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Spruch des Confucius |
Dreifach ist der Schritt der Zeit, |
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, |
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, |
Ewig still steht die Vergangenheit. |
Keine Ungeduld beflügelt |
Ihren Schritt, wenn sie verweilt. |
Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt |
Ihren Lauf, wenn sie enteilt. |
Keine Reu, kein Zaubersegen |
Kann die stehende bewegen. |
Möchtest du beglückt und weise |
Endigen des Lebens Reise, |
Nimm die Zögernde zum Rat, |
Nicht zum Werkzeug deiner Tat. |
Wähle nicht die Fliehende zum Freund, |
Nicht die Bleibende zum Feind. |
Friedrich Schiller |
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Dieses Treffen einer kleiner Anzahl Bogenschützen wurde wieder von Frank Krause |
aus Berlin organisiert. Es fand vom 11.-14.Februar 2005, bei Herzsprung ( Uckermark ) statt. |
Es war wieder ein forderndes und anspruchsvolles Turnier, wo nur Schlafsack und Planen |
erwünscht waren. Ich würde sagen, außer Sonne haben wir so alles an Wetter gehabt, |
Frost, Regen, Sturm und Schnee und Frank hat hierbei auch ein ganz eigenes Punktesystem |
aufgestellt. Es waren 2 unterschiedliche Strecken, mit insgesamt 20 Tieren gestellt, |
die jeweils aus 3 unterschiedlichen Richtungen und Entfernungen geschossen wurden. |
Die Teilung der Erde |
Nehmt hin die Welt! rief Zeus von seinen Höhen |
den Menschen zu, nehmt, sie soll euer sein. |
Euch schenk ich sie zum Erb' und ew'gen Lehen. |
Doch teilt euch brüderlich darein. |
Da eilt was Hände hat, sich einzurichten |
es regte sich geschäftig, jung und alt. |
Der Ackermann griff nach des Feldes Früchten, |
der Junker pirschte durch den Wald. |
Der Kaufmann nimmt, was seine Speicher fassen, |
der Abt wählt sich den edeln Firnewein, |
der König sperrt die Brücken und die Straßen, |
und sprach, der Zehente ist mein. |
Ganz spät, nachdem die Teilung längst geschehen, |
naht der Poet, er kam aus weiter Fern'. |
Ach! da war überall nichts mehr zu sehen, |
und alles hatte seinen Herrn! |
Nächsten 4 Strophen direkt rechts |
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Weh mir! So soll denn ich allein von allen |
vergessen sein,ich, dein getreuster Sohn? |
So ließ er laut der Klage Ruf erschallen, |
und warf sich hin vor Jovis Thron. |
Wenn du im Land der Träume dich verweilet, |
versetzt der Gott, so hadre nicht mit mir. |
Wo warst du denn, als man die Welt geteilet? |
Ich war, sprach der Poet, bei dir. |
Mein Auge hing an deinem Angesichte, |
an deines Himmels Harmonie mein Ohr, |
verzeih dem Geiste, der, von deinem Lichte |
berauscht, das irdische verlor! |
Was tun! spricht Zeus, die Welt ist weggegeben, |
der Herbst, die Jagd, der Markt ist nicht mehr mein. |
Willst du in meinem Himmel mit mir leben, |
so oft du kommst, er soll dir offen sein. |
Friedrich Schiller |
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Die Führer des Lebens |
Zweierlei Genien sind's, die dich durchs Leben geleiten. |
Wohl dir, wenn sie vereint helfend zur Seite dir stehn! |
Mit erheitertem Spiel verkürzt dir der Eine die Reise, |
Leichter an seinem Arm werden dir Schicksal und Pflicht. |
Unter Scherz und Gespräch begleitet er bis an die Kluft dich, |
Wo an der Ewigkeit Meer schaudernd der Sterbliche steht. |
Hier empfängt dich entschlossen und ernst und schweigend der And're. |
Trägt mit gigantischem Arm über die Tiefe dich hin. |
Nimmer widme dich Einem allein. Vertraue dem erstern |
Deine Würde nicht an, nimmer dem andern dein Glück. |
Friedrich Schiller |
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Das Feldturnier in Dahn ( Pfälzer Wald ), ist das größte,- meines Erachtens,- |
in Deutschland. Es findet jedes Jahr zu Ostern statt. Am 1.Tag wird auf |
Feldscheiben geschossen, jeweils 4 Pfeile auf 28 Ziele und am 2.Tag auf |
Tierbildauflagen. Hier treffen sich jedes Jahr weit über 400 Schütz(en)(innen),- |
fast aller Stilarten,- wobei die meisten Teilnehmer(innen) aus dem Fita-Bereich |
kommen dürften. Auch ist es ein schönes Stück Natur mit viel Wald |
( hauptsächlich Kiefern ), Hügeln und viel Fels, der auch Kletterer anlockt. |
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