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Verschiedene andere Unternehmen 1 ( und Wintercamp, Nähe Belchen )

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Wildwasser: Andreas beim Spiel in der Walze ( am Doub/Südfrankreich )


Nur in dem eigenem, ehrlichen Denken und Handel'n und der Durchsetzung dessen liegt die Wahrheit im eigenem Leben.



Beim Wildwasserfahren am Doub, zusammen mit Andreas


Wer sich der Vergangenheit errinnert.- die Gegenwart lebt ohne zu verkümmern,-kann der Zukunft positives abgewinnen.


Vereinsamt Die Krähen schrein und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: bald wird es schneien- wohl dem, der jetzt noch Heimat hat.


Nun stehst du starr, schaust rückwärts, ach, wie lange schon, was bist du Narr vor Winters in die Welt entflohn?


Die Welt ein Tor zu tausend Wüsten stumm und kalt; wer dass verlor, was du verlorst, macht nirgends halt.


Nun stehst du bleich, zur Winter-Wanderschaft verflucht,dem Rauche
gleich, der stets nach kältern Himmeln sucht

Flieg, Vogel, schnarr dein Lied im Wüstenvogel-Ton. Versteck, du Narr, dein blutend Herz in Eis und Hohn.


Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs
zur Stadt: bald wird es
schneien- weh dem, der keine
Heimat hat.

Friedrich Nietzsche


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Die Götter Griechenlands Da ihr noch die schöne Welt regieret, an der Freuden leichtem Gängelband selige Geschlechter noch geführet, schöne Wesen aus dem Fabelland! Ach, da euer Wonnedienst noch glänzte, wie ganz anders, anders war es da! Da man deine Tempel noch bekränzte, Venus, Amathusia!

Da der Dichtung zauberische Hülle sich noch lieblich um die Wahrheit wand,-durch die Schöpfung floß da Lebensfülle, und, was nie empfinden wird, empfand. An der Liebe Busen sie zu drücken, gab man höhern Adel der Natur, alles wies den eingeweihten Blicken, alles eines Gottes Spur.

Wo jetzt nur, wie unsre Weisen sagen, seelenlos ein Feuerball sich dreht, lenkte damals seinen goldnen Wagen Helios in stiller Majestät. Diese Höhen füllten Oreaden, eine Dryas lebt' in jenem Baum, aus den Urnen lieblicher Najaden sprang der Ströme Silberschaum.

Das Evoe munterer Thyrsusschwinger und der Panther prächtiges Gespann meldeten den großen Freudebringer, Faun und Satyr taumeln ihm voran; um ihn springen rasende Mänaden, ihre Tänze loben seinen Wein, und des Wirtes braune Wangen laden lustig zu dem Becher ein.

Schöne Welt, wo bist du? Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur! Ach, nur in dem Feenland der Lieder lebt noch deine fabelhafte Spur. Ausgestorben trauert das Gefilde, keine Gottheit zeigt sich meinem Blick; ach, von jenem lebenswarmen Bilde blieb der Schatten nur zurück.

Unbewußt der Freuden, die sie schenket, nie entzückt von ihrer Herrlichkeit, nie gewahr des Geistes, der sie lenket, selger nie durch meine Seligkeit, fühllos selbst für ihres Künstlers Ehre, gleich dem toten Schlag der Pendeluhr, dient sie knechtisch dem Gesetz der Schwere, die entgötterte Natur.

Morgen wieder neu sich zu entbinden, wühlt sie heute sich ihr eignes Grab, und an ewig gleicher Spindel winden sich von selbst die Monde auf und ab. Müßig kehrten zu dem Dichterlande heim die Götter, unnütz einer Welt, die, entwachsen ihrem Gängelbande. sich durch eignes Schweben hält.

Ja, sie kehrten heim, und alles Schöne, alles Hohe nahmen sie mit fort, alle Farben, alle Lebenstöne, und uns blieb nur das entseelte Wort. Aus der Zeitflut weggerissen, schweben sie gerettet auf der Pindus Höhn: was unsterblich im Gesang soll leben, muß im Leben untergehn. Friedrich Schiller

Gotenzug " Gebt Raum, ihr Völker, unserm Schritt: Wir sind die letzten Goten! Wir tragen keine Krone mit- wir tragen einen Toten. Mit Schild an Schild und Speer an Speer wir ziehn nach Nordlands Winden, bis wir im fernsten grauen Meer die Insel Thule finden.

Das soll der Treue Insel sein, dort gilt noch Eid und Ehre: Dort senken wir den König ein im Sarg der Eichenspeere. Wir kommen her- gebt Raum dem Schritt- aus Romas falschen Toren: Wir tragen nur den König mit-- die Krone ging verloren." Felix Dahn
















Andreas während unseres Ausfluges am Matterhorn


Im Meer des Lebens und im Sein der Wandlung, geht unsere Seele den Weg der für sie dass beste ist, solange man sich ihrer nicht verweigert.



Andreas bei unserem Übernachttungscamp am Siebenfels bei Yach ( Nordschwarzwald ), einer alten keltischen Stätte.


Wandere durch Täler und über Höh'n und du wirst seh'n, des Lebens Wege sind auch schön, bist du gewillt mit offenen und eigenen Augen zu gehen.


