Ludomaniac Partie 825


Beginn der Partie: 31.03.2005

Ende der Partie: 25.09.2005

Nation Spieler
Deutschland Ulrich Mehler
England Florian Lipp 1. NMR
Frankreich Virginia Baier
Italien Jens-Alexander von Bargen 2. NMR Ersatz: Reinhard Niederreiter
Osmanisches Reich Yvo Nitze 1. NMR
Österreich-Ungarn Ralf Schönfeld
Russland Stefan Jost
Spielleiter Timm Urschinger
mail an alle Zugabgabe + Zugkopie

Nächster Zugabgabe-Termin:

Beendet durch 5er-Draw!

Abwesenheit:

BerliCon 29.04. - 01.05.2005

SL wech 10.07. - 19.07.2005

Stefan Jost 28.07. - 15.08.2005

Pressearchiv des Völkerbundes Veröffentlichungen bitte jeweils zur Zugabgabe an den Spielleiter   Aktuelle Textauswertung unverbindlich...
Frühere Auswertungen vergänglich...   Aktuelle Grafikauswertung verbindlich...
Ludo-Regeln schön dran halten   Hausregeln auch schön dran halten

Auswertung vom Frühjahr 1909
 

Stand: 23.09.2005

Graphische Auswertung
des aktuellen Spielzuges:
(Ausgewertet mit Diplo 2.81)

Text-Auswertung
des aktuellen Spielzuges:

Verbindlich ist die graphische Auswertung!

Bei Auswertungsfehlern bitte sofort mail an mich!

Fett gedruckte Züge konnten nicht ausgeführt werden.

Nation Bewegungen Auf-/Abbauten Versorgungszentren
Deutsches Reich   0:
Frankreich   0:
Italien NAf S Wes H: OK
Pie - Mar: Bounce with Spa;
GoL S Pie - Mar: OK
  3: Nap Rom Ven
Österreich-Ungarn Bud - Gal: OK
Gal - Ukr: OK
Mun H: OK
Boh S Pru - Sil: OK
Bul - Gre: OK
Vie S Boh H: OK
Tyr S Boh H: OK
Wes S GoL H: OK
  8: Tri Vie Bud Ser Bul Gre Tun Mun
Osmanisches Reich Smy - Aeg: OK
Ank - Con: OK
Tyn S Wes H: OK
  3: Smy Ank Con
England Ruh - Kie: OK
Kie - Ber: OK
Bal S Kie - Ber: OK
Lvn - Pru: OK
StP - Mos: Bounce with Mos;
Fin - Bot: OK
Bel - Hol: OK
Bur - Mun: Bounce with Mun;
Lon - Nth: OK
Spa - Mar: Bounce with Pie;
Gas S Spa - Mar: OK
Liv - Yor: OK
MAt - Spa: Bounce with Spa;
NAt - MAt: Bounce with MAt;

Por S NAt - MAt: OK
  15: Lon Edi Liv Bel Nwy Hol Den Kie Bre Par Por Swe Mar Spa StP
Rußland War H: OK
Mos H: OK
Sev S Mos H: OK
Pru - Sil: OK
Ber H: Dislodged by Kie 2:1;
-A Ber 5: Mos Sev War Rum Ber

 

*** Adjudicated with Diplo 2.8 ***

Offizielle Pressemitteilungen und Statements

~Wiener Wochenblatt / Ausgabe 2/1902~

Wien - Der überraschende Vorstoß der serbischen II. Armee nach Bulgarien
kam so plötzlich, dass einige Truppenteile erst nach Einnahme Bulgariens
hinterherkamen. Die blitzschnell heranjagenden Einheiten konnten die 1.
osmanische Armee unter Führung ihres Sultans Yvo I. vollständig und
nahezu kampflos gefangennehmen. Ein Ergebnis mit Hoffnung für die dort
lebende Bevölkerung und die Soldaten.
Die osmanischen Soldaten werden zur Zeit in einfachen Lagern
gefangengehalten, längstens bis zum Zeitpunkt einer einvernehmlichen
Einigung mit der neuen türkischen Regierung. Um die Verhandlungen unter
stabilen Bedingungen zu ermöglichen, wird der Sultan unter Begleitung
der II. Armee nach Constantinopel gebracht.
Weitere Nachrichten können wir zur Zeit nicht bieten, unsere
Korrespondenten berichteten kürlich, dass das Land nach dem
Bulgarienverlust wie erstarrt daliegt.

