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14.03.2007
20. November 2006
18. Dezember 2006
Pressebericht über die Jahreshauptversammlung des TK65 am 9. März 2009.
Die Jugend bleibt auch für den neuen Vorstand die Nummer eins
Main-Taunus. Der Tennissport will wieder mehr die Jugend begeistern.
Bei der Jahreshauptversammlung des Tenniskreises Main-Taunus in der Clubgaststätte des TC Diedenbergen
erinnerten sich - die großteils in die Jahre gekommenen - Anwesenden fast schon wehmütig an den in den
80er Jahren weit verbreiteten grünen Aufkleber mit der Aufschrift "Tennis ist toll". "Einfach genial"
sagt der Kreisvorsitzende Bertrand Kaus zu dieser Botschaft, die man wieder mehr in die Köpfe des
Nachwuchses bringen müsse.
Doch so einfach ist es nicht. Zwar wusste Bertrand Kaus den Vertretern von nur zehn der 32 Vereine des
Tenniskreises 65 zu berichten, dass es im Main-Taunus-Kreis bei einem Rückgang von nur sieben Mitgliedern
von 8633 auf 8626 (darunter 2465 Jugendliche) im Jahr 2008 den geringsten Schwund in ganz Hessen gegeben habe.
Doch ob damit die Talsohle bereits durchschritten ist, muss natürlich Spekulation bleiben.
Fakt ist, dass sich die Rückgänge deutlich verlangsamt haben. "Es kommt nicht darauf an, ob ein Nicolas Kiefer
die Nummer 8 oder die 28 der Welt ist", entgegnet Kaus dem meistgenannten Argument, dass der Jugend seit
dem Karriereende von Boris Becker vor allem ein Idol fehle. "Wichtiger ist, dass ein Jugendwart oder
ein Trainer da ist, der vor Ort Begeisterung entfachen kann."
Als die "genialste" Lösung gelten derzeit die Schulaktionen, bei denen ein Verein mit einer Grundschule einen
zusätzlichen freiwilligen Tennisunterricht nach Schulschluss vereinbart und auch die Betreuung der Kinder übernimmt.
39 solcher oder ähnlich angelegter Kooperationen gibt es derzeit im Tennisbezirk Wiesbaden, sechs davon im TK 65.
Kaus sagte, dass in Liederbach, Kriftel, Eppstein, Bremthal, Hofheim und Diedenbergen im vergangenen Jahr auch
dadurch insgesamt 241 Neu-Mitglieder im Jugendbereich geworben werden konnten.
Die Zukunft des Tennis sieht er als Familiensport. Über die Kinder könnten auch wieder die Eltern in die Vereine
gebracht werden, die - anders als die Jugendlichen - volle Beiträge bezahlen und auch Verantwortung und Betreuungsaufgaben
übernehmen können.
In diesem Sinne versteht sich der Tenniskreis vor allem als Förderer des Nachwuchses, denn die noch vor einem Jahrzehnt
im Fokus stehende Organisation der Mannschaftsspiele wird ja nun schon seit sechs Jahren fast automatisch über das
Internet (HTO) abgewickelt. Und so sind auch die Kreismeisterschaften der Jugendlichen im Freien und in der Halle längst
die wichtigsten Veranstaltungen für den Tenniskreis. Und gerade hier hatte es im Jahr 2008 einige Enttäuschungen gegeben.
Im Sommer traten nur 163 statt der üblichen 200 Teilnehmer an, im Winter meldeten gerade 86 der 120 von Kreisjugendwartin
Christine von Klimesch persönlich eingeladenen Jugendlichen. Auch deshalb sprach von Klimesch offen von "Frustration" und
stellte sich nach mehr als zehn Jahren in verschiedenen Ämtern im Dienste der Jugend auch nicht mehr für eine neue Amtszeit
zur Verfügung. Sie wolle sich künftig auf ihre eigenen Medenspiele mit dem TC Kriftel konzentrieren, sagte die mit Blumen,
Wein und einem freundlichen Applaus Verabschiedete. Einen guten Tropfen bekam auch Schriftführer Peter Rockmann
mit auf den Weg, der nach vier Jahren wegen "Ämterhäufung" nicht mehr kandidierte.
Zum Schluss wünschte sich von Klimesch ein weiteres Mal eine besseren Informationsfluss vom Bezirk in den Kreis.
