Der Weg nach Bali

Der Weg nach Bali

...wenn Sie gleich zu den Bildern möchten, dann klicken Sie bitte hier

Im September 1999 erfüllte ich mir einen langjährigen Wunsch: Ich verbrachte ich dreieinhalb Wochen auf Bali, dieser wunderschönen indonesischen Insel. Mit Rucksack, Mietwagen und zu Fuß bereiste ich schwerpunktmäßig das Landesinnere, mit dem Ziel, das untouristische Bali kennenzulernen. Dabei kam ich mit vielen Menschen ins Gespräch, nahm an Zeremonien teil und wanderte durch Reisfelder. Durch diese Bilder versuche ich, einen kleinen Eindruck davon wiederzugeben. Allerdings können diese Fotos nicht annähernd die Atmosphäre wiedergeben, die auf dieser einmalig schönen Insel herrscht.

Ich flog mit Garuda Indonesia, der Fluggesellschaft des Ziellandes. Die Boeing 747-400 startete pünktlich in Frankfurt und landete ca.18 Stunden später nach 2 Zwischenlandungen in Singapur und Jakarta auf dem kleinen Flughafen von Denpasar auf Bali. Während des ganzen Fluges genoss ich den sagenhaft freundlichen Service, für den die asiatischen Fluggesellschaften bekannt sind.

Bei der Ankunft fiel mir die architektonische Schönheit des Flughafens auf. 

Ein Tempel neben dem Flugzeuggate - wo hat man das schon!

Pass- und Zollkontrolle verliefen schnell und unkompliziert. In der übersichtlichen Ankunftshalle des Flughafen fiel die Orientierung sehr leicht (der Flughafen auf Bali hat gerade mal die Größe eines mittelgroßen deutschen Flughafens). Ich wechselte meine ersten (damals noch) DM-Reiseschecks in indonesische Rupiah um. 

Vor der Ankunftshalle wird man meistens von einem Pulk von Taxifahrern in Empfang genommen, die die ankommenden Ausländer in die  Touristenorte Kuta, Sanur und Ubud fahren möchten. Zum "cheap price" natürlich! Auch haben sie meistens noch ein "Good and cheap hotel", das sie empfehlen können. Aus einiger Erfahrung kann ich sagen, dass die Unterkünfte oft weder "good" noch "cheap" sind. Meistens handelt es sich um Unterkünfte in unattraktiver Lage (an Hauptstraßen oder am Ortsrand), deren Besitzer Probleme haben, Gäste zu finden. Daher heuern sie die Taxifahrer als Schlepper an. Die Schlepperprovisionen zahlt natürlich der Gast. Wenn nicht gerade Hauptsaison (Juli bis August) ist, hat man keinerlei Probleme, kurzfristig eine Unterkunft zu finden. 

Ich löste ein Ticket zum Festpreis am Schalter der Taxigesellschaft und nahm das nächste freie Taxi. Auch ohne "Hilfe" des Taxifahrers fand ich in Ubud innerhalb von einer halben Stunde eine wunderschöne und preiswerte Unterkunft. 

Zur Einstimmung hier einige Bilder von den Fischerbooten in Padangbai und dem aktiven Vulkan Batur.