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The Red House
USA 1947 (United Artists)
Regie: Delmer Daves
Rory Calhoun in der Rolle eines Aufsehers, der im Auftrag eines undurchsichtigen, verkrüppelten Mannes (gespielt von Edward G. Robinson)neugierige Besucher von einem bestimmten Waldstück fernhalten soll.
Ein ausgesprochen atmosphärisches Melodram, in dem Calhoun sich mit seiner großgewachsenen Statur und seinem selbstsicheren Auftreten sehr gut macht.
Der Regisseur, Delmer Daves drehte später auch den Western Klassiker "Der gebrochene Pfeil (Broken Arrow, 1950)".
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Adventure Island
USA 1947 (Paramount)
Regie: Peter Stewart (Sam Newfield)
Rory Calhoun in der Rolle eines Glücksritters, der gemeinsam mit zwei Begleitern auf einer unbekannten Insel strandet.
Für Calhoun war es die allererste Hauptrolle und Rhonda Fleming war seine Leading Lady.
Den Bösewicht gab Paul Kelly, der in den 20er Jahren wegen Totschlags zwei Jahre im Gefängnis gesessen hatte.
Adventure Island ist ein Remake des Films "Ebb Tide (1937)", mit Ray Milland und Lloyd Nolan in den Hauptrollen. Außerdem gibt es noch zwei Stummfilmversionen von 1915 und 1922.
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Zweikampf am Red River (Massacre River)
USA 1949 (Allied Artists)
Regie: John Rawlins
Rory Calhoun in der Rolle eines Kavallerieoffiziers, der nach dem Bürgerkrieg im Indianergebiet stationiert ist und sich aufgrund verschiedener Umstände mit seinem besten Freund, gespielt von Guy Madison, befehdet.
Gefilmt in Sepia-Ton, war dies für Rory Calhoun der erste, für Guy Madison der zweite Auftritt in einem Western.
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Fahr zur Hölle (Return of the Frontiersman)
USA 1950 (Warner Bros.)
Regie: Richard Bare
Rory Calhoun spielt einen Zeitungsherausgeber, der in einer Kleinstadt im Westen dem Sohn des örtlichen Sheriffs hilft, der unter Mordverdacht geraten ist. Allerdings verfolgt er dabei auch eigene Ziele.
In der Rolle des Sohnes ist Gordon MacRae zu sehen, der eigentlich eher aus Musicals wie "Oklahoma (1955)" oder "Carousel (1956)" bekannt war und der hier einen seiner raren Ausflüge ins Actiongenre unternahm.
Seinen Vater spielte Jack Holt, der zwischen 1914 und 1951 in vielen Filmen, darunter zahlreichen Western mitspielte. Julie London, mit der es Calhoun bereits in "The Red House (1947)" zu tun hatte, übernahm die weibliche Hauptrolle.
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Rory Calhoun, wie so oft in einer zwielichtigen Rolle, in der er aber jederzeit überzeugen kann und den etwas zu glatten Helden etwas blass wirken läßt. MacRae bekam im Lauf der Handlung auch Gelegenheit zwei Songs zum Besten zu geben.
In seiner Kritik vom 16. Mai 1950 lobte das Filmmagazin "Variety" die exzellenten Farbaufnahmen und auch einige gelungene Actionszenen. Gleichzeitig wurde jedoch auch bemängelt, daß Calhoun in seiner Rolle erst kurz vor Schluß richtig in Aktion treten darf.
Für Calhoun war es allerdings eine weitere Möglichkeit sich im Westerngenre zu beweisen und er machte seine Sache wirklich gut.
Gordon MacRae wechselte danach praktisch vollkommen zur leichteren Muse, nachdem er zuvor lediglich eine Hauptrolle in einem ernsten Film, dem gelungenen Noir-Thriller "Backfire (1949)" gespielt hatte. Julie London wirkte auch nach diesem Film noch in weiteren Western wie z.B. "Saddle the Wind (Vom Teufel geritten, 1958)", mit Robert Taylor oder "Man of the West (Der Mann aus dem Westen, 1958)" an der Seite von Gary Cooper mit.
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König der Gauchos (Way of a Gaucho)
USA 1952 (20th Century Fox)
Regie: Jaques Tourneur
Rory Calhoun in der Rolle des Gauchos Martin, der auf einer Ranch als eine Art Vormann arbeitet. Nachdem der Patron gestorben ist, übernimmt dessen Sohn, mit dem Martin aufgewachsen ist die Leitung. Bei dessen Begrüssungsfeier gerät Martin mit einem anderen Gaucho in Streit und tötet diesen dabei. Von da an wird er ständig vom Gesetz verfolgt.
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Rory Calhoun wirkt in seiner malerischen Kleidung und den schönen Technicolorfarben ungemein attraktiv und männlich.
Gene Tierney, deren große Zeit zu diesem Zeitpunkt nahezu vorbei war, spielte Rory's Leading Lady, Hugh Marlowe stellte seinen Jugendfreund dar.