 

~Wiener Wochenblatt / Ausgabe 2/1903~

Wien - Die Spannungen in Mitteleuropa sind unübersehbar und führen zu
überraschenden Entscheidung sogar im Südosten Europas. Waren der Zar und
der König und Kaiser Österreich-Ungarns bisher unzertrennlich in ihren
militärischen Aktionen, so müssen wir mit Verwunderung zur Kenntnis
nehmen, dass dem seit gestern nicht mehr so ist: mit massiver
Artillerie-Unterstützung rückte die bulgarische Armee auf rumänisches
Gebiet vor. Gleichzeitig ist von türkischen Armeebewegungen die Rede.
Die Lage ist im Moment noch verworren, da man uns Zivilisten immer erst
hinterher vom erfolgreichen oder auch erfolglosen Feldzug erzählen will.
Als Hauptgrund sieht man in Regierungskreisen in Wien hauptsächlich das
russisch-englische Bündnis gegen Deutschland. Der rasche Niedergang des
Deutschen Reiches führt zu ernster Besorgnis und veranlasste einen
Politikwechsel gegnüber Moskau. Trotz aller mehr oder weniger
nachvollziehbarer Gründe hofft Österreich-Ungarn auf ein entschiedenes
Eintreten Moskaus für die Freiheit Deutschlands und auf Aktionen gegen
England. Bleiben diese aus, müssen wir von einer dominaten Allianz
ausgehen, die alle anderen Völker Europas in ihrer Freiheit bedroht.

 

Herbst 1904

--- Sonniges heisses Wetter liegt brütend über dem Land. Nicht einmal
die Presseleute können sich dazu aufraffen, ihre Stifte zu bewegen. ---
 


EoG - Kommentare

Im Prinzip bin ich mit dem Endergebnis zufrieden, auch wenn ein 5er-Draw natürlich nicht das Höchste der Gefühle ist. Jedoch war die abgelaufene Partie stets eine Partie, in der sich just in dem Moment, in dem er besser zu laufen schien, die Dinge wieder zum schlechten wendeten.

Ich versuche nochmal, die Chronologie der Partie aus meinem Gedächnis zu rufen und die Partie rückblickend aus meiner Sicht darzustellen:

Schon der Beginn verlief mit T's Zug nach Arm verlief alles andere optimal, obwohl ich mit ÖU und E scheinbar gute Beziehungen pflegte. Als sich D im kommenden Herbstzug dann sogar noch nach Sil aufmachte und mich nicht nach Swe ließ, war der Fehlstart aus russischer Sicht perfekt.

Als ich mich im nächsten Frühjahr mit Einheiten von T in Arm und Bla sowieso Deutschen Truppen in Pru und Sil konfroniert sah, war es mein Glück, daß E wiederum D mächtig unter Druck setzen konnte und ich mit ÖU einen bis dato loyalen Partner fand, dem ich allerdings zwangsläufig die Herrschaft über fast den ganzen Balkan überlassen mußte.

Swe war endlich in russischer Hand, eine Flotte in Arm stand zum Angriff auf T bereit, das Blatt hatte ich augenscheinlich zu meinen Gunsten gewendet. Erneut kam die Ernüchterung wenig später: Das hoffnungslos unterlegene Rum wurde von österreichischen Truppen überrannt. Hinter unserem Rücken hatte ÖU die Seiten gewechselt und unterstützte fortan den stillen Türken.
Da zudem von einem sehr festen I/ÖU auszugehen war, waren meine Expansionsmöglichkeiten stark beschränkt, so daß ich meine Ambitionen herunterschrauben mußte:
Was war also noch möglich für mich, um im Spiel zu bleiben?
Mich auf die italienisch-österreichischen Nuancen einlassen und gegen E (der sich mittlerweile zur deutlich stärksten Macht in Europa gemausert hatte) ziehen und damit meinen letzten Verbündeten verprellen? Und dann möglicherweise, diplomatisch isoliert, von ÖU und T langsam aber sicher ausgehebelt zu werden?

Ich wäre einem BND-Wechsel, der aus neutraler Sicht zu dieser Zeit wohl ratsam gewesen wäre, nicht abgeneigt gewesen, aber da ich die Absicht von ÖU und T, die Lage an unserer Front zu entspannen nicht deutlich genug spürte und mir daher ernsthaft um den Verbleib meines Landes im Spiel Sorgen machte, sollte zusätzlich auch E gegen mich mobil machen, entschied ich, alles beim Alten zu lassen. Und begab mich damit in eine Abhängigkeit zu E, die sich logischerweise früher oder später gegen mich auswirken würde. Trotzdem rechnete ich mir mit dieser Taktik größere Chancen aus, das Ende des Spiels zu erleben, mit welchem Ergebnis auch immer.

