Sternzeichen
*Fische*






Fischefrau
Regiert von Neptun, dem Planeten der Schönheit und des Geheimnisvollen, ist sie sehr weiblich, sinnlich, intuitiv und zugänglich. Ihre Verständnisinnigkeit läßt sie die Kümmernisse anderer Menschen mitfühlen. Sie steht nie unbeteiligt daneben; sie scheint die Gefühle der anderen mitzuerleben und spricht mehr auf die innere Wahrheit als auf die äußere Erscheinung an. Man soll nie versuchen, sie zu täuschen. Sie hat magische Kräfte und weiß um die Wahrheit.
Wegen ihrer ungewöhnlichen Sensibilität fühlt sie sich zum Okkulten hingezogen; aus der Reihe der Fischefrauen stammen die meisten Handleserinnen, Hellseherinnen, Spiritistinnen und Medien. Erfahrung hat sie gelehrt, daß sie sich auf ihre *Ahnungen* verlassen können.
Der Schleier des Geheimnisvollen, der sie umgibt, kann täuschen. Ihr seltsames, bezauberndes Wesen zieht Männer unweigerlich an, aber sie ist im Grunde unselbständig und klammert sich an die Hauptperson in ihrem Leben.
Sie braucht die fortwährende Bestätigung, geliebt zu werden. Das vergilt sie ihrem Lebensgefährten mit den verschwenderischen Wohltaten einer wahrhaft sinnlichen Natur.
Die positiven Eigenschaften dieses Tierkreiszeichens sind nicht die eines aktiven Menschen, sondern wurzeln in Träumen und Sehnsüchten. Die Fischefrau scheut vor der lärmigen Welt der Konflikte und des Kräftemessens zurück. Im Machtkampf geht sie subtil vor. Sie hat ein geradezu unheimliches Talent, mit Menschen umzugehen, besonders mit einflußreichen, wichtigen Leuten. Da sie unschuldig und hilflos erscheint, erweckt sie Beschützertriebe. Um sich den Beistand eines Mannes zu sichern, dessen Hilfe sie braucht, zögert sie nicht, ihn zu umgarnen. Sie versteht die Kunst - und wendet sie an -, ihren Körper zu benutzen, um das zu bekommen, was sie will.
Sie verliebt sich allzu leicht, sucht sich dafür aber leider fast nie den Richtigen aus. Auch wenn sie glücklich verheiratet ist, führt ihr starker Sextrieb zu außerehelichen Liebeleien. Gewöhnlich ist ihre etwas unberechenbare Zuneigung echt, um im Ausdruck ihrer Liebe kann sie zart und entzückend sein.
In der Regel heiratet sie einen weichen, wenig triebhaften Mann. Bei ihm fühlt sie sich am besten aufgehoben. Aber mit ihrer lebhaften Phantasie sehnt sie sich nach einem Liebhaber von anderem Schlag, nach einer Mischung von Lord Byron und einem Piraten, einem Mann mit romantischen Nimbus, brutalem, direkten Wesen und phallischem Schwert. Sie möchte, daß dieser Traumgeliebte sie ihrem knabenhaften Ehemann entreißt.
Die Fischefrau hat etwas von einer Nixe, die alle ihre weiblichen Reize spielen läßt, um das Interesse eines neuen Mannes zu wecken. Damit beweist sie sich, daß sie sexuell anziehend ist. Aber oft bekommt sie Angst vor den Männern, die sie angelockt hat, und dann versucht sie, den Avancen auszuweichen und sich zurückzuziehen. Eine Ausnahme bildet der knabenhafte Typ, den sie nicht zu fürchten braucht, und der einflußreiche Mann, den sie für irgendeinen Zweck benötigt.
Sie ist eine Schauspielerin, die jede Rolle übernehmen kann. Mitunter spielt sie so gut, daß es schwer ist, die echte Persönlichkeit von der angenommenen zu unterscheiden und den wahren Menschen unter der Maske zu erkennen. Mit dieser Begabung und ihrem aktiven Phantasieleben kann sie beim Theater Karriere machen.