Man sei nach wie vor daran interessiert, Jugendliche ins Kreistraining aufzunehmen, die aus dem Kader- oder
Stützpunkttraining des Bezirks herausgefallen sind. Da aber die Zusammensetzung und Veränderungen der Trainingsgruppen
auf Bezirksebene für den Kreis weiterhin intransparent seien, habe sie keine Möglichkeit gehabt, entsprechend zu reagieren.
Kaus sagte, dass sich die gesamte Kommunikation mit dem Bezirk in den vergangenen Jahren sehr zum Guten verändert habe,
die entscheidenden Impulse auf dem fraglichen Gebiet erhofft er sich nun vom neuen Bezirks-Jugendwart Frank Issel (Obernhain).
Zwei Änderungen im Vorstand
Der wird es wiederum mit einer Dame zu tun bekommen. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen des Kreisvorstandes wurde
Maria Gerhard (Wiesbaden, Mitglied beim TC Diedenbergen) zur neuen Jugendwartin gewählt, eine Position,
die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann bereits für kurze Zeit im Kreis Wiesbaden innehatte.
Als Schriftführer rückt der bisher im erweiterten Vorstand als Pressereferent tätige Alexander Schramm (Bad Soden)
in den Vorstand auf. Ebenso einstimmig bestätigt wurden der 1. Vorsitzende Bertrand Kaus, Schatzmeister und
2. Vorsitzender Klaus-Dieter Timmas (Eppstein) sowie Sportwart Jochen Herrmann (Kelkheim).
Spielleiterin für die Aktiven/Altersklassen bleibt Ulla Flach (Kelkheim),
Spielleiterin für die Jugend Verena Kuske (Hofheim).
Als Kassenprüfer wiedergewählt wurden der Ehrenvorsitzende Günter Rösch (Bad Soden) sowie Karl Forkert (Massenheim).
Zuvor war der alte Vorstand einstimmig entlastet worden. Schatzmeister Timmas ließ in Abwesenheit einen
erfreulichen Kassenbericht für 2008 vorlegen. Wenn auch der Gewinn von rund 6700 Euro mit verspäteten Zahlungen aus dem
Jahr 2007 zu relativieren ist, ergab sich immer noch ein Jahresüberschuss von 2700 Euro. Der Kassenbestand des Kreises
hat sich damit auf rund 9600 Euro erhöht.
Änderungen bei den Punktspielen
Erster Höhepunkt der Saison wird gleich nach dem Auftakt der Punktspielrunde am zweiten Mai-Wochenende
die Kreismeisterschaft der Jugendlichen (18. bis 21. Mai) sein. Die Endspiele finden wie üblich an
Christi Himmelfahrt auf einer Anlage statt. Jugendwartin Maria Gerhard wird in den kommenden Wochen mit
potenziellen Ausrichtern Kontakt aufnehmen, insgesamt werden rund zehn Anlagen benötigt. Zum Punktspielbetrieb
stellte Spielleiterin Ulla Flach klar, dass von jetzt an die HTV-Spielercards verpflichtend sind, die alten
Papierpässe sind als Ersatzdokument nicht mehr gültig. Den größten Gesprächsbedarf gab es aber zu den neuen
Spieltagen: U11 am Samstag um 14 Uhr und Damen 40 am Sonntag um 14 Uhr. Nachdem der Hessische Tennis-Verband
nach Protesten den Damen bereits freie Hand gewährt hatte, durch Einzelabsprachen zwischen den Teams wieder auf
den Samstagstermin zurückkehren zu können, erwartet Verena Kuske auch für die U11 "eine Flut von Verlegungen".
Trotz der größeren Verbreitung von Ganztagsschulen ist die komplette Verlegung der jüngsten Jugendspielklasse auf
das Wochenende nur für die wenigsten nachvollziehbar und wird auf einigen Anlagen zu argem Gedränge sorgen.
Kaus plädiert etwa für einen offenen Spielbeginn der U11 am angestammten Dienstag von 16 Uhr an.
"Am Samstag haben wir wieder den größten Konkurrenten Fußball im Haus." Es ist eben nicht ganz so einfach, der Jugend
den Tennissport so richtig schmackhaft zu machen.
