Il Suono Barocco  


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    Eine neue Art, historische Aufführungspraxis zu verstehen
    Ein Trio, das nach dem "Alten" forscht,
    es in die heutige Zeit transformiert
    und es lebendig interpretiert
    Il Suono Barocco entstand im Jahr 1997, als sich die Flötistin Doris Döbereiner und der Cembalist Peter Gerhartz zum gemeinsamen Musizieren verabredeten. Bald war klar: Sie wollten Musik aufführen, deren historische Quellen sie kannten, deren Wurzeln sie gesucht und deren Umfeld sie studiert hatten. So kamen sie zu der Überlegung, den Weg der "historischen Aufführungspraxis" nicht deswegen zu wählen, weil er für Musik des 15. und der folgenden Jahrhunderte en vogue war und ist - historische Aufführungspraxis darf kein Selbstzweck sein.Es ging beiden um das Inspirierte, Ehrliche der Musik, die sie zur Aufführung auswählten. So wollten sie auch spielen.
    Diesem Interpretationsideal schloss sich 1999 der Cellist Klaus Kämper an. Auch er sieht die Quellen der Werke als Leitfaden zu deren Verständnis, denn jede Interpretation sollte der Versuch sein, den Intentionen des Komponisten näher zu kommen. Grundlage dafür sind die Musiziergepflogenheiten der Zeit und der rhetorische Gestus, der in der Barockmusik vorherrscht.

    Seitdem arbeitet Il Suono Barocco daran, mit Instrumenten der heutigen Zeit dem Klangideal von damals nahe zu kommen; denn auch "historischer Klang" und "historische Spielweise" können heute nur Annäherungen an das Original sein. Deshalb behaupten Doris Döbereiner, Klaus Kämper und Peter Gerhartz auch nicht, ihre Interpretationen seien die einzig richtigen. Sie glauben aber, dass sie Diskussionsbeiträge zu einer Musik sind, die auch heute bewegt.
    Die Freude am Spiel des Trios Il Suono Barocco belegt das.

    Eine neue Art, historisch Praktisch aufzuführen

     
     
     

     
     
     
     
     
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