Sternzeichen

*Fische*
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Der Fischemann
Er ist leidenschaftlich, gefühlvoll und labil. Bei ihm muß man auf Unerwartetes gefaßt sein. Er wird von widersprüchlichen Impulsen hin und her gezerrt - das Symbol des Tierkreiszeichens sind zwei Fische, die in entgegengesetzter Richtung schwimmen. Er ist ein widersprüchlicher Mensch, der sich für das eine entscheidet und das andere tut.
Da er ein ungwöhnliches Sensorium für seine Mitmenschen hat, übt er starke Anziehungskraft aus, Sein Wesen ist warm und empfänglich, und er sieht die Menschen nicht so, wie sie sind, sondern wie er sie sehen möchte. Am stärksten ziehen ihn sinnliche Frauen an, besonders wenn sie etwas Dominierendes haben. Er idealisiert den Menschen, den er liebt, und er drückt beim schlimmsten Benehmen die Augen zu, weil er in der Geliebten eine Frau sieht, die nichts verkehrt machen kann.
Da er fortwährend von Veränderung und Aufregung angelockt wird, ersehnt er nichts so sehr wie Gemütsstabilität. Er ist ein Träumer, der sich unmöglichen Träumen hingibt. Liebe muß nicht nur romantisch sein - Mondschein, Rosen und Lyrik -, sondern sollte auch Heim, Zufriedenheit und Geborgenheit bedeuten. Sex ist eine intime und private Sache, aber auch weltumfassend, der Gral am Ende der langen Glückssuche des Kreuzfahrers.
Allzuviel Treue kann man von ihm nicht erwarten. Das ist nicht seine Art. Dazu ist er zu empfänglich und zu leicht beeinflußbar. Eine Zeitlang wird er sich einreden, daß der andere weiß, was für ihn richtig ist , und seinen Kurs danach ausrichten. Dann aber schlägt sein Gefühlskompaß stürmisch in Richtung eines anderen magnetischen Pols aus.
Wie kann man mit einem Mann leben, der so sehr dem Augenblick lebt? Man muß besonders sensibel für das schnellwechselnde flüchtige Spiel seiner Gefühle sein und vor allem bereit, ihn den festigenden Einfluß bedingungsloser Liebe spüren zu lassen. Für ihn ist Liebe das weite, endlose Firmament; man muß sie zum Dach über seinem Kopf machen. Wenn man ihm Stabilität bietet, kann man damit rechnen, ihn zurückzubekommen. Er braucht sie in seinen Leben.
Es ist jedoch kein Heiratskandidat. Wenn eine Frau es fertigbringt, ihn zum Altar zu schleppen, wird sein schweifendes Auge früher oder später auf eine andere fallen. Für ihn ist Liebesromantik eine Drehtür, die auf der einen Seite zum Standesamt und auf der anderen zum Scheidungsrichter führt. Ehegelübde respektiert er nicht, weder bei sich noch bei Frauen, die er anziehend findet.
Er ist sinnlich, intelligent, ungewöhnlich schöpferisch. Ein wunderbarer Weggenosse, für den alles erstklassig sein muß. Er verschwendet das Geld, denkt nicht an morgen und berechnet nie die Kosten. Er überschüttet seine Geliebte mit teuren Geschenken.
Da er so leicht zu beeinflussen ist, übernimmt er ohne weiteres anderer Leute Einstellungen und Gewohnheiten. Wenn es nette Menschen sind, ist er auch nett. Wenn sie trinken, wird er zum Trinker.
Wenn seine Sonne in den Fischen gute Aspekte hat, zeigt er alle Vorteile seines empfindsamen Tierkreiszeichens. Er kann idealistisch, aufopfernd, bezaubernd sein. Seine schöpferische Begabung kommt ihm als Künstler oder Schriftsteller zugute, aber er ist kein sehr tüchtiger Geschäftsmann. Teils liegt es daran, daß er am liebsten allein arbeitet, teils daran, daß er angestrengte Arbeit nicht mag. Will man ihn dazu bringen, etwas zu leisten, muß man es ihm bewußt schwermachen. Denn er schlägt instinktiv immer den leichtesten Weg ein. Es fehlen ihm das praktische Denken des Erfolgsmenschen. Am besten ist für ihn ein Posten, auf dem er schöpferisch tätig sein kann, etwas als Werbefachmann, oder wo Ideen wichtiger sind als die Ausführung. Er verliert sich lieber in Reflexionen, als aktiv zu sein. Er ist ein saumseliger Zauderer, der sich einfach nicht aufraffen kann.