Im Herbst 1905 war es dann so weit und E stabbte auch mich, wie gesagt, nicht wirklich überraschend. Die Tatsache, daß ich mich gerade mit T auf ein Bündnis gegen ÖU geeinigt hatte, beweist mehr als deutlich, daß die Zeit gekommen war, sich nicht mehr mit gegenseitigen Scharmützeln aufzuhalten, sondern gemeinsam gegen die große Übermacht E anzutreten. Glücklicherweise konnte ich in diesem Herbstzug meinen Verlust von Ber durch die Einnahme von Rum kompensieren.

Das Ende ist bekannt: I, ÖU, T und ich kamen auf einen Nenner, nämlich den, ein Solo von E zu verhindern. Ich würde im Nachheinein sagen, daß wir dazu genau den richtigen Zeitpunkt gewählt hatten, da wir zu diesem Zeitpunkt noch problemlos die Stalemate erreichen konnten (und mit ein bißchen Glück sogar ein wenig mehr). Das "bißchen Glück" blieb uns zwar leider verwährt, aber wie eingangs schon erwähnt, bin ich mit dem Resultat der Partie nach dem Spielverlauf relativ zufrieden.

Zum Ende noch ein Wort zu meinen Mitspielern, wobei ich natürlich mit der Dame anfange ;-) :

Gini (F): Wir hatten nie wirklich die Möglichkeit, richtig zusammenzuarbeiten, da wir immer unsere eigenen Probleme hatten. Trotzdem hat die Korrespondenz Spaß gemacht ;-)

Florian (E): Erstmal Gratulation zu Deiner Leistung, für die Du in der Tat mehr als einen 5er-Draw verdient hättest, aber so ist das Spiel nun mal.. Ebenfalls Respekt dafür, wie sportlich Du das aus Deiner Sicht enttäuschende Endergebnis genommen hast. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder bei einer Partie, würde mich auf jeden Fall freuen..

Ulrich (D): War von Anfang an ein knallharter Verhandlungspartner, der mich auch von Beginn an gehörig unter Druck setzte. Glücklicherweise entspannte sich die Situation im Laufe der Zeit durch fremde Hilfe für mich.

Yvo (T): Hat sich leider zu Beginn nicht wirklich an der Partie beteiligt, was mir aufgrund der dauerhaft angespannten Situation zwischen unseren Ländern in der Anfangsphase einige Nerven gekostet hat. Zum Glück hat sich das im Laufe der Partie dann jedoch gebessert, so daß T ein wichtiger Bestandteil unseres Bündnisses wurde ;-)

Ralf (ÖU): Hat mich am Anfang der Partie mit seinem Stab vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt, Respekt ;-)) .. Trotz der lange Zeit angespannten Situation immer netter Kontakt.

Reinhardt (I): Fand es super, mit welchem Engagement Du Dich als Ersatzspieler an der Partie beteiligt hast. Die ersten Mails und Lagebesprechungen nach ZAT's kamen zum Großteil immer aus Italien. Hat letztlich auch mit seinem Vorschlag, sich auf die Stalemate zurückziehen, die Partie entscheidend verkürzt.

Last, not Least; Timm: Wie schon in ST 665 perfekter Spielleiter!!! Vielen Dank dafür! Bist mir als Spielleiter auf jeden Fall lieber als als Mit- (bzw. Gegen-)Spieler.. ;-))

Was bleibt noch zu sagen: Hoffentlich sehe ich den ein oder anderen mal wieder in einer Standard-Partie, vllt. ja schon bei der DM..

Macht's gut und viele Grüße,
Stefan

Endstand

1.

6.

7.

    Platz   1900 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908
  6   3 5 3 1 1 1 1 0 0
  6   3 5 5 4 2 1 1 0 0
  1   3 5 7 9 11 13 13 13 15
  4   3 4 5 5 5 4 5 5 3
  2   3 4 5 6 6 6 6 7 8
  3   4 5 6 6 6 6 6 6 5
  4   3 4 3 3 3 3 2 4 3

Rückblick auf
vergangene Spielzüge

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Herbst

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