Alexander Schramm
Ergebnisse Jugend-Hallen-Kreismeisterschaften unter "ERGEBNISSE"
Vorqualifikation BM Jugend Sommer 2008
Spielplan für die Vorqualifikation in den Altersklassen der U14m und der U16m.
Alle anderen Ak´s kommen gänzlich ohne Vorspiele aus.
Die Junioren werden Herrn Semrau persönlich benachrichtigt.
Ein Wort zum Verfahren. Gemeldete Kinder aus dem TK 61 haben wir zu nahezu 100 % berücksichtigen
können. Entweder wurden diese direkt eingeladen, oder, wenn sportlich zu vertreten, mit einer WC bedacht.
Bei der Auslosung wurde darauf geachtet, dass der TK 61 in der 1. Runde keine direkten Konfrontationen
erfährt. Außerdem wurde nach deutscher Rangliste gesetzt. Kinder der anderen Kreise im Status Warteliste
haben nicht automatisch ein Startrecht. Es gibt Altersklassen ohne Meldungen aus dem TK 61, oder es
waren ohnehin nicht mehr Meldungen als Feldgröße vorhanden. Im Sinne der Verhältnismäßigkeit findet hier kein
zusätzliche Qualifikation statt. Es laufen also keine Spiele ohne Junioren aus dem TK 61.
Auf die Spiele der Herren, der U14 und der U18 hat Herr Semrau Rücksicht genommen. Bei der U14 wird nur
ein Spiel absolviert am Donnerstag, da sämtliche Teilnehmer am Freitag in ihren U14 Teams unterwegs
sind. Das Feld der U16 kann am Donnerstag zwei Spiele verkraften, da erst am Samstag wieder die
Mannschaftsspiele warten.
Herr Semrau dankt Anne Schwaemmle (TC Wehen), Karin Ehrenborg (TC Eppstein), Uli Pelz-Schlotterer (TC SF Schwalbach)
und Andreas Krey (Tennis 65 Eschborn) für die unbürokratische und rasche Umsetzung seiner Anfrage.
Auf jeder Anlage wird ein offizieller Vertreter des TB Wiesbaden die Turnierleitung besetzen.
-----> Spielplan Vorqualifikation BM Jugend Sommer 2008
Ergebnisse Jugend-Kreismeisterschaften unter "ERGEBNISSE"
Jugend-Kreismeisterschaften unter "VERANSTALTUNGEN"
-----> Turnierausschreibung
Kreismeisterschaften Mixed - Bericht und Bilder unter "ERGEBNISSE"
Kreismeisterschaften U9 - Bericht und Bilder unter "ERGEBNISSE"
Main-Taunus. In einem Jahr ohne Neuwahlen des Vorstandes werden die Tennisvereine des
Main-Taunus-Kreises bei ihrer Jahreshauptversammlung vor allem die Neuordnung des
Team-Tennis (Medenrunde) in den Blick nehmen.
Zudem stehen die üblichen Programmpunkte wie die Jahresberichte,
Ehrungen der Meistermannschaften und der Haushaltsplan auf der Tagesordnung.
Der Kreisvorstand bittet jeden Verein des Tenniskreises 65, einen Vertreter
zur Mitgliederversammlung zu entsenden.
Die Sitzung findet am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr
in der Clubgaststätte des Hofheimer TC, Wielandstraße 22, statt.
Anträge sind bis zum 16. Februar an den
Kreisvorsitzenden Bertrand Kaus, Rheingaustraße 34, 65719 Hofheim, zu richten. (als)
-----> Einladung und Tagesordnung
Der MainTaunus Kreis hat eine Hessenmeisterin: Claudia Enache vom TC Kriftel
hat den Juniorinnen U14 - Meistertitel souverän gewonnen 6:3, 6:1 !
Alle Ergebnisse können unter:
Hessischer Tennis-Verband
nachgelesen werden !
OFFENE KREISMEISTERSCHAFT DES TK 65 MAIN TAUNUS am 23.02.2008 Mixed
unter "VERANSTALTUNGEN"
Main-Taunus. Sport und gute Laune: das erwartet die Teilnehmer an den Offenen
Kreismeisterschaften des Tenniskreises Main-Taunus im Mixed. Los geht es am Abend des
23. Februar - einem Samstag - im Sportpark Heide in Hofheim-Marxheimum 18.30 Uhr, danach wird
je nach Teilnehmerzahl und Modus einige Stunden gemischte Doppel gespielt, und nach der
sportlichen Entscheidung wird das Waldgeist Team für eine "After-Tournament-Party" mit Cocktails
sorgen.
Tenniskreis-Sportwart Jochen Herrmann hat sich das neue Konzept ausgedacht,
"um wieder mal etwas für die Erwachsenen anzubieten", eine Kreismeisterschaft der Aktiven
hat es nun ja schon einige Jahre nicht mehr gegeben. "Es soll ein gemischtes Feld werden,
kein Jugendturnier", sagt Herrmann, der sich auch die Teilnahme von AK-40-Spielern gut
vorstellen kann. Auch Spieler, die keinem Club des Tenniskreises 65 angehören, dürften
grundsätzlich teilnehmen.
Mixed-Paare und auch Einzelspieler können sich bis 21. Februar bei Jochen Herrmann anmelden,
die Meldegebühr von 14 Euro je Spieler wird erst bei der Einschreibung fällig
(Telefon 0178-8586321, E-Mail: jochenherrmann@gmx.de). (als)
Ergebnisse der Jugend-Hallen-Kreismeisterschaften unter "ERGEBNISSE"
Jugend-Hallen-Kreismeisterschaften unter "VERANSTALTUNGEN"
letzte Meldung zum "Team-Tennis 2008"
Das Präsidium des Hessischen Tennis-Verbandes hat sich auf seiner turnusmäßigen Sitzung
erneut mit einer neuen Konzeption für Team-Tennis 2008 beschäftigt.
Die neu erarbeiteten Vorschläge werden nun in Zusammenarbeit mit allen sechs Bezirken abgestimmt.
Der Meldezeitraum für Mannschaftsmeldungen soll auf die Zeit vom 1.Januar bis zum 31.Januar 2008
neu festgelegt werden.
Turnierankündigung des Tennis-Club Grün-Weiss Niederhöchstadt unter "VERANSTALTUNGEN"
Ausschreibung Kreissichtung unter "VERANSTALTUNGEN"
Einladung zur Trainersitzung unter "VERANSTALTUNGEN"
Höchster Kreisblatt
Ungekürzter Pressebericht über die Kreismeisterschaften 14.-17. Mai 2007
Von Alexander Schramm
Main-Taunus. So schade es für die wiederum rund 200 jugendlichen Teilnehmer an den Tennis-Kreismeisterschaften sein mag -
der wichtigste Kampf spielte sich nicht auf dem Platz ab, es war der vier Tage währende Kampf gegen die Unbilden des Maiwetters.
Das Gute zuerst - diese so mühselige Auseinandersetzung der anderen Art entschieden die Veranstalter vom Tenniskreis Main-Taunus für sich. Die Titelkämpfe konnten innerhalb der geplanten vier Tage zu Ende geführt werden. Eine Verlängerung wäre auch kaum möglich gewesen, bereits einen Tag später begannen die Punktspiele, freie Wochenenden lässt der enge Turnierkalender bis zu den Sommerferien keine mehr.
Für ihre organisatorische Leistung gebührt Kreis-Jugendwartin Christine von Klimesch deshalb eine zusätzliche Urkunde, die sie aber lieber weitergibt: "Mein Dank gilt allen Vereinen und den Eltern, die dabei mitgeholfen haben." Vor allem hätte es trotz der ungünstigen Bedingungen in diesem Jahr keinen ernsten Disput zu Zeitplan oder Setzliste gegeben. "Es ist schön, dass die Eltern die Arbeit anerkennen. Das macht Mut und Laune für die Zukunft", erklärte Christine von Klimesch.
Was aber niemand retten konnte: Gerade der interessante und stimmungsvolle Finaltag aller 14 Altersklassen fiel auf der Anlage von Tennis 65 Eschborn fast komplett ins Wasser. Stattdessen wurden die Jugendlichen in fünf Hallen nach Schwalbach, Marxheim, Steinbach, Unterliederbach und sogar Mainz-Kastel gebracht, wodurch die traditionelle gemeinsame Siegerehrung auch nicht mehr realisierbar war. Verdient hätten sich diese alle 14 Kreismeister, die wie die Zweitplatzierten und (deshalb auch ausgespielten) Dritten den Kreis bei den Bezirksmeisterschaften zwischen dem 25. und 28. Juni vertreten werden. Da wären die ältesten in der U18, wo sich Kreismeister Philip Gerhard (TC Diedenbergen) und Jonas Löwenthal (Tennis 65 Eschborn) einen großen Kampf lieferten. Und die Jüngsten der U9, die nach der Aufnahme in das Programm der Bezirksmeisterschaften auch im Kreis mit einem Vielseitigkeitswettbewerb und Tennis im Kleinfeld ihre Premiere erlebten - und bei denen sich bereits mehrere Talente für die Zukunft ankündigen.
