Merkur - Venus - Mars - Jupiter - Saturn - Uranus - Neptun - Pluto
Jupiter |
| BEOBACHTUNG:
Der größte Planet im Sonnensystem hat trotz seiner gewaltigen Entfernung eine beachtliche relative Größe von 44" - 50". Mit einer Helligkeit von meistens über -2 mag gehört auch er zu den hellsten Objekten am Himmel. Durch ein Teleskop Jupiter, seine Monde und Wolkenbänder zu betrachten gehört wohl zu den schönsten Anblicken am Nachthimmel. Ein weiteres markantes Merkmal Jupiters ist der sogenannte große rote Fleck (GRF) der zu bestimmten Zeiten beobachtet/ fotografiert werden kann. Doch auch Monddurchgänge oder Mondbedeckungen sind interesannte Ereignisse. Neben den 4 Galileischen Mond liegen noch weitere Jupitermonde in "Reichweite" von Amateurteleskopen. FILTER: Vor allem photografisch sinnvol: Blaufilter (W80A, W82A) zur kontraststeigerung zw. den Bändern. Ein Gelb- oder Orangefilter für Polnahe Brücken zw. den Bändern. Für den GRF lohnt sich der Einsatz eines hellblauen - oder eines Grünfilters (W58) FOTOGRAFIE: Paradeobjekt der Planetenphotografie. Neben Wolkenbändern und GRF lassen sich auch Mondkonstellationen oder Verdeckungen durch den Erdmond leicht photografien. Beispiele sehen sie hier: bzw. in der Planeten-Galerie.
|
Saturn |
| BEOBACHTUNG:
Den wohl schönsten und erhabensten Anblick unter den Planeten bietet Saturn. Seine faszinierende Ringstruktur kann man bereits bei kleinen Vergrößerungen deutlich erkennen. Im Gegensatz zu Jupiter ist die Atmosphäre des Saturns fast strukturlos. Dafür kann man bereits mit kleineren Teleskopen ab ca. 80mm die sog. Cassiniteilung erkennen, eine Teilung des Ringes. Ab etwa 10" und gutem Seeing ist auch die Encke-Teilung möglich, die noch weiter außen auf dem Ring liegt wie die Cassiniteilung. Durch die gekippte Rotationsachse wechselt die Ansicht des Saturns. In extremen Positionen (z.B. zw. dem 22.05 - 11.08.1995) kann der Ring garnicht erblickt werden. Im Jahr 2003 erreicht Saturn seine vorerst größte Ringöffnung , was die Beobachtung und Fotografie der Ringteilungen erleichtert. Saturns Durchmesser ist ungefähr halb so groß wie die des Jupiters, was eine Äquivalentbrennweite von mind. 10 für sinnvolle Bilder vorraussetzt (bei chemischer Fotografie). Für CCD Fotografie oder WebCam reichen viel weniger (um die 1000) zur Abblidung der Cassiniteilung. Auch etliche Monde Saturns (der auffälligste ist Titan) sind mit Amateurteleskopen beobachtbar FILTER: Hellblaue Filter (W80A, W82) verbessern den Kontrast zwischen den dunklen Bändern und hellen Zonen. Orange- bis Hellrotfilter (W21, W23A) um die Polregionen hervorzuheben und einen Gelbgrünfilter (W57, W11) dunkelt die rötlich gefärbten Bänder ab. FOTOGRAFIE: Saturn ist wie Jupiter hervorragend zur Fotografie geeignet Lediglich die Belichtungszeit steigt etwas. Neben den Ringstrukturen kann man auch Mondkonstellationen oder Verdeckungen durch den Erdmond leicht photografien. Beispiele sehen sie hier: bzw. in der Planeten-Galerie. |