Philip Workman - Unschuldiger soll hingerichtet werden  
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DIE WAHRHEIT MUSS SIEGEN
PHILIP WORKMAN - SCHULDIG ODER UNSCHULDIG ?
Fehler, Zweifel, verheimlichter Beweis - ein Polizeikomplott ?


Eine Kampagne der
Internationalen Bannister Foundation


 
PHILIP WORKMAN
# 95920
Riverbend Maximum Security Institution
Nashville, Tennessee

Geboren: 1953

Familienstand: hat im Todestrakt geheiratet
Kinder: eines
Tag der Tat: 05. August 1981
zum Tode verurteilt: 30. März 1982

 
05. Oktober 2000:
Der Hinrichtungstermin für Philip wurde mit dem 31. Januar 2000 bestimmt !
Wir warten noch auf Instruktionen von den Anwälten, aber bitte schreibt weiterhin an den Gouverneur und an die Gnadenkommission !
 

DERZEITIGER STAND IN PHILIPS FALL  (Quelle: The Tennessean)

Todestraktinsasse Philip Workman ist zurück auf der Straße Richtung Hinrichtung, nachdem ein Bundesgericht sein Ansuchen um eine Anhörung bezüglich kürzlich entdeckter Beweise abgelehnt hat, die laut seinen Anwälten beweisen, daß er nicht den Schuß abgegeben hat, der 1981 einen Polizisten aus Memphis getötet hat. 

Die gestrige 7:7 Entscheidung des Sechsten Berufungsgerichtes in Cincinnati bedeutet, daß die Entscheidung eines Bundesrichters in Memphis aus dem Jahr 1996, die Workmans Schuld und Todesurteil bestätigt hatte, aufrecht erhalten bleibt. 

Workmans Anwälte sagten, daß sie "sehr enttäuscht" wären, daß das Gericht keine Anhörung mit Zeugen vor einem niederen Gericht angeordnet hatte, bei der aufgeklärt werden würde, warum der Kronzeuge seine Geschichte geändert hatte und warum die Behörden von Shelby County ein Röngtenbild der Leiche des Opfers nicht vor Februar 2000 freigegeben hatten.

"Wir überzeugten sieben Richter am Berufungsgericht, daß es große Probleme mit Schuldspruch und Urteil gibt," sagte Jefferson Dorsey, einer von Workmans Anwälten. Er sagte, daß die Beweise ausreichend wären, daß "zumindest ein Geschworener sich gegen ein Urteil ausgesprochen hätte."

Fünf der originall 12 Geschworenen teilten The Tennessean früher in diesem Jahr mit, daß sie nun Zweifel daran hätten, daß Workman Oliver getötet hat und daß sie es gerne sehen würden, daß Workman einen neuen Prozeß bekommt. 

Workman, der seit er im Gefängnis ist ein Christ geworden ist, könnte in den nächsten Wochen getötet werden, wenn nicht das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten interveniert, Gov. Don Sundquist ihm Gnade gewährt oder seine Anwälte einen weiteren rechtlichen Grund finden. 

Dorsey sagte nachdem er gestern mit Workman gesprochen hatte: "Philips Haltung ist, "Was machen wir als nächster ?" Er kämpft weiter um sein Leben."

Workman, 46, wurde für den Mord 1982 an Lt. Ronald Oliver aus Memphis außerhalb eines Fastfood-Restaurantes zum Tode verurteilt, das Workman - damals kokainabhängig - gerade beraubt hatte. 

Sieben Richter des Berufungsgerichtes, alle von demokratischen Presidenten berufen, stimmten dafür, daß Workmans Anwälte den Fragen nachgehen können, die sie aufgeworfen hatten um zu zeigen, daß die Staatsanwaltschaft von Shelby County betrogen hatten um eine Jury dazu zu bekommen, Workman schuldig zu sprechen und zum Tode zu verurteilen. 

