Bogenschiessen und Aphorismen 2
Bogenschiessen und Aphorismen 2 ( und 1.Dolomitenturnier 2002 )

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Ernst Schramm während des Turnieres am Dachstein 1999


Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus.
Hermann Hesse



Winterlandschaft am Dachstein, zum Jagdturnier im März 1999


Einsamkeit ist der Weg, auf dem das Schicksal den Menschen zu sich selbst führen will.
Hermann Hesse


Verschiedene Bilder vom 1.Dolomitenturnier am 21./22.09.2002, in Triestach in den Dolomiten.



Die Kriege werden gemacht von Leuten, denen das Leben anderer gleichgültig ist. Sie machen ihre Kriege mit der Habe, dem Blut und Leben anderer,und was wir dazu denken und dabeileiden, ist ihnen einerlei.

Hermann Hesse



Wir sollen nicht suchen, sondern finden, nicht urteilen, sondern schauen und begreifen, einatmen und das Aufgenommene verarbeiten.
Wir sollen unser eigenes
Wesen dem ganzem verwandt und eingeordnet fühlen. Erst dann haben wir wirkliche
Beziehung zur Natur.

Hermann Hesse

Der Mensch ist nichts Festes, Gewordenes und Fertiges, nichts Einmaliges und
Eindeutiges, sondern etwas Werdendes, ein Versuch, eine Ahnung und Zukunft, Wurf und Sehnsucht der Natur nach neuen Formen und Möglichkeiten.

Hermann Hesse


Der Krieg bringt die Welt nicht
vorwärts, er schiebt nur auf,
wirft nur den Leidenschaften
vorübergehend neue Ziele hin,
und nachher, früh oder spät,
wird die soziale Not wieder
dastehen, groß und furchtbar
wie zuvor.

Hermann Hesse




Heute liegt die politische Vernunft nicht mehr dort, wo die politische Macht liegt. Es muß ein Zustrom von Intelligenz und Intuition aus nichtoffiziellen Kreisen stattfinden, wenn Katastrophen verhütet oder gemildert werden sollen. Hermann Hesse




Arthur mit seinem Jagdrecurve, zum Lingenfelder Turnier 2001


Ich halte es nicht für dass Wichtigste, welchen Glauben ein Mensch hat, sondern dass er überhaupt einen habe.
Hermann Hesse



Training mit den Mach 5, während meiner Fitazeit, bei uns auf dem Bogenplatz


Unsere Aufgabe als Menschen ist: innerhalb unseres eigenen, einmaligen, persönlichen Lebens einen Schritt weiter zu tun vom
Tier zum Menschen.
Hermann Hesse


Die Würde des Menschen steht und
fällt damit, daß er sich Ziele im
Unerreichbaren setzen kann, wie
seine Tragik darin liegt, daß er
den Wettlauf und die Praktiken
der Welt gegen sich hat.

Hermann Hesse


Das Ziel der Weisheit ist, daß man
den Dingen nur so viel macht über
sich einräumt, als man selber will,
und daß man sein Schicksal nicht
mehr von außen empfängt, sondern
es nimmt als Atemzug aus dem
eigenen Innern.

Hermann Hesse



Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näherzukommen, so wenig wie Sonne und Mond zueinanderkommen oder Meer und Land. Unser Ziel ist, einander zu erkennen und einer im anderen das zu sehen und ehren zu lernen, was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzung.

Hermann Hesse

Man darf die Sehnsucht
nicht unterdrücken,
man muß sich ihr
hingeben.

Hermann Hesse



Wir laufen auf dieser Erde herum, immer auf der Reise, und oft schwingen wir den Hut und rufen unsern Gruß, wenn der
andere
Wanderer gerade im Tal unsichtbar
und vielleicht ganz im Finstern ist.

Hermann Hesse

Bedroher unsrer Welt und jedes Friedens sind jene, die den Krieg wünschen, die
ihn vorbereiten und uns durch vage Versprechungen eines kommenden Friedens durch die Angst vor Überfällen von außen
zu Mitarbeitern
an ihren Plänen zu
machen versuchen.

Hermann Hesse