Kenia 96
 

 
 
JAMBO
 

Schon lange wollten wir dem "Schwarzen Erdteil" einen Besuch abstatten, aber eine Sache hielt uns davon ab: die zahlreichen Impfungen, die man über sich ergehen lassen muß.
Gelbfieberimpfungen zum Beispiel werden nur von besonderen Kliniken durchgeführt; und die Malariavorsorgetabletten sind nun auch nicht gerade ein kulinarischer Leckerbissen.
Aber die Vorfreude auf einen interessanten Urlaub und die Chance, die "Big Five" in freier Natur zu sehen, entschädigte uns dann doch für den Impfstreß.
Dann war es soweit, Abflug in Frankfurt/M., Landung circa achteinhalb Stunden später in Mombasa. Auf der Landebahn standen noch die Pfützen eines Regenschauers, und als wir den Flieger verließen, machte uns die heiße, extrem feuchte Luft doch ein wenig zu schaffen. Allerdings gewöhnten wir uns relativ schnell an dieses Klima.

In der Hotelanlage war alles genau so, wie es die Prospekte versprochen hatten. Verschiedene Bars, ein schöner Pool, Liegen, die uns zum Relaxen einluden, und ab und zu, vor allem zur Teatime um 17 Uhr, tauchten sogar ein paar Affen auf. Einige Schildkröten wurden in einem Gehege gehalten und zur Begrüßung kletterte ein Hotelangestellter auf eine Palme und pflückte uns Kokosnüsse.

  
Auf dem Hotelgelände gab es auch ein kleines Geschäft, aber die Möglichkeit Souveniers zu kaufen ergibt sich in Kenia eigentlich immer und überall. Sobald man zum Beispiel die Hotelanlage verläßt, ist man umringt von fliegenden Händlern, die einem vom Halstuch und Schmuck über Schnitzereien und das Flechten von Rastazöpfen bis zu Bootsfahrten und Safaris alles anbieten. Hier gilt: Handeln lohnt sich, wird sogar erwartet. Und: Preise vergleichen lohnt sich erst recht.
Wir haben bei so einer Gelegenheit eine Bootsfahrt zum Riff, das der Küste vorgelagert ist, gebucht; inklusive Schnorcheln, was besonderen Spaß gemacht hat, weil zahlreiche bunte Fische uns unter Wasser Brot aus der Hand gefressen haben.
Beim anschließenden Spaziergang auf dem Riff fanden wir in fast jeder Pfütze, die bei Ebbe übriggeblieben war, irgendwelches Meeresgetier.
Tintenfische und große bunte Seesterne, um nur einige der Arten zu nennen.
Vom Meer aus sah unsere Hotelanlage übrigens noch toller aus.