Diese Richter sagten in einem von Richter Gilbert S. Merritt aus Nashville verfaßten Schreiben, daß die Geschworenen in Workmans Prozeß 1982 "begündete Zweifel" über seine Schuld und ein Todesurteilt "gehabt hätten können," wenn sie all die Beweise gekannt hätten, die jetzt vorhanden sind. Die beiden anderen Richter des Sechsten Berufungsgerichtes aus Tennessee, Martha Craig Daughtrey aus Nashville und Ron Gilman aus Memphis, unterstützten Merritt. 

Sieben andere Richter, alle von republikanischen Presidenten bestellt, sagten, daß Workmans Anwälte nicht genug neue Beweise präsentiert hätten, um die vorherigen Entscheidungen gegen Workman von US Bezirksrichterin Julia Gibbons aus Memphis und den drei Richtern des Sechsten Berufungsgerichtes zu verwerfen. 

Diese Richter sagten, daß Richter Eugene Siler aus Kentucky in einem Schreiben gemeint hatte, daß "das Autopsyröntenbild den Beweisen in diesem Fall nichts hinzuzufügen hat" und daß Fragen über die Zuverläßigkeit des Zeugen Harold Davis bereits vor dem Berufungsgericht vorgebracht worden waren. 

Der Generalstaatsanwalt von Tennessee, Paul Summers, ersuchte das Oberste Gericht des Staates gestern, einen Hinrichtungstermin für Workman festzusetzen. 

Der Oberste Gerichtshof des Staates handelte gestern nicht nach Summers Ansuchen. Die Regeln des Gerichtes geben Workmans Anwälten zehn Tage, um auf Summers Ansuchen zu antworten, doch das Oberste Gericht könnte den Terminplan abändern. 

Sundquist wird Workman eine weitere Chance geben, um eine Gnadenanhörung vor der Begnadigungskomission des Staates um eine Gnadenanhörung anzusuchen, sagte gestern die Sprecherin des Gouverneurs Alexia Levison.

Die Gnadenkomission hatte für den 09. März eine Anhörung angesetzt, um Workmans Gnadengesuch zu überprüfen und zu entscheiden, ob der Gouverneur seine Strafe vom Tod zu lebenslang im Gefängnis umwandeln soll. Doch am 08. März zogen Workmans Anwälte das Gesuch zurück und ersuchten die drei Richter des Sechsten Berufungsgerichtes, Workmans Fall in einem Bundesgericht wiederaufzunehmen. 

Als es so aussah, als ob das Berufungsgericht gegen Workman entscheiden würde, erneuerten seine Anwälte ihr Ansuchen um eine Gnadenanhörung und Sundquist Angestellter Justin Wilson ging am 03. April ins Gefängnis nach Riverbend um Aussagen von beiden Seiten zu hören. 

Sundquist mußte niemals über das Gnadengesuch entscheiden, da das Sechste Berufungsgericht am 04. April Workmans Hinrichtung aufhielt. 

Merritt schrieb, daß Workman "uns genug Tatsachen gezeigt hat, um eine Unsicherheit über die Fakten zu erreichen", ob die Staatsanwaltschaft von Shelby County "es vorsätzlich oder rücksichtslos versäumt hatte, dem Gericht Informationen zur Verfügung zu stellen".

Merritt sagte, daß die drei Richter, die Workmans frühere Berufung abgelehnt hatten, sich auf "das Fehlen eines Röntgenbildes konzentriert hatten, welches beweisen hätte können, ob Workmans Kugel sich geteilt hat, nachdem sie Olivers Körper durchschlagen hatte."

Jetzt nachdem die Staatsanwaltschaft endlich ein Röntgenbild erbracht hat, welches zeigte, daß sich die Kugel nicht geteilt hat, schrieb Merritt: "Wir sollten nicht zu einer Seite halten. Unser Job ist es, als neutrale Beamte zu handeln und nicht einfach die Staatsanwaltschaft zu bevorzugen. Wir sind dazu verpflichtet, die Information über das Röngtenbild zu überprüfen und und für eine Beweisaufnahmeanhörung vor dem Bezirksgericht zu stimmen", in Memphis.