Eine besondere Rolle hatte Richard Boone inne, der sonst des öfteren als Bösewicht eingesetzt, hier einen Verteter des Gesetzes spielt. Er erledigt diesen Part mit einer der Rolle angemessenen Ernsthaftigkeit und Verbissenheit.
Das Filmmagazin "Variety" lobte in einer Kritik vom 08. Oktober 1952 vor allem die Technicoloraufnahmen der argentinischen Anden.
Der Regisseur, Jaques Tourneur machte sich vor allem mit seinen stimmungsvollen Horrorfilmen wie "Cat People/Katzenmenschen, 1942" oder "I walked with a Zombie/Ich folgte einem Zombie, 1943" einen Namen, bewies aber mit Streifen wie "Canyon Passage/Flammen am Horizont, 1946", "Out of the Past/Goldenes Gift, 1947" und "The Flame and the Arrow/Der Rebell, 1950" das er auch in anderen Genres zuhause war.
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Der neue Sheriff (Powder River)
USA 1953 (20th Century Fox)
Regie: Louis King
Rory Calhoun in der Rolle eines ehemaligen Revolverhelden, der nach der Ermordung seines Freundes einen Posten als Sheriff der Stadt Powder River annimmt. Dort muß er erfahren, daß der Mörder seines Freundes in seinem direkten Umfeld zu finden ist.
Ein abenteuerlicher Western, mit überdurchschnittlicher Charakterzeichnung.
Das renommierte Fachblatt "Variety" meinte in einer Kritik vom 13. Mai 1953 dazu: "Die erfahrene Hand des Regisseurs Louis King, zeigt sich besonders in der Behandlung des Grundthemas, der Hervorhebung der Charaktere, genauso wie in der spannungsvollen Action. Calhoun ist exzellent als der junge Marshall."
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Die silberne Peitsche (The Silver Whip)
USA 1953 (20th Century Fox/Robert Bassler und Michael Abel)
Regie: Harmon Jones
Rory Calhoun in der Rolle eines Sheriffs, der nach dem Überfall auf einen Goldtransport sowohl die Täter vergolgen, aber auch seine beiden besten Freunde im Auge behalten muss.
Einen der Freunde, den Postkutschenbegleiter Race, spielt Dale Robertson, der wie Rory vor allem durch mehrere Western, sowie die Serie "Tales of Wells Fargo" bekannt wurde. Den anderen, einen Angestellten der Postkutschenlinie, stellte ein sehr junger Robert Wagner dar.
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Die drei Hauptdarsteller geben ein sehr attraktives Trio ab und wirken in ihren jeweiligen Rollen sehr dynamisch und glaubwürdig. Calhoun ist in seinem Auftreten sehr sicher und souverän.
Dale Robertson hat insgesamt die gehaltvollste Rolle, da er sowohl als hilfsbereiter Freund, aber auch als rachsüchtiger Feind auftritt, während Robert Wagner, der Rolle entsprechend zeitweise ein wenig hilflos und unentschlossen wirkt.
Rory Calhoun ist der ruhende Pol zwischen den beiden anderen, der aber wenn es die Situation erfordert durchaus durchgreifen kann.
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Einer der wenigen Filme, die Harmon Jones für die Kinoleinwand drehte, ehe er sich als Regisseur dem Fernsehen zuwandte.
Die Story stammte von dem bekannten Westernautor Jack Schaefer.
Das Filmmagazin "Variety" lobte in seiner Kritik vom 04. Februar 1953 vor allem auch die Tatsache, dass bei aller Action die Charaktere gut herausgearbeitet wurden, was in diesem Genre nicht unbedingt üblich war. Natürlich war 20th Century-Fox mit diesem Film darauf bedacht, seine aufstrebenden männlichen Darsteller dem Publikum näher zu bringen.
Dies gelang in diesem Rahmen ganz vorzüglich, da der Ablauf insgesamt zwar schnörkellos ist, aber auch jederzeit glaubwürdig bleibt.
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Duell in Socorro (Dawn at Socorro)
USA 1954 (Universal)
Regie: George Sherman
Rory Calhoun in der Rolle des Spielers und Revolverhelden Brett Wade. Aufgrund einer, durch eine alte Schußverletzung hervorgerufenen Lungenerkrankung möchte er in seine alte Heimat zurückkehren um dort Ruhe und Erholung zu finden. Er ist aber gezwungen erneut von seiner Waffe Gebrauch zu machen.
Eine ganze Schar in Western bereits erprobter Nebendarsteller wie "David Brian", "Alex Nicol", "Edgar Buchanan", "Skip Homeier" und "Lee Van Cleef" wirkte in diesem gelungenem Spektakel mit.
Calhouns Leading Lady war Piper Laurie.
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Die Nacht der Rache (Four Guns to the Border)
USA 1954 (Universal)
Regie: Richard Carlson
Rory Calhoun als Anführer einer Gruppe von Banditen, die sich nach einem geglückten Banküberfall entscheiden müssen, entweder vor ihren Verfolgern über die Grenze nach Mexico zu entkommen oder einem von Indianern bedrohten Vater und seiner Tochter zu Hilfe zu kommen.
