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Backnang liegt im Stuttgarter Raum und das dortige Turnier ist schon seid Jahren bekannt und viele Bogenschützen treffen sich hier, jedes Jahr,-meistens,-gegen Ende Oktober. Dabei sollte erwähnt werden, daß man bei Interesse für dieses Turnier schauen sollte sich schon 5-6 Monate vorher anzumelden. Ein gutes Turnier. Dieses Jahr konnte ich,-obwohl gemeldet,- wegen schwerer Grippe, nicht mit teilnehmen. Die Bilder von diesen Turnier wurden also von Arthur Krone und Christa ( seiner Freundin ) gemacht. |
Die Zugvögel |
Der Sonnenbrand liegt auf dem Nile so schwer, die Palmen, sie geben nicht Schatten mehr.Da ist unser Sehnen zum Heimweh geworden, es sammelt der Zug sich: Nach Norden! Nach Nach Norden! |
Tief unten, als ob es ein Grab nur wär. da dämmert die Erde, das blaue Meer, wo ruhelos täglich sich neuet das Getümmel-doch wir ziehn frei mit den Wolken am Himmel! |
Es grünt in den nordischen Bergen ein Hang, dort fallen wir nieder und lagern lang.Dort legen wir Eier an eiskühler Feuchte und brüten im Mitternachtssonnengeleuchte. |
Da klettert kein feindlicher Jäger empor, goldflügelnd nur schwingt sich der Elfen Chor, die Waldfrau ergeht sich in langgrünen Kleide, und Zwergenvolk hämmert sein Gold und Geschmeide. |
Doch wieder schon steht auf der felsigen Höh der Windgott und schüttelt die Flügel voll Schnee. Weiß werden die Hasen, die Vogelbeeren erglühen- nach Süden! Wer will es uns wehren? |
Nach grünenden Fluren, nach laulicher Flur, nach schattigen Palmen entbrennt uns der Mut, vom Zuge zu rasten an seligen Borden- uns wieder zu sehnen nach Norden, nach Norden! |
Esaias Tegnér |
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Seefahrt |
Lange Tag und Nächte stand mein Schiff befrachtet; günstiger Wind harrend, saß mit treuen Freunden, mir Geduld und guten Mut erzechend, Ich im Hafen. |
Und sie waren doppelt ungeduldig: Gerne gönnen wir die schnellste Reise, gern die hohe Fahrt dir; Güterfülle wartet drüben in den Welten deiner, wird Rückkehrenden in unsern Armen Lieb und Preis dir. |
Und am frühen Morgen wards Getümmel, und dem Schlaf entjauchzt uns der Matrose, alles wimmelt, alles lebet, webet, mit dem ersten Segenshauch zu schiffen. |
Und die Segel blühen in dem Hauche, und die Sonne lockt mit Feuerliebe, ziehn die Segel, ziehn die hohen Wolken, jauchzen an dem Ufer alle Freunde Hoffnungslieder nach, im Freudentaumel, Reisefreuden wähnend wie des Einschiffmorgens, wie der ersten hohen Sternennächte. |
Aber gottgesandte Wechselwinde treben seitwärts ihn der vorgesteckten Fahrt ab, und er scheint sich ihnen hinzugebeb, strebet leise sie zu überlisten, treu dem Zweck auch auf dem schiefen Wege.. |
Aber aus der dumpfen grauen Ferne kündet leise wandelnd sich der Sturm an, drückt die Vögel nieder aufs Gewässer, drückt der Menschen schwellend Herze nieder; und er kommt. Vor seinem starren Wüten streckt der Schiffer weis die Segel nieder; mit dem angsterfüllten Balle spielen Wind und Wellen. |
Und an jenem Ufer drüben stehen Freund und Lieben, beben auf dem Festen: Ach, warum ist er nicht hier geblieben! Ach, der Sturm! Verschlagen weg vom Glücke soll der Gute so zugrunde gehen? Ach, er sollte, ach, er könnte! Götter! |
Doch er stehet männlich an dem Steuer. Mit dem Schiffe spielen Wind und Wellen, Wind und Wellen nicht mit seinem Herzen. Herrschend blickt er auf die grimme Tiefe und vertrauet, scheiternd oder landend, seinen Göttern. |
Johann Wolfgang Goethe |
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