Die von Workmans Anwälten vorgelegten Beweise "würden ausreichen, um zumindet eine neue Urteilsphase, wenn nicht sogar einen neuen Prozeß in diesem Fall zu verlangen."

Siler antwortete, daß er glaubt, daß das Röngtenbild von der Staatsanwaltschaft nicht absichtlich zurückgehalten worden ist, sondern daß es erst entdeckt wurde, als Workmans Anwälte um Beweise für diesen Fall ersuchten. 

"Das Röngtenbild hat nichts bewiesen, das die Originalautopsy und die Fotografien nicht schon bewiesen hätten," schrieb Siler.

"Wenn da jemand zu einer Seite hält, ist das vermutlich Dr. Sperry." Dr. Kris Sperry, oberster medizinische Prüfer des Staates Georgia, sagte für die Verteidigung aus. 

Siler bemerkte, daß Sperry am 01. April eine eidesstattliche Erklärung abgegeben hatte, in welcher er sagte, daß er glaube, daß "nach einem vernünftigen Grad von medizinsicher Gewißheit" Oliver nicht von einer 45-Kaliber Silberspitzen Hohlkugel getroffen wurde, wie sie in Workmans Waffe waren. 

Doch Sperry sagte bei Workmans Gnadenanhörung am 03. April aus, daß er nicht sicher wäre und daß es nur "eher möglich wäre als nicht", daß Oliver von einer 36-Kaliber Kugel, abgefeuert von der Polizei, getroffen wurde, als von einer 45-Kaliber Kugel aus Workmans Waffe. 

Und Siler schrieb: "Es gibt in den Aufzeichnungen keine Aussage, noch hat Workman in den letzten 19 Jahren seit die Dinge geschahen behauptet, daß außer Workman und Oliver jemand eine Waffe abgeschossen hat."

Der Anwalt und Rechtsprofessor aus Nashville David Raybin sagte gestern, daß er "betrübt" sei, daß das Berufungsgericht nicht entschieden hatte, daß eine Anhörung für Workman stattfinden soll. 

"Deshalb haben wir Berufungsgerichte, um Behauptungen wie diese vor Gericht zu verhandeln.

Es zeigt wie nah wir der Politisierung der Todesstrafe gekommen sind, wenn die Gerichte einem verurteilten Mann keine Anhörung über das geben, was die meisten Anwälte als diskutable Behauptungen empfinden."

FRAGEN & ANTWORTEN: Was die gestrige Entscheidung bedeutet:

In Kürze, was ist geschehen ?

Philip Workman hat seine Berufung vor 14 Richtern des Sechsten Berufungsgerichtes der Vereinigten Staaten verloren. Sie stimmten unentschieden über Workmans Antrag ab, "neu entdeckte" Beweise vorzulegen. 

Kann Workman noch immer einen neuen Prozeß bekommen ?

Ja, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten könnte einem Bundesrichter anordnen, eine Anhörung über die Beweise abzuhalten. Wenn der Bundesrichter, nach der Anhörung, den Schuldspruch verwirft, könnte der Staat neu gegen Workman im Gericht von Shelby County verhandeln. 

Wenn die Entscheidung 7:7 ausfiel, warum hat dann der Staat gewonnen ?

Bei Gleichstand siegt der vorherige Sieger. In diesem Fall hat der Staat die vorherige Runde gewonnen und Workman hat dagegeben berufen. 

Was geschieht als nächster ?

Der Oberste Gerichtshof von Tennessee, der heute und morgen in Knoxville zusammentrifft, könnte einen neuen Hinrichtungstermin festsetzen. Workman könnte eine direkte Berufung beim Obersten Gericht der Vereinigten Staaten einbringen, das nächsten Monat zusammentrifft.