Rory's Kumpane wurden gespielt von dem Veteranen John McIntire (später u. a. für einige Zeit Boss der "Leute von der Shiloh Ranch", George Nader, der es nie schaffte als Schauspieler so richtig bekannt zu werden und Jay Silverheels, der vor allem als Tonto an der Seite von Clayton Moore in "The Lone Ranger" bekannt wurde.
Den mit einer rebellischen Tochter geplagten Vater stellte die Schauspielikone Walter Brennan, in seiner unnachamlichen, bärbeißigen und doch symphatischen dar.
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Rory agiert in diesem unterhaltsamen Farbfilm in seiner üblichen lakonischen, souveränen Art und es gibt von Anfang an keine Zweifel daran, daß er der Boss ist, wenn überhaupt, hört er am ehesten noch auf den lebenserfahrenen McIntire.
Die Aussenaufnahmen sind sehr farbenprächtig und alle spielen recht dynamisch, wobei das zeitweise etwas zu jungenhafte Verhalten von George Nader und Jay Silverheels ein wenig überzeichnet wirkt.
Der auch als Schauspieler tätige Richard Carlson führte Regie schaffte mit diesem Film, nach einer Story des bekannten Westernautors Louis L'Amour "den bewundernswert gelungenen Versuch einer Erotisierung des Western (Ado Kyrou, AMOUR - Erotisme & Cinèma)"
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Eine Kugel wartet (A Bullet is waiting)
USA 1954 (Columbia)
Regie: John Farrow
Rory Calhoun in der Rolle eines Häftlings, der in Folge eines Flugzeugabsturzes zusammen mit seinem Bewacher in einer abgelegenen Gegend festsitzt und auf die Gelegenheit zur Flucht wartet.
Im Zusammenspiel mit dem Filmveteranen Brian Aherne, dem sehr oft als Bösewicht eingesetzten Stephen McNally und der lieblichen Jean Simmons zeigt Calhoun das er nicht nur im Westernmillieu zuhause ist.
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Die Hand am Abzug (The Yellow Tomahawk)
USA 1954 (United Artists/Howard Koch)
Regie: Lesley Selander
Rory Calhoun in der Rolle eines indianerfreundlichen Scouts, der zwischen die Fronten gerät, als der Kommandant eines Armeepostens ein Massaker unter dem Stamm der Cheyenne anrichtet.
Ein farbenprächtiger Western, mit grundsätzlich indianerfreundlicher Tendenz, wobei der Konflikt hier, anders als z. B. in "Fluch des Blutes (Devils Doorway)" oder "Der gebrochene Pfeil (Broken Arrow)" aus der Sichtweise des weißen Scouts geschildert wird. Calhoun hat hier wieder die Gelegenheit verschiedene Emotionen zu zeigen. Humor in der Anfangsszene; Aufrichtigkeit und Schwermut in den Szenen mit seinem indianischen Blutsbruder; Machtlosigkeit und Wut, gegenüber dem Verhalten des Kavalleriekommandanten.
Der Regisseur, Lesley Selander hatte seit Mitte der dreißiger Jahre bereits zahlreiche Western und Abenteuerfilme gedreht und inszenierte später auch noch viele T.V. Serien.
Den Anführer der Cheyenne spielte Lee Van Cleef, der noch einige Jahre als Bösewicht in "A" und "B" Produktionen zu überstehen hatte, ehe er schließlich Karriere im Italo-Western machte.
Der bereits erfahrene Westerndarsteller Noah Beery, jr., Peter Graves, noch weit vom späteren T.V. Ruhm mit "Mission Impossible" entfernt und Warner Anderson (als uneinsichtiger Major) waren in größeren Nebenrollen dabei.
Die weiblichen Hauptrollen übernahmen Peggie Castle und Rita Moreno, spätere Oscargewinnerin für ihre Rolle in "West Side Story".
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Heisser Atem (The Treasure of Pancho Villa)
USA 1955 (RKO)
Regie: George Sherman
Rory Calhoun in der Rolle eines amerikanischen Abenteueres, der aus nicht unbedingt patriotischen Gründen auf der Seite der Rebellen gegen die Regierung von Mexico kämpft.
Eigentlich mehr ein Abenteurfilm als ein Western obgleich viele der grundsätzlichen Elemente enthalten sind. Es geht um Vertrauen, Verrat und die Frage inwieweit man sein Gewissen verleugnen kann
Gilbert Roland ist der Patriot und spielt diesen mit der ihm eigenen Dynamik. Shelley Winters ist die Frau, die für Konflikte verschiedener Art sorgt.
Ein sehr unterhaltsamer Film, mit einer Menge "hochexplosiver" Action.
Calhoun kann einmal mehr zeigen, daß er auch einem zwiespältigen Charakter Nuancen entlocken kann, die diesen sympathisch wirken lassen.
Grosses, wirklich unterhaltsames Kino, inszeniert von dem Westernveteran George Sherman.
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