie: Irving Kershner
Rory Calhoun in der Rolle eines amerikanischen Spiones, der im Zweiten Weltkrieg in Italien auf der Flucht vor den deutschen Besatzern ist.
Ein zwiespältiger Film. Die Grundstimmung des Filmes ist sehr ernst und düster. Leider fehlt nahezu jede Dramatik und Abenteuerlichkeit und Rory Calhoun kann in seiner Rolle nicht allzuviel bewirken.
Das Ganze wirkt etwas zu nüchtern und man wünschte das Thema wäre bereits Ende der 40er oder zu Anfang der 50er Jahre mit ihm verfilmt worden.
Am meisten macht Niall MacGinnis aus seiner Rolle eines deutschen Offiziers, der sich nicht ganz uneigennützig bei der Familie einquartiert, die Rory Unterschlupf gewährt.
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