Oder Workman könnte das Sechste Berufungsgericht fragen, die heute verbreitete Meinung zu überprüfen. Nach den Regeln des Gesetzes ist solch ein Antrag an das Sechste Gericht eine "außergewöhnliche Prozedur", gestattet nur um einen vorhergangenen Fehler in einem Fall "außergewöhnlicher öffentlicher Wichtigkeit" umzuwandeln


 
05. September 2000: Das Sechste Berufungsgericht hat Philip Workmans Hinrichtungsaufschub aufgehoben.

Philip Workman hat seine Berufung vor dem Sechsten Berufungsgericht, der letzte Schritt vor dem Obersten Gericht der Vereinigten Staaten, verloren. 

Die Entscheidung des Gerichtes war 7:7.

Workman hätte eine Mehrheit der Stimmen der 14 Mitglieder des Sechsten Gerichtes benötigt, um die Entscheidung der drei Richter vom Jahr 1998 umzuwandeln, die sein Todesurteil und seinen Schuldspruch bestätigt hatten. 

Workman sagt, daß zwei neu entdeckte Beweise zeigen, daß er den Polizisten aus Memphis während eines Raubes im Jahr 1981 nicht erschossen hat, das Verbrechen nicht begangen hat, wegen dem er zum Tode verurteilt wurde. 

Das Gericht hob Workmans Hinrichtungsaufschub auf. 

Das Oberste Gericht von Tennessee, das diese Woche in Knoxville zusammentrifft, wird einen neuen Termin für seine Hinrichtung festsetzen. 
 

FREUNDE, bitte schreibt an den Gouverneur und bittet ihn um Gnade für Philip Workman. Außerdem könnt ihr folgenden drei Zeitungen schreiben:

THE TENNESSEAN

Letters to the editor: 1100 Broadway, Nashville, TN, 37203
FAX: 615 259-8093
e-mail: jgibson@tennessean.com

KNOXVILLE NEW SENTINEL

Letters to the editor: PO Box 59038, Knoxville, TN, 37950-9038
FAX: 423 342-6404
e-mail: letters@news.com

CHATANOOGA FREE PRESS

Letters to the editor: PO Box: 1447, Chatanooga, TN, 37401
FAX: 423 757-6383
e-mail: kspence@timesfreepress.com.

Hier wieder ein Musterbrief für Euer Schreiben an den Gouverneur:

                                        Dear Governor

The 6th Circuit court of Appeals has lifted Philip Workman's stay of execution. Even if the 12 jurors have denied this appeal, I want to express my deep concerns regarding a probable new execution date and tell you I fully support clemency for Philip Workman. How can Tennessee consider executing a man when a number of the original jurors adamantly state that they couldn't have voted for a verdict of felony murder, let alone given a death sentence, had the original Defense presented the forensic ballistic evidence that has now been obtained from several experts?  And what about a major state witness who recently recanted? And what about this X-ray from Lt Oliver which has been withheld from the Court and the defense team? Philip Workman has been found guilty of the murder of Lt Ronald Oliver partly because the prosecutors, following a medical report, did say that his .45 caliber bullet did fragment into Oliver's body -a theory to explain the very small exit wound a .45 caliber bullet would never have caused (this type of bullet expands into the body and leaves a larger exit wound than the entrance wound). The X-ray now
shows without no doubt that the bullet was a through-and-through and din't fragment into Lt Oliver's body. If this case was so obvious, then why both Lt Oliver's daughter, Ms Paula Dodillet and ex-wife -two women I deeply respect for the dull pain and the loss they have experienced- would, as they do, ask for clemency? Lt Oliver's daughter even video-taped a statement -or, much more: a plea asking you to grant clemency to Philip Workman and asking for further investigations in her father's death. We could see her with Michele Workman (Philip Workman's daughter) in Nashville, creating a wonderful and incredible partnership. With the new evidence (ballistic tests showing with NO DOUBT that Philip Workman's gun couldn't have fired the fatal bullet, X-ray proving the same thing), with a perjured testimony, a miscarriage of justice is showing its terrible shadow. 
Dear Governor,I beg you to grant clemency to Philip Workman, innocent of capital murder.