Er ist zwar wortgewandt, kann aber das Kind nicht beim Namen nennen. Er benutzt seine Wortgewandtheit zur Vermeidung einer klaren, eindeutigen Aussage. Er wird selten ausfällig, aber seine Umgebung weiß selten, woran sie mit ihm ist. Er läßt sich so schwer fassen wie ein glitschiger Fisch. Irgendwann wird man schließlich die Ursache dafür erkennen: Er hat keine eigenen Überzeugungen, keine feste Gesinnung. Er hört scheinbar mit echtem Interesse und großer Aufmerksamkeit zu, doch in Wirklichkeit weilt er mit seinen Gedanken ganz woanders, oder er träumt einfach vor sich hin. Zu merken ist das nicht, weil er es glänzend versteht, sich zu verstellen. Er kann so tun, als hörte er viel besser zu als andere, die wirklich zuhören.
Sind die
Konstellationen seines Zeichens schlecht, sinkt er leicht
auf die tiefsten Stufen von Drogen- und Alkoholsucht ab und
läßt sich zu jeglichem Laster verführen.
Im Grunde fehlt es ihm an Selbstvertrauen, und er braucht von
anderen Unterstützung wie Wasser aus einer Quelle.
Das Sexleben des Fischemannes
Er übernimmt die Führung und wird ärgerlich, wenn er keine schnelle Reaktion spürt. Er verübelt es, wenn seine Wünsche in Frage gestellt werden, und ist beleidigt, wenn Verzögerungen eintreten. Will er eine Frau haben, so will er sie haben - sofort!
Er neigt zu heimlichen Zusammenkünften und verschwiegenen Affären, oft mit verheirateten Frauen. Da er weder moralische noch gesetzliche Schranken respektiert, bevorzugt er erfahrene Partnerinnen, die Sex um jeden Preis wollen.
Es gefällt ihm, wenn er von einer Frau langsam und bewundernd entkleidet wird, Sex im Sitzen, die Partnerin mit ihm zugewandten Gesicht, gefällt ihm. Besonders als Vorspiel, das der Fischemann besonders gut beherrscht. So haben beide die Hände frei und können alle erogenen Zonen erreichen. Zehen reizen ihn besonders, dazu fällt ihm allerhand Ausgefallenes ein.
Der Fischemann wird von dem Verlangen getrieben, seine erotischen Phantasien und Träume zu verwirklichen. Meistens kreisen sie um eine dominierende Frau, die maßlose, unvernünftige und sogar abstoßende Forderungen stellt, die er vergeblich zu befriedigen versucht.
Sadistinnen und Masochistinnen finden in ihm einen willigen Partner, der bereit ist, jede gewünschte Rolle zu übernehmen. Es ist für ihn ein Genuß, gefällig zu sein. Wenn die Geliebte von ihm verlangt, sich als Frau zu kleiden, zieht er Sachen an, Büstenhalter und Höschen, Strümpfe, Schuhe und Handschuhe. Wenn sie ihn demütigen oder bestrafen will, begegnet sie keinem Widerstand. er kniet vor ihr nieder, küßt ihr die Füße, tut alles, was sie fordert. Fischemänner findet man oft als dritten, wenig aktiven Partner bei einem Dreieck oder als Zuschauer, wenn andere, oft sogar die eigene Frau, sich der Liebe hingeben.
Seine erotischen Phantasien führen ihn auch zu ausgefallener Masturbation, etwa mit lebensgroßen Gummipuppen oder Sauggeräten.
Der Fischemann kann ein vollkommen hemmungsloser Sexbessener sein. Er wird süchtig nach allem, was ihm Lustgefühl und Erleichterung verspricht und seinen Schmerz-Wollust-Mechanismus stimuliert.