Sie ist unglücklich, wenn sie ihre sexuelle Phantasie nicht mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen vermag. Das führt sie dazu, an Sexkulthandlungen teilzunehmen. Unter Aktmodellen, Striptease-Tänzerinnen, Malerinnen erotischer Bilder und Verfasserinnen von Sexromanen sind viele Fischefrauen zu finden. Manche Fischefrauen werden Prostituierte. Ihrer Meinung nach dienen sie der Menschheit, wenn sie frustrierten Männern sexuelle Erleichterung bieten.
Die Fischegeborene kann aber auch eine gute, liebevolle Ehefrau sein, denn sie verfügt über die wunderbare Gabe, die Menschen um sich herum glücklich zu machen. Sie bereitet ihnen ein schönes Heim, und sie liebt ihre Kinder, neigt aber dazu, sie allzusehr zu verwöhnen. Sie versteht auch sehr gut, mit Kranken umzugehen; viele Fischefrauen sind ausgezeichnete Ärztinnen und Pflegerinnen.
Leider treibt irgend etwas sie dazu, sich immer und immer wieder den falschen Mann auszusuchen. Manchmal scheint es fast, als wäre sie dazu bestimmt, in Herzensangelegenheiten immer wieder enttäuscht zu werden. Das kann für sie gefährlich sein, denn wegen ihrer seelischen Labilität ist sie langdauernden Spannungen und Pechsträhnen nicht gewachsen. Sie gerät leicht an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.
Sie ist unpraktisch und hat wenig Verständnis für Geldfragen. Sie macht Geschenke, um sich die ersehnte Anerkennung zu kaufen. Pechvögel ziehen sie an, weil sie ihr Mitleid und ihre Hilfsbereitschaft spüren. Sie hilft jedem, der sie darum bittet, aber ihre Bemühungen müssen anerkannt werden. Bei ihr Nahestehenden legt sie hohe, unrealistische Maßstäbe an, und sie glaubt an ihre Freunde, bis absolut zwingende Umstände dieses restlose Vertrauen erschüttern. Dann muß man sich vor ihr hüten, denn sie kann rachsüchtig werden.
Das Sexleben der Fischefrau
Sie hat natürliche dramatische Begabung.
Man kann sich darauf verlassen, daß sie sich richtig verhält,
die richtigen Dinge sagt und die richtige Atmosphäre schafft.
Sie ist sexuell früh entwickelt, und ihre Bereitschaft,
gefällig zu sein, läßt sie nur selten nein sagen.
Sie ist ungehemmt und hat ihre Freude an vielen Variationen des erotischen Nebenspiels. Es erfordert nicht viel, eine Fischefrau zu wecken. Ein Pornoflim oder ein Sexbuch bringt sie schon außer Atem. Da sie so beeinflußbar ist, wird sie das Gesehene und Gelesene wahrscheinlich selbst erproben.
Ihre angeborene Neigung zum Theatralischen bewirkt, daß sie überzeugend schreit und stöhnt und so den Appetit ihres Liebhabers verschärft. Wenn ihre Phantasien mit denen des Partners übereinstimmen, kann die Handlung wirklich stürmisch werden. Sie schafft eine Szenerie, als ob es sich um ein Schauspiel handelte - richtige Beleuchtung, schwüles Parfüm, schwarze Seidenwäsche, verschiedene Apparate, alles was dem Geschmack ihres Liebhabers entspricht. Wenn sie erst einmal seine Marotten kennt, benutzt sie ihre Einbildungskraft, die Situation zu verzaubern und großartig auszubauen.
Ihrem Temperament
entspricht ein Wasserbett, vor allem, wenn sie oben liegt und so
die Bewegung steuern kann. Sie kann sich dann körperlich und
seelisch so anpassen, daß ihre Muskeln Höchstleistungen
vollbringen.
Während der Menstruation ist ihre Libido ungewöhnlich stark.
Dabei kann Übersinnliches oder Autosuggestion mitspielen.
Solchen Einflüssen ist sie sehr stark ausgesetzt. Sie steigert
sich dann in eine sexuelle Leidenschaft hinein, die sie kaum mehr
unter Kontrolle hat.
Die Fischefrau vollbringt wahre Wunder mit der Zunge. Den Körper des Geliebten von oben bis unten abzulecken steigert ihre eigene Erregung bis zum Orgasmus.