Sincerely,

Unterschrift
 

GOVERNOR DON SUNDQUIST

State Capitol, Nashville, TN, 37243-0001

E-mail: dsundquist@mail.state.tn.us

GNADENKOMISSION:

Tennessee Board of Probation and Parole

404 James Roberson Parkway, Nashville TN 37243-0850

Fax number: 615-741-5337 ; Telephone number: 615-741-1150


 
04. APRIL 2000 - EIN AUFSCHUB WURDE GEWÄHRT !!!!!!

Hier klicken um mehr zu lesen
 

9. MÄRZ 2000 - NEUE INFORMATIONEN


 


Gestern, am Mittwoch dem 8. März, beschlossen Philip Workman und seine Anwälte, das kalkulierte Risiko aufzunehmen und die Begnadigungspetition zurückzuziehen. Deshalb wird es keine Anhörung vor der Komission geben. Sie erwarten eine positive Reaktion auf ihren Antrag beim 6. Berufungsgericht. Philip Workman kann um eine weitere Begnadigungspetition ersuchen, wenn dieser Antrag abgelehnt wird, aber seine Anwälte sagen, daß die Komission ihm diese zweite Chance auch nicht geben kann.
 
 


5. MÄRZ 2000 - NEUE INFORMATIONEN

Workman beruft mit neuem Beweis
Bericht aus The Tennessean
HIER KLICKEN UM ZU LESEN


 






Wir danken NewsChannel 5 für ihre Arbeit und die Informationen, die wir für diese Seite verwendet haben.
 
 


23. Jänner 2000: NEUE INFORMATIONEN


 


Philip Workman uns seine Anwälte haben seit Jahren in Bundes- und US-Gerichten versucht, eine Anhörung zu erreichen, um Beweise zu präsentieren von denen sie sagen - und Ihr werdet es auf den folgenden Seiten lesen - daß sie beweisen, daß Workman Lt. Ronald Oliver 1981 nicht getötet hat. VIELLEICHT BEKOMMEN SIE LETZTENDLICH DIESE ANHÖRUNG ! Nicht in einem Gericht, aber vor der Gnadenkommission von Tennessee.

Die sechs Männer und eine Frau der Gnadenkommission hören mit der Hilfe von 16 Anhörungsofficiers jeden Monat durchschnittlich 1200 Entlassungsgesuche von Gefangenen in Gefängnissen des ganzen Staates. Aber die Kommission erwartet irgendwann in den nächsten Wochen ein unbekannter Auftrag. - Sie müssen entscheiden ob sie Gouveneur Don Sundquist empfehlen werden, das Leben von Workman zu schonen oder nicht.

AMNESTY INTERNATIONAL startete eine "DRINGENDE AKTION" vor einigen Tagen und bat seine Mitglieder und Unterstützer, Gov. Don Sundquist anzurufen, zu schreiben, zu faxen und Emails zu schicken und ihn zu ersuchen, "Philip Workman Gnade zu gewähren". Amnesty bat die Menschen auf der ganzen Welt daran zu arbeiten, Philip Workman vor der Hinrichtung zu bewahren - DER ERSTEN IN TENNESSEE SEIT 1960 !!!
Amnesty International ersuchte seine amerikanischen Mitglieder an folgende Zeitungen zu schreiben: The Tennessean, Knoxville und Chattanooga (Zeitungen von Memphis).

