Pterocnemia pennata
Pterocnemia pennata
Darwin-Nandu oder Darwin-Strauß
D'ORBIGNY, 1834



Das Gefieder ist grau oder grau-braun. Die großen Flügel umhüllen den Körper wie einen Mantel. Beim Laufen spreizt der Darwin-Nandu gelegentlich seine Flügel ab, die dann als Segel fungieren.

Das Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die Pampas Patagoniens. Eine andere Population lebt in den Hochanden Südperus und Nordchiles. Sie wird als Puna-Strauß bezeichnet.

Hat ein Männchen den Kampf um ein Territorium gewonnen, baut es ein Nest. Dafür wird ein Kratzer auf dem Boden mit Blättern und Gras gesäumt. Dann lockt es mehrere Weibchen in die Nähe des Nestes. Diese legen alle 2 - 3 Tage ein dunkelgrünes Ei. Das Männchen rollt die Eier ins Nest oder sie verfaulen. Sobald dem Männchen das Gelege mit ca. 30 Eiern groß genug ist, verjagt es die Weibchen und beginnt mit dem Brüten. Die Weibchen ziehen weiter zum nächsten Männchen und legen dort erneut Eier. Die Brutzeit dauert etwa zweieinhalb Monate. Das Männchen führt die Küken nach dem Schlüpfen noch etwa 6 Wochen bis sie ausgewachsen sind. Die Jungvögel pflanzen sich erst fort, wenn sie 2 Jahre alt sind.


Laufvögelsystematik Nandu