Und da waren einige Entwicklungen, die nicht übersehen werden sollten. Konnte man sich in den vergangenen Jahren in Sachen Jugendarbeit auf vier bis fünf Vereine konzentrieren - wenige Ausnahmen bestätigten die Regel - so ist mit dem Hochheimer STV mindestens ein weiterer hinzugekommen. Zwei Titel gingen an den Verein aus dem äußersten Westen des Kreises - es waren zwei der bemerkenswertesten. Bei den Junioren U16 besiegte Daniel Kneifel den klar favorisierten Hessenliga-Spieler Marc Reddmann (Eschborn). Und bei den U14-Juniorinnen spielte sich mit Chiara Dinkelacker die einzige Ungesetzte zum Kreismeistertitel durch. Ansonsten konnten die Favoriten deutlicher als üblich ihre Position bestätigen. Achtmal ging der Kreismeistertitel an die Nummer eins der Setzliste.
Mit den sportlichen Leistungen konnte von Klimesch einverstanden sein, mit der Beteiligung war sie es nur bedingt. 15 Vereine hatten Spieler geschickt, was nicht schlecht sei. Nur das Ungleichgewicht, dass mit 100 allein die Hälfte von den vier "großen" Clubs kam, das sei zu verbessern, wobei auch der neu belebte Gedankenaustausch mit den Vereins-Jugendwarten helfen soll. "Ich hätte gerne 250 bis 270", wünscht sich die Kreis-Jugendwartin. Vielleicht klappt es gemeinsam mit besserem Wetter im kommenden Jahr - es wäre allen Unterstützern des Tennissports im Main-Taunus-Kreis zu wünschen. Bei der verregneten Auflage des Jahres 2007, so von Klimesch, seien alle auch so "gut bedient" gewesen.
Ergebnisse und Bilder von der Kreismeisterschaft unter "ERGEBNISSE"!
Protokoll von der Jugendleitersitzung unter Veranstaltungen!
Bericht von der Jahreshauprversammlung des Tenniskreises 65
Main-Taunus. Im Tenniskreis Main-Taunus herrscht in den beiden kommenden Jahren Kontinuität. Bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Vereinsgaststätte des Hofheimer TC wurde der Vorstand um den Vorsitzenden Bertrand Kaus nahezu komplett wiedergewählt. Mit einer Ausnahme: Ein Schatzmeister konnte nicht gefunden werden und muss nun über den Abend hinaus umso intensiver in den Vereinen geworben werden. Eine Fleißaufgabe für Kaus und Co., die sie ohne die Unterstützung der Clubs kaum bewältigen können.
Im vergangenen Jahr war nach dem Tod des langjährigen Amtsinhabers Herbert Niehaus die Versammlung ebenfalls auseinander gegangen, ohne einen Schatzmeister gewählt zu haben. Damals beendte Klaus-Dieter Timmas (TC Bremthal) binnen eines Tages diese Vakanz, dieses Mal wird er seine Interims-Tätigkeit nicht ein volles Jahr ausüben können, so viel ist klar. Keine gute Situation also für den Tenniskreis, der neben Kaus weiterhin durch die gewählten Vorstandsmitglieder, Schriftführer Peter Rockmann, Sportwart Jochen Herrmann, Jugendwartin Christine von Klimesch sowie durch die Beigeordneten Ulla Flach (Spielleiterin Aktive), Verena Kuske (Spielleiterin Jugend) und Alexander Schramm (Öffentlichkeitsarbeit) vertreten wird.