Die Organisation erwähnte auch, daß Workmans Anwälte eidesstattliche Erklärungen von fünf der 12 Prozeßjuroren haben, die sagen daß sie nicht dafür gestimmt hätten, Workman zum Tode zu verurteilen, wenn sie gewußt hätten, daß kürzlich durchgeführte ballistische Analysen ergeben hatten, daß es zweifelhaft ist, daß er den tödlichen Schuß abgeführt hat.
Quelle: The Tennessean


 
Für Philip Workman wurde ein neues Hinrichtungsdatum für den 06. April 2000 angesetzt. 

Sein erster Hinrichtungsdatum wurde aufgrund der Debatte über den elektrischen Stuhl (die einzige Hinrichtungsmethode in Tennessee), die in Florida nach der mißlungenen Hinrichtung von Allen Lee Davis begonnen hat, aufgeschoben. 
Aber es gibt noch viel mehr Gründe und Workmans Anwälte ersuchten das Oberste Gericht Workmans Fall nochmal zu überprüfen, da seine Todesstrafe das Resultat von Harold Davis Aussage gegen ihn war. 

Im September 1999 änderte Harold Davis plötzlich seine Aussage und er sagte, daß Philip Workman nicht schuld am Tod von Lt. Ronald Olivier, der 1981 in Memphis ermordet wurde, sei und daß er nur gegen ihn ausgesagt hatte, weil die Polizei es ihm befahl und ihm drohte. 

Workmans Anwälte ersuchten das Oberste Gericht außerhalb der normalen Regeln zu handeln, welche die Vorlage von neuen Beweisen auf die Berufungsphase beschränken und nannten als Grund dafür, daß der Hauptbelastungszeuge in Workmans Prozeß 1982 jetzt sagt, daß er damals gelogen hat, als er sagte, er hätte gesehen, daß Workman den tödlichen Schuß abgegeben hat. 

Im Staat Tennessee wurde seit 1960 niemand mehr hingerichtet ! Philip Workman würde der erste Gefangene sein, der auf dem von Neonazi Fred Leuchter (bekannt als Doktor Tod) gebauten elektrischen Stuhl hingerichtet wird ! GRUNDLOS !

Kürzlich entdeckte das Berufungsgericht in einem Viertel aller Fälle die es untersuchte Fehler im Prozeß. 
Von 250 gefundenen Fehlern betreffen 101 Verurteilungen. Diese Fehler beinhalten falsche Anwendungen von erschwerenden und mildernden Faktoren, Strafen die die rechtlichen Höchtsmaße überschritten hatten und die falsche Anwendung von aufeinanderfolgenden Strafen. 
49 Fehler betrafen Beweise. Diese beinhalten falschen Ausschluß von Beweisen sowohl vom Staat als auch vom Angeklagten und die Erlaubnis, Beweise vorzulegen, die aufgrund von illegalen Durchsuchungen gewonnen wurden oder auf Hörensagen beruhten. 
19 Fehler betrafen die Jury - 17 beinhalteten fehlerhafte Instruktionen der Jury und zwei die Anwesenheit von Objektivität der Jury.
Was ist mit Unschuldigen, die ins Gefängnis geschickt wurden oder zum Tode verurteilt wurden ?


 
PETITION FÜR PHILIP WORKMAN
Einfach ausdrucken, unterschreiben und an den Gouveneur senden

 
DER FALL
DER PROZESS
HAROLD DAVIS AUSSAGE UND WIDERRUF
DIE AUSSAGE EINES AUGENZEUGEN
NEUE BEWEISE UND FRAGEN
ZUSAMMENFASSUNG DES FALLES DURCH DEN ANWALT
PRESSEKONFERENZ AM 27. MÄRZ 2000

 
GOVERNOR DON SUNDQUIST
State Capitol
Nashville, TN, 37243-0001
E-mail: dsundquist@mail.state.tn.us

BOARD OF PAROLES
Parkway Towers, Suite 1300
404 James Robertson Parkway
Nashville, TN, 37243-0850
Fax n° 615 963-1249


 
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