Es kann die Ehre dieser Welt dir keine Ehre geben, was dich in Wahrheit hebt und hält, muß in dir selber leben.


Wenn's deinem Innersten gebricht an echten Stolzes Stütze, ob dann die Welt dir Beifall spricht, ist all dir wenig nütze.


Das flücht'ge Lob, des Tages Ruhm magst du dem Eitlen gönnen; das aber sei dein Heiligtum; vor dir bestehen zu können. Theodor Fontane


Über die Heide

Über die Heide hallet mein Schritt;
dumpf aus der Erde wandert es mit.
Herbst ist gekommen, Frühling ist weit-
gab es denn einmal selige Zeit?


Brauende Nebel geistern umher; schwarz ist das Kraut und der Himmel so leer. Wär'ich hier nur nicht gegangen im Mai. Leben und Liebe-wie flog es vorbei!

Theodor Storm











König Jakob sprang herab vom Pferd,
hell leuchtete sein Gesicht,
aus der Scheide zog er sein breites
Schwert,aber fallen ließ er es nicht.

" Nimm's hin, nimm's hin und trage
es neu und bewache mir meine Ruh',
der ist in tiefster Seele treu,
wer die Heimat liebt wie du.

Zu Roß, wir reiten nach Linlithgow
und du reitest an meiner Seit',
da wollen wir fischen und jagen froh
als wie in alter Zeit.

Theodor Fontane
Verschiedene Andere Unternehmen 3

Unser Übernachtungscamp in der Nähe des Belchen, Mitte Februar 2003.

Viele Minusgrade und abends stürmische Windverhältnisse,
Schneeschuhe waren angebracht und
der Fotoapparat war mit der Kälte
auch nicht immer einverstanden,
aber trotzdem wie immer ein
fortwährendes und herausforderndes
Erlebniss.

Archibald Douglas

" Ich hab es getragen sieben Jahr,
und ich kann es nicht tragen mehr,
wo immer die Welt am schönsten war, da war sie öd und leer.

Ich will hintreten vor sein Gesicht
in dieser Knechtsgestalt,
er kann meine Bitte versagen nicht,
ich bin ja worden alt,

und trüg er noch den alten Groll,
frisch wie am ersten Tag,
so komme, was da komme soll
und komme, was da mag."

Graf Douglas spricht's. Am Weg ein
Stein lud ihn zu harter Ruh',
er sah in Wald und Feld hinein,
die Augen fielen ihm zu.

Er trug einen Harnisch, rostig und
schwer, darüber ein Pilgerkleid-
da horch, vom Waldrand scholl es her wie von Hörnern und Jagdgeleit.

Und Kies und Staub aufwirbelte
dicht, herjagte Meut und Mann,
und ehe der Graf sich aufgerich't,
waren Roß und Reiter heran.

König Jakob saß auf hohem Roß,
Graf Douglas grüßte tief,
dem König das Blut in die Wange
schoß, der Douglas aber rief:

" König Jakob, schaue mich gnädig
an und höre mich in Geduld,
was meine Brüder dir angetan,
es war nicht meine Schuld.

Denk' nicht an den alten Douglas-
Neid, der trotzig dich bekriegt,
denk' lieber an deine Kinderzeit,
wo ich dich auf den Knien gewiegt,

Denk' lieber zurück an Stirling-
Schloß, wo ich Spielzeug dir
geschnitzt, dich gehoben auf
deines Vaters Roß und Pfeile
dir zugespitzt.

Denk' lieber zurück an Linlithgow,
an den See und den Vogelherd,
wo ich dich fischen und jagen froh
und schwimmen und springen gelehrt.

O denk' an alles, was einsten war,
und sänftige deinen Sinn,
ich hab' es getragen sieben Jahr,
daß ich ein Douglas bin."

" Ich seh' dich nicht, Graf
Archibald, ich hör' deine
Stimme nicht, mir ist, als
ob ein Rauschen im Wald
von alten Zeiten spricht.

Mir klingt das Rauschen süß
und traut, ich lausch' ihm
immer noch, dazwischen aber
klingt es laut:
Er ist ein Douglas doch.

Ich seh' dich nicht, ich höre
dich nicht, das ist alles,
was ich kann, ein Douglas vor
meinem Angesicht wär' ein
verlorener Mann."

König Jakob gab seinem Roß den
Sporn, bergan ging jetzt sein
Ritt, Graf Douglas faßte den
Zügel vorn und hielt mit dem
König Schritt.

Der Weg war steil, und die Sonne
stach, und sein Panzerhemd war
schwer, doch ob er schier
zusammenbrach, er lief doch
nebenher.

" König Jakob, ich war dein
Senneschall, ich will es nicht
fürder sein, ich will nur warten
dein Roß im Stall und ihm schütten
die Körner ein.

Ich will ihm selber machen die
Streu und es tränken mit
eigener Hand, nur laß mich
atmen wieder aufs neu die Luft
im Vaterland.

Und willst du nicht, so hab'
einen Mut, und ich will es
danken dir, und zieh dein
Schwert und triff mich gut
und laß mich sterben hier."

Letzten 3 Strophen auf der linken Seite.