| Hier sind nun Photos von
Tiwanaku, der sagenhaften Ruinenstadt in der Nähe vom Titicacasee. das frühzeitliche
Tiwanaku gilt als die wichtigste Gesellschaft in den Anden Südamerikas. Jedes Photo
stellt einen Link zu einer größeren Version des Bildes dar. Die Größe der gelinkten
Photos steht jeweils unter demselben, die thumbnails sind medium grade jpegs mit 72 dpi. |
358 x 286 pixels - 52 K.
Rückseite vom Sonnentor. Dieses aus einem Stein geschlagene Tor steht auf der
Kalasaya-Plattform, die mit unterschiedlich dicken und unterschiedlich bemusterten Wänden
umgeben ist. Im hintergrund sieht man den Tempelhügel Akapana, der wichtigste
Temeplhügel der Anlage. |
394 x 458 pixels - 100 K.
Detailaufnahme vom Fries auf dem Sonnenportal. Die zentrale Figur ist der Stabträger
[Wiracocha]. Die Stäbe und die Sonnenstrahlen, die vom Kopf wegführen, enden jeweils mit
kleinen Köpfen. Die figuren, die beiderseits des Stabträgers zu sehen sind, weisen die
selbe Ikonographie auf, nur diesmal von einer seitlichen Perspektive. Die Ikonographie
lässt Verbindungen zu Kulturen der peruanischen Küste erkennen und ist panperuanisch. |
428 x 295 - 68 K.
Hier sieht man das megalithische Eingangstor zur Kalasaya-Platform, photographiert vom
"Versunkenem Hof". Die Kalasaya-Treppe ist eine wohlgeformte Treppe, bei der
auch jeweils mehre Stufen aus einem Sandstein bestehen. Die Staue im Zentrum der
Kalasaya-Treppe ist unterhalb abgebildet. Wie auch der Kalasaya-Tempel, so ist auch dieser
"Versunkene Hof" von Steinmauern mit Relieffiguren umgeben. Hier sind die Steine
allerdings kleiner und die Kopfskulpturen sind in die Wand eingesetzt. In die Mitte des
30x30m großen Hofes hat man Stelen gesetzt. |
487 x 332 pixels - 68 K.
Die Eingangs-Seite des Sonnenportals, oberhalb des Kalasaya-Tempels. Der gesamte obere
Teil ist dicht übersät mit Gravuren von Mustern und Bildern, wie man sie auch in dem
Fries der Gottheit selbst findet (oberes Bild). Der Monolith war urpünglich in zwei teile
gebrochen und wurde erst in heutiger Zeit in seine urprüngliche Form zurückversetzt. Die
Bruchstelle sieht man im oberen, rechten Bereich des Portals.
Tiwanaku verlor an Wichtigkeit, nachdem der Wasserstand des Titicacasees fiel und der
Küstenverlauf sich immer weiter von der Kultstätte entfernte. Heute sind die Ufer des
Sees Kilometer entfernt. |
407 x 295 K - 60 K.
Der künstlerische Stil im "Gesunkene Hof" und viele Details kann man hier in
diesem archäologischen Park bei La Paz - der Hauptstadt Boliviens - bewundern.
Viele Statuen, die in tiwanaku gefunden wurden, hat man später hierher geschafft. Einige
von ihnen sind auf diesem Photo zu sehen.
In La Paz findet man einige exzellente Museen, die eine Auswahl der schönsten
Kermaiken aus der Tiwanaku-Kultur austellen und so die diese Gesellschaft anschaulich
erklären. Ein Besuch von Tiwanaku ist ein lockerer Tagesausflug von La Paz. Die Ruinen
liegen seitlich von der Hauptstraße La Paz - Puno/Peru. |
288 x 412 pixels - 52 K.
Dieses megalithische Eingangstor ist alles, was von den Wänden übrigblieb, die einmal
ein Gebäude direkt neben der Kalasaya umgaben. Viele der leicht zu bergenden Steine in
der Nähe der Ruine wurden verwendet, um die katholische Kirche im Dorf zu errichten. Eine
Eisenbahnbrücke in der Nähe ist ebenfalls teilweise mit solchen Steinen gebaut. |
196 x 444 pixels - 44 K.
Das ist einer von den zwei großen Figuren mit menschlichen Zügen, die auf der
Kalasaya stehen. Dieser ist direkt am eingang zu bestaunen, er steht auf der
Zentrumsachse. Der Bodenstein wurde aus 100km Entfernung hierhertransportiert, der
Sandstein aus etwa 15 Kilometern. |
343 x 542 pixels - 64 K.
Der Einfluß von Tiwanaku ist auch noch auf vielen anderen Keramiken in den Anden
sichtbar. Diese Feliden-Vase ist eine künstlerische Schöpfung der klassischen
Tiwanaku-Periode. |