5.Herausforderung ( Brandenburg)
5.Herausforderung ( Brandenburg)

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Die Herausforderung Teil 5,- die Grüne,
fand dieses Jahr auch wieder,
vom 24.4-28.4.2003, in Brandenburg
statt und war wieder ein hervoragendes
Turnier, eben dass aussergewöhnlichste
Turnier welches es in unseren
Breitengraden gibt und die Veranstalter
Frank Krause und Anne Georgi haben es
wieder möglich gemacht, dieses
excellente Turnier auf die Beine
zu stellen. Nochmals herzlichen Dank
dafür. Zudem war das Wetter dieses Jahr
auch passabel.

Lang lebe die Herausforderung.



Vorfrühling

Es läuft der Frühlingswind durch kahle Alleen,
seltsame Dinge sind in seinem Wehn.

Er hat sich gewiegt, wo Weinen war,
und hat sich geschmiegt in zerrüttetes Haar.

Er schüttelte nieder Akazienblüten
und kühlte die Glieder, die atmend glühten.

Lippen im Lachen hat er berührt,
die weichen und wachen Fluren durchspürt.

Er glitt durch die Flöte als schluchzender Schrei,
an dämmernder Röte flog er vorbei.

Er flog mit Schweigen durch flüsternde Zimmer
und löschte im Neigen der Ampel Schimmer.

Es läuft der Frühlingswind durch kahle Alleen,
seltsame Dinge sind in seinem Wehn.

Durch die glatten, kahlen Alleen
treibt sein Wehn, blasse Schatten.

Und den Duft, den er gebracht,
von wo er gekommen seit gestern Nacht.

Hugo von Hofmannsthal

Wir sind die Treibenden,
aber den Schritt der Zeit,
nehmt ihn als Kleinigkeit
im immer Bleibenden.

Alles das Eilende
wird schon vorüber sein,
denn das Verweilende
erst weiht uns ein.

Knaben, o werft den Mut
nicht in die Schnelligkeit,
nicht in den Flugversuch.

Alles ist ausgeruht:
Dunkel und Helligkeit,
Blume und Buch.

Rainer Maria Rilke

Aus der Vagantenbeiche

Heißer Scham und Reue voll,
wildem Grimm zum Raube
schlag ich voller Bitterkeit
an mein Herz, dass taube:
Windgeschaffen, federleicht,
locker wie vom Staube,
gleich in loser Lüfte Spiel,
gleich in einem Laube.

Denn indem ein kluger Mann
sorglich pflegt zu schauen,
dass er mög auf Felsengrund
seine Wohnung zu bauen:
Bin ich Narr dem Flusse gleich
den kein Wehr darf stauen,
der sich immer neu sein Bett
hinwühlt durch die Auen.

Auf dem breiten Weg geh
ich nach Art der Jugend,
lasse mich mit Sünden ein
ungedenk der Tugend:
Mehr nach irdischer Begier
als gegen Himmel lugend,
geistlich tot, zu jeder Lust
meinen Leib befugend.

Wer, der in den Kohlen sitzt,
bleibt wohl unversehret?
Wann hat zu Pavia von
Unschuld man gehöret,
wo Frau Venus' Wink die Ruh
jedem Jüngling störet,
mit dem Lärvchen ihn bestrickt,
mit dem Aug betöret?

Zweitens hab ich auch das Spiel
leider nicht gemieden.
Doch sooft vom Spieltisch ich
blutt und bloß geschieden
hob im Frost des Leibes mir
an der Geist zu sieden:
Vers und Lieder kann ich erst
dann die besten schmieden.

Mein Begehr und Wille ist:
In der Kneipe sterben,
wo mir Wein die Lippen netzt,
bis sie sich entfärben!
Aller Englein Jubelchor
wird dann für mich werben:
" Lass den wackern Zechkumpan,
Wotan, dein Reich ererben!

Jeglichem hat die Natur
zugeteilt die Gaben:
Nüchtern schreiben, dazu war
ich noch zu haben.
Nüchtern steh ich weit zurück
hinter jedem Knaben.
Dursten! Fasten-eher noch
laß ich mich begraben.