Sie gerät leicht in eine Herr-Sklavin-Beziehung. Mehr als andere Frauen schätzt sie es, von hinten genommen zu werden. Alles, was dieser Spielart Vorschub leistet - Knebelung, Fesselung -, sagt ihr zu. Sie sagt zu allem ja, was ihr Liebhaber vorschlägt. Ihre Dienstbeflissenheit ermuntert latente Sadisten, sich auf ihre Kosten auszutoben. Sie lehnt sich nur auf, wenn die Sache in unerträgliche Schmerzen ausartet.
Sie neigt zum Kleider- und Schmuck-Fetischismus. Es macht ihr Spaß, bei der Liebe lange Ohrringe zu tragen, die ihren Hals liebkosen, wenn sie den Kopf hin und her wirft, oder übergroße Armreifen, die über ihre Arme gleiten. Manche Kleidungsstücke regen sie ebensosehr an wie ihren Liebhaber, etwa Nylonstrümpfe, Handschuhe oder ausgeschnittene Büstenhalter, die die Brustwarzen frei lassen. Auch Lederkleidung schätzt sie sehr.
Sie macht bei allem mit, was andere als *anormal* bezeichnen. Sie übernimmt auch dir führende Rolle, wenn es dem Mann gefällt. Das geht so weit, daß sie ihm auch dann noch gefällig ist, wenn sie selbst keinen Genuß mehr davon hat.
Erogene Zonen
Bei den Fischen sind es die Füße. Fischegeborene reagieren auf sachtes Streicheln an Ferse und Rist und auf leichtes Kitzeln der Sohle. Eine zarte Fußmassage versetzt sie in helles Entzücken. Wenn man ihre Zehen zwischen den Fingerspitzen reibt, in den Mund nimmt oder davon nibbelt, erleben sie höchste Wollust.
Fischefrauen befriedigen ihren Partner mit den Füßen: Sie reiben seinen Penis zwischen ihren Fußballen. Fischemänner geraten schon durch den Anblick von Frauenfüßen in Erregung. Sie benutzen gerne ihren großen Zeh als Streichelinstrument und dringen damit auch in die Partnerin ein.
Fischegeborene sollten vor jeder Sexbegegnung ein Fußbad nehmen. Es macht sie empfänglicher für alle Reize.
So fängt es an
Fischegebore sind im Mittelpunkt gesellschaftlicher Anlässe zu finden, gewöhnlich umringt von Verehrern. Ihre charmanten Umgangsformen und ihr flexibles, gutmütiges Wesen ziehen die Menschen an. Werden sie jedoch nicht bewundert, sitzen sie wahrscheinlich schmollend in einem Winkel.
Ein gutes Gesprächsthema bieten Theater, Kino, Fernsehen und ähnliche Zerstreuungen. Das fesselt die Fische sofort, denn sie alle - welchen Beruf sie auch ausüben mögen - wären gerne Schauspieler, Schriftsteller und Tänzer. Auch auf ein Gespräch über Übersinnliches werden sie voller Interesse eingehen. Viele Fische glauben an Reinkarnation. Zumindest sprechen sie gern darüber.
Ist der Anfang einmal gemacht, muß man die Gesprächsführung unbedingt den Fischen überlassen. Man kann ruhig zugeben, vom Thema nichts zu verstehen; denn Fische belehren nur zu gern. Sie fühlen sich in ihrem Element.
Das erste Treffen? Man schlage ein Lokal vor, wo getanzt wird. Fische tanzen sehr gern. Oder man kommt ihrem Interesse fürs Okkulte entgegen und schlägt eine spiritistische Sitzung vor. Was man mit ihnen auch unternimmt, man muß jede Gelegenheit wahrnehmen, ihnen ein Kompliment zu machen. Sie brauchen dringend Bestätigung.
Mit Alkohol muß man vorsichtig sein. Der Fisch verträgt ihn oft nicht. Zwar braucht er viel Flüssigkeit - alles, vom eiskalten Wasser bis zu heißem Tee -, aber Alkoholika sind für ihn gefährlich.
Was Geschenke betrifft, so sind Fischefrauen für die Farben des Meeres besonders empfänglich; hellgrün, aquamarin und rauchblau. Halstücher oder Kleider in diesen Farben gefallen ihnen.
Für das Liebesnest ein Hinweis; Jegliche Badegelegenheit entzückt den Fisch, aber es muß dabei warm sein.


