Beginn der Partie: 31.03.2005
Ende der Partie: 25.09.2005
Nächster Zugabgabe-Termin:
Beendet durch 5er-Draw!
Abwesenheit:
BerliCon 29.04. - 01.05.2005
SL wech 10.07. - 19.07.2005
Stefan Jost 28.07. - 15.08.2005
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Auswertung vom Frühjahr 1909
Stand: 23.09.2005
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Graphische
Auswertung
des aktuellen Spielzuges:
(Ausgewertet mit
Diplo 2.81)
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Text-Auswertung
des aktuellen Spielzuges:
Verbindlich ist die graphische Auswertung!
Bei Auswertungsfehlern bitte sofort mail an mich!
Fett gedruckte Züge konnten nicht ausgeführt werden.
| Nation | Bewegungen | Auf-/Abbauten | Versorgungszentren |
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0: | |
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0: | |
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NAf S Wes H: OK Pie - Mar: Bounce with Spa; GoL S Pie - Mar: OK |
3: Nap Rom Ven | |
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Bud - Gal: OK Gal - Ukr: OK Mun H: OK Boh S Pru - Sil: OK Bul - Gre: OK Vie S Boh H: OK Tyr S Boh H: OK Wes S GoL H: OK |
8: Tri Vie Bud Ser Bul Gre Tun Mun | |
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Smy - Aeg: OK Ank - Con: OK Tyn S Wes H: OK |
3: Smy Ank Con | |
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Ruh - Kie: OK Kie - Ber: OK Bal S Kie - Ber: OK Lvn - Pru: OK StP - Mos: Bounce with Mos; Fin - Bot: OK Bel - Hol: OK Bur - Mun: Bounce with Mun; Lon - Nth: OK Spa - Mar: Bounce with Pie; Gas S Spa - Mar: OK Liv - Yor: OK MAt - Spa: Bounce with Spa; NAt - MAt: Bounce with MAt; Por S NAt - MAt: OK |
15: Lon Edi Liv Bel Nwy Hol Den Kie Bre Par Por Swe Mar Spa StP | |
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War H: OK Mos H: OK Sev S Mos H: OK Pru - Sil: OK Ber H: Dislodged by Kie 2:1; |
-A Ber | 5: Mos Sev War Rum Ber |
*** Adjudicated
with
Diplo 2.8 ***
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Offizielle Pressemitteilungen und Statements
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~Wiener Wochenblatt / Ausgabe 2/1902~
Wien - Der überraschende Vorstoß der serbischen II. Armee nach Bulgarien
kam so plötzlich, dass einige Truppenteile erst nach Einnahme Bulgariens
hinterherkamen. Die blitzschnell heranjagenden Einheiten konnten die 1.
osmanische Armee unter Führung ihres Sultans Yvo I. vollständig und
nahezu kampflos gefangennehmen. Ein Ergebnis mit Hoffnung für die dort
lebende Bevölkerung und die Soldaten.
Die osmanischen Soldaten werden zur Zeit in einfachen Lagern
gefangengehalten, längstens bis zum Zeitpunkt einer einvernehmlichen
Einigung mit der neuen türkischen Regierung. Um die Verhandlungen unter
stabilen Bedingungen zu ermöglichen, wird der Sultan unter Begleitung
der II. Armee nach Constantinopel gebracht.
Weitere Nachrichten können wir zur Zeit nicht bieten, unsere
Korrespondenten berichteten kürlich, dass das Land nach dem
Bulgarienverlust wie erstarrt daliegt.
~Wiener Wochenblatt / Ausgabe 2/1903~
Wien - Die Spannungen in Mitteleuropa sind unübersehbar und führen zu
überraschenden Entscheidung sogar im Südosten Europas. Waren der Zar und
der König und Kaiser Österreich-Ungarns bisher unzertrennlich in ihren
militärischen Aktionen, so müssen wir mit Verwunderung zur Kenntnis
nehmen, dass dem seit gestern nicht mehr so ist: mit massiver
Artillerie-Unterstützung rückte die bulgarische Armee auf rumänisches
Gebiet vor. Gleichzeitig ist von türkischen Armeebewegungen die Rede.
Die Lage ist im Moment noch verworren, da man uns Zivilisten immer erst
hinterher vom erfolgreichen oder auch erfolglosen Feldzug erzählen will.
Als Hauptgrund sieht man in Regierungskreisen in Wien hauptsächlich das
russisch-englische Bündnis gegen Deutschland. Der rasche Niedergang des
Deutschen Reiches führt zu ernster Besorgnis und veranlasste einen
Politikwechsel gegnüber Moskau. Trotz aller mehr oder weniger
nachvollziehbarer Gründe hofft Österreich-Ungarn auf ein entschiedenes
Eintreten Moskaus für die Freiheit Deutschlands und auf Aktionen gegen
England. Bleiben diese aus, müssen wir von einer dominaten Allianz
ausgehen, die alle anderen Völker Europas in ihrer Freiheit bedroht.
Herbst 1904
--- Sonniges heisses Wetter liegt brütend über dem Land. Nicht einmal
die Presseleute können sich dazu aufraffen, ihre Stifte zu bewegen. ---
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EoG - Kommentare
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Im Prinzip bin ich mit dem Endergebnis zufrieden, auch wenn ein 5er-Draw
natürlich nicht das Höchste der Gefühle ist. Jedoch war die abgelaufene Partie
stets eine Partie, in der sich just in dem Moment, in dem er besser zu laufen
schien, die Dinge wieder zum schlechten wendeten.