" So die Verse, wie der Wein!
Ist bei mir zu sagen;
nie bring ich ein Werk zustand,
fehlt mir was zu nagen;
nimmer taugte, was ich je
schrieb bei leerem Magen-
hinterm Glas will mit Ovid
ich den Wettstreit wagen.

Mehr zu beichten, müßt ich erst
aus dem Daumen saugen.
Hohe Zeit wars immerhin,
mich recht auszulaugen.
Dieses alte Leben will
mir nicht fürder taugen:
Zeus nur sieht die Herzen an,
Menschen,was vor Augen.

Archipoeta ( 12.Jahrhundert )

Es ist alles eitel

Du siehst, wohin du siehst,
nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut,
reißt jener morgen ein;
wo jetztund Städte stehn,
wird eine Wiese sein,
auf der ein Schäferkind
wird spielen mit den Herden.

Was jetzte prächtig blüht,
soll bald zertreten werden;
was jetzt so pocht und trotzt,
ist morgen Asch und Bein;
Nichts ist, dass ewig sei,
kein Erz, kein Marmorstein.
Jetzt lacht das Glück uns an,
bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm
muß wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit,
der leichte Mensch, bestehn ?
Ach, was ist alles dies,
was wir vor köstlich achten.

Als schlechte Nichtigkeit,
als Schatten, Staub und Wind,
als eine Wiesenblume,
die man nicht wieder findt!
Noch will,was ewig ist,
kein einzig Mensch betrachten.

Andreas Gryphius

Frank besucht das Camp



Daniel im Camp



Rolf beim Hochschuss



Basiscamp 1.Tag



Sonnenuntergang am Basiscamp



Lagerfeuer und Essensvorbereitung



Rolf, Dirk, Oliver , Carsten und Thorsten



1.Tag , vor der Kanustrecke



Während unserer Rast in Waldesruhe.



So schön kann das Leben sein.



Den Jung's gefällt die Herausforderung.



Rolle liebäugelt mit dem Falcon Perigrinus ( Wanderfalken ).


Unten sind die Links zu den anderen
Seiten und die folgenden ca. über
50 Bilder von der 5. Herausforderung
kommen in den nächsten Tagen auf
die Webseite.


Carsten, Dirk, Oliver, Ich und Thorsten.


Anne im Basiscamp



Thomas,Harald und Matthias im Camp



Schuss von Dirk auf dem Luchs ( Lynx lynx )



Schuss von mir auf dem Luchs



Schuss von Thorsten ( Thor )



Dirk und Ich ( Kennenlernen beim sägen ).



Des Holzes bald genug.



Rolf in seinem Element.



Rolle sieht das Ziel.



Ötzi ( Carsten ) beim Wasser-Ufer-Schuss.



Oliver, Thorsten und Ich.



Mein See-Ufer-Schuss.



Kanustrecke geht dem Ende zu.



Verlassene Küste

Segelschiffe und Gelächter, dass wie Gold im Barte steht, sind vergangen wie ein schlechter Atem,der vom Munde geht.

Wie ein Schatten auf der Mauer, der den Kalk zu Staub zerfrißt. Unauflöslich bleibt die Trauer, die aus schwarzem Honig ist.

Duftend in das Licht gehangen, feucht wie frischer Vogelkot und den heißen Ziegelwangen auferlegt als leichter Tod.

Kartenschlagende Matrosen sind in ihrem Fleisch allein. Tabak rieselt durch die losen Augenlider in sie ein.

Ihre Messer, die sie warfen nach dem blauen Vorhang Nacht, wurden schartig in dem scharfen Wind der Ewigkeit, der wacht.

Karl Krolow

Ein schöner Schuss



Die Axt der Herausforderung.



Oliver bei einem seiner Schüsse.



Einer von Ötzis Seeschüssen.


Thorstens ( Thors ) Schuss.



Ötzis Schuss vom Baum.





Ötzi und Ich ( Marderschuss )