
Schon
lange wollten wir dem "Schwarzen Erdteil" einen Besuch abstatten, aber
eine Sache hielt uns davon ab: die zahlreichen Impfungen, die man über
sich ergehen lassen muß.
Gelbfieberimpfungen
zum Beispiel werden nur von besonderen Kliniken durchgeführt; und
die Malariavorsorgetabletten sind nun auch nicht gerade ein kulinarischer
Leckerbissen.
Aber
die Vorfreude auf einen interessanten Urlaub und die Chance, die "Big Five"
in freier Natur zu sehen, entschädigte uns dann doch für den
Impfstreß.
Dann
war es soweit, Abflug in Frankfurt/M., Landung circa achteinhalb Stunden
später in Mombasa. Auf der Landebahn standen noch die Pfützen
eines Regenschauers, und als wir den Flieger verließen, machte uns
die heiße, extrem feuchte Luft doch ein wenig zu schaffen. Allerdings
gewöhnten wir uns relativ schnell an dieses Klima.

In der Hotelanlage war alles genau so, wie es die Prospekte versprochen hatten. Verschiedene Bars, ein schöner Pool, Liegen, die uns zum Relaxen einluden, und ab und zu, vor allem zur Teatime um 17 Uhr, tauchten sogar ein paar Affen auf. Einige Schildkröten wurden in einem Gehege gehalten und zur Begrüßung kletterte ein Hotelangestellter auf eine Palme und pflückte uns Kokosnüsse.