Abgesehen von der Personalsuche warf die Sitzung, die am Abend des DFB-Pokalspiels zwischen Offenbach und Frankfurt nur enttäuschende neun der 33 Vereine des Kreises beschickten, keine drängenden Fragen auf. Ganz anderes als vor Jahresfrist, als das Jugendförderkonzept des Tennisbezirk Wiesbaden und die damit verbundene Finanzierung der Kreise stundenlang hitzig diskutiert wurden und Abwehrmaßnahmen geplant wurden. Sie endeten damals in einer Abstimmungsniederlage in der Bezirkshauptversammlung. "Die Zusammenarbeit mit dem Bezirk hat sich normalisiert", sagte Kaus nun - der Tenniskreis Main-Taunus bekomme sogar wieder Lob für seine Jugendförderung, wie unlängst auf der Bezirksausschussitzung geschehen. Die Nachwuchsförderung wird auch weiterhin der Schwerpunkt bleiben. Da die vergangene Sichtung für das Kreistraining mit nur 26 Kindern verhältnismäßig schwach besucht war, wünscht sich von Klimesch einen intensiveren Austausch mit den Vereinen, zudem soll in diesem Jahr eine Sitzung aller Vereins-Jugendwarte stattfinden. Dass durch die Einführung der Bezirksförderkader jetzt rund 2000 Euro an Zuschüssen durch den Hessischen Tennis-Verband für die Jugendarbeit fehlen und dadurch dem Kreis auch ein Jahresverlust von 1600 Euro entstand, ist akzeptiert. Für das laufende Geschäftsjahr legte Timmas einen zwar sehr vorläufigen, mit Ein- und Ausgaben in Höhe von je 25500 Euro aber ausgeglichenen Haushaltsplan vor.
ZZ: Mehr Jugendliche, viele Erfolge
Von der Mitgliederentwicklung und den sportlichen Erfolgen her hat der Tenniskreis dafür ein relativ erfolgreiches Jahr hinter sich. 8829 Mitglieder hatten die 33 Vereine Ende 2006, darunter 2229 Jugendliche. Das waren sogar 126 mehr als vor Jahresfrist, womit der vergleichsweise moderate Rückgang bei den Erwachsenen von 241 beinahe kompensiert werden konnte. Zwei Hessenmeistertitel gingen durch Josef Ried (Tennis 65 Eschborn/Herren 50) und Constantin Christ (TC Bremthal/U 14) in den Kreis. Auf Mannschaftsebene sorgten wiederum die Herren 55 des TC Kriftel mit dem Gewinn der Europäischen Vereinsmeisterschaft für den Höhepunkt. Dahinter folgte gleich der Hessenmeistertitel für die Junioren U 18 des TC Diedenbergen. Gleich sieben Teams aus sechs Vereinen schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Hessenliga, die höchste Landesspielklasse: die Damen von Tennis 65 Eschborn, die Damen 30 des TC Eppstein und von BW Bad Soden, die Damen 50 des Kelkheimer TEV, die Herren 60 von Westerbach Eschborn, die Herren 65 des Hochheimer STV sowie die Junioren U 18 von Tennis 65 Eschborn.
Fast der einzige Wermutstropfen im Sportbetrieb war, dass die Kreismeisterschaften der Aktiven und Senioren wegen mangelnder Meldungen zum ersten Mal seit vielen Jahren abgesagt werden mussten. Sportwart Jochen Herrmann will nichtsdestotrotz für Anfang Mai einen neuen Versuch starten, immerhin beginnen die Punktspiele zwei Wochen später als üblich (19./20. Mai), so dass die Titelkämpfe eine willkommene Vorbereitung sein könnten. Genauso wie für die Jugendlichen, die auch in dieser Sache weit weniger Probleme machen und deren Kreis-Titelkämpfe bereits auf den 14. bis 17. Mai in Diedenbergen terminiert sind.
Alexander Schramm
Höchster Kreisblatt
Bericht von den Deutschen Meisterschaften der Tennisjugend
Constantin Christ fehlt ein Break zum deutschen Meistertitel
Essen/Bremthal. Constantin Christ gegen Matthias Wunner - es ist das Duell der Hallensaison im deutschen Jugendtennis der Altersklasse U 14. Im Spätherbst hatte der 13-jährige Brillenträger vom TC Bremthal gegen den Franken von der Spvgg. Jahn Forchheim in drei Sätzen den Titel bei den Baden Open in Buchen gewonnen - so etwas wie die inoffizielle Deutsche Meisterschaft. Nur zu gerne hätte Constantin Christ den Erfolg jetzt bei den "richtigen" Deutschen Hallenmeisterschaften in Essen bestätigt.
Die Vorzeichen waren nicht die besten. Das größte Talent des Tenniskreises Main-Taunus hatte erneut die Hessischen Meisterschaften verpasst - dieses Mal wegen einer zähen Erkältung -, und dann auch nicht die interessante Reise nach Doha/Katar zu einem Repräsentationsturnier im Rahmen des WTA-Damenturniers mitgemacht. "Die Deutschen waren mir wichtiger", weiß der Jugendliche Prioritäten zu setzen. Und so preschte der an Nummer fünf Gesetzte auch durch seine ersten vier Spiele: problemlos 6:4, 6:0 in Runde eins, mit Mühe 7:6, 6:4 im Achtelfinale, wiederum locker 6:0, 6:3 im Viertelfinale, und auch von dem an Nummer zwei gesetzten Albert Wagner vom TC Amberg ließ er sich beim 6:1, 6:7, 6:2 nicht aufhalten.
So kam es im Finale um den deutschen Hallenmeistertitel erneut zum Duell mit Matthias Wunner, in dem Christ nach verlorenem ersten Satz (3:6) klare Vorteile hatte. Den zweiten Durchgang gewann er mit 6:2 und lag auch im entscheidenden Satz vorn. Doch weder beim Stand von 4:3 und 40:15, noch beim 5:4 schaffte er das Break. "Es war ziemlich knapp, mir fehlte ein bisschen Glück, ein Break wäre auf dem schnellen Boden sicher die Entscheidung gewesen", meinte Constantin Christ. Das gelang stattdessen zum 6:5 Wunner, der dann den Titel mit 7:5 nach Hause holte. "Es war ein sehr schönes Turnier, ich habe sehr gut gespielt", zog der junge Bremthaler dennoch zufrieden und auf ähnliche Weise Bilanz wie im vergangenen Sommer der Eschborner Robby Schulze, der die Deutsche Meisterschaft in der U16 nach einigen vergebenen Matchbällen noch knapper verpasst hatte.
Und nun im Sommer bei den Freiplatzmeisterschaften - sinnt Christ dort auf Revanche? "Das wird wieder ein weiter Weg ins Finale", baut er sich lieber keinen unnötigen Druck auf. Nach Ende der Hallenturniersaison steht zunächst sein Debüt in der U18-Hessenliga für den TC Diedenbergen im Vordergrund.
Mit 13 Spielerinnen und Spielern war der Hessische Tennis-Verband in Essen in den sechs Alterklassen von der U18 bis zur U14 vertreten - schon vorab ein gutes Ergebnis für Verbands-Jugendwartin Uta Tschepe. Damit stehe das hessische Jugendtennis in Deutschland auf dem fünften Platz, was auch der Mitgliederstärke des mittelgroßen Verbandes entspreche. Dass dann nur Christ unter die besten vier kam - auch Sebastian Florczyk von Tennis 65 Eschborn scheiterte in der U16 in seinem ersten Spiel - dürfte dann aber doch eine kleine Enttäuschung gewesen sein.
Alexander Schramm
Ergebnisse und Bilder von den Jugend-Hallen-Kreismeisterschaften 2006
unter "Ergebnisse" und "Bilder"
Höchster Kreisblatt
Ungekürzter Pressebericht über die Hallen-Kreismeisterschaften 2006/2007
Main-Taunus. Seit Jahren ist die Altersklasse U14 so etwas wie die heimliche Königsklasse
im hessischen Jugendtennis. Das liegt zum einen daran, dass die Jugendlichen, die früh genug
begonnen haben und Talent mitbringen, in diesem Alter schon ein beträchtliches spielerisches
Niveau erreicht haben. Und zum anderen gehen die Jugendlichen in diesem Alter der Sportart
noch nicht wegen anderer Interessen von der Stange.
Auch bei den Hallenmeisterschaften des Tenniskreises Main-Taunus mit 89 Teilnehmern in
Schwalbach ist die U14 der Höhepunkt gewesen. Die erstaunliche Breite in dieser Altersklasse
hatte zur Folge, dass die Setzliste kaum Aussagekraft besaß. Denn die beiden topgesetzten
Malte Möhn (TC Diedenbergen) und Christian Blodig (Tennis 65 Eschborn) verloren schon in
ihrem ersten Spiel in drei Sätzen gegen die späteren Finalisten Daniel Duong und Dominik Stolz.
Am Ende war es wie schon vor einem Jahr (damals in der U12) Dominik Stolz, der in den harten
Dreisatzspielen den längsten Atem hatte. "Das ist unser bester Jahrgang, Stolz und Duong waren
wirklich Überraschungen", lobte Kreis-Jugendwartin Christine von Klimesch.
Ähnliches gilt für die Mädchen. Auch hier wurde mit Chiara Dinkelacker (HSTV Hochheim) eine
Ungesetzte Kreismeisterin, nachdem sie die klar favorisierte Franziska Mang (Hattersheimer TC)
im Finale in Schach gehalten hatte. Schön war auch, dass in dieser Altersklasse zwei Vereine
die Kreisbesten stellten, die auf diesem Gebiet sonst weniger in Erscheinung treten.
Es wird eben nicht nur bei jenen drei, vier Vereinen gute Jugendarbeit gemacht, die zumeist
im Blickpunkt stehen. Diese Aussage gilt deshalb doppelt, weil gerade diese Vereine ihre
Erfolge zum Teil einer geschickten Abwerbungspolitik verdanken.
Und Constantin Christ? Der U14-Hessenmeister aus Bremthal probte mit seinen 13 Jahren schon
mal in der U18 für seine in der Saison 2007 fest geplanten Einsätze in der U18-Mannschaft
des Hessenmeisters TC Diedenbergen. Zu einer Überraschung fehlte ihm beim 6:7, 6:2, 3:6
im Viertelfinale gegen den vier Jahre älteren Johannes Jung von Tennis 65 Eschborn nicht viel.
Jung unterlag dann im Finale Christs Teamkollegen Philip Gerhard (wir berichteten).
Für alle drei gibt es im kommenden Jahr ein Wiedersehen in der Hessenliga, in der erstmals Tennis 65 Eschborn als Aufsteiger mitmischen wird. Dabei sein werden dann auch Marc Reddmann und Markus Schleuter, die sich in der U16 ungefährdet die Plätze eins und zwei sicherten.
Ob dann auch noch Florian Kröner zum Eschborner Team gehört, ist sehr fraglich.
Der U16-Hallenmeister des vergangenen Winters und 98. der offenen Hessischen Jugendrangliste
überraschte alle mit seiner Turnier-Absage, die er mit der Ankündigung verband, gar kein Tennis
mehr spielen zu wollen. "Das tut mir in der Seele weh, er ist ein Guter", sagte von Klimesch,
die noch hofft, dass in dieser Angelegenheit nicht das letzte Wort gesprochen ist.
Im Übrigen konnte die Kreisjugendwartin in Schwalbach auch einen Neuzugang präsentieren.
Der 23-jährige Wiesbadener Daniel Banjac, seit vielen Jahren Mannschaftsführer
der Herren I des TC Diedenbergen, wird neben Oliver Kaus zweiter Kreistrainer.
Er ersetzt den im Frühjahr in den Bezirk gewechselten Andreas Krey. 59 Kinder werden
in diesem Winter im Kreiskader trainieren, der damit trotz der Einführung der Bezirksförderkader
nur unwesentlich reduziert wurde. Der unvorbelastet an seine Aufgabe herangehende Banjac
brachte von der vergangenen Sichtung den Eindruck mit, dass das Niveau vor allem bei
den Jüngeren eher schwach gewesen sei.
Was aber natürlich nicht heißt, dass es keine Talente mehr in den kleinen Altersklassen gibt.
Wie toll in der U11 schon gespielt wird, das bewiesen vor allem die Mädchen, die durch ihre
stundenlangen Kämpfe ab dem Halbfinale alle Zeitpläne über den Haufen warfen. So wurden die
übrigen Siegereherungen vorgezogen, als das Endspiel gerade in den dritten Satz ging.
Am Ende behielt Saskia Henkel (65 Eschborn) dank der besseren Nerven im Tiebreak des
zweiten Satzes die Oberhand gegenüber Alina Hochheimer (TC Schwalbach). Damit wird sie auch
bei den Bezirksmeisterschaften in Wiesbaden (9.-17. Dezember) aufschlagen dürfen.
Nach aktuellem Stand werden in den zehn Alterslassen 29 Nachwuchsspieler aus dem
Main-Taunus-Kreis dabei sein, elf von ihnen haben Direkteinladungen des Bezirks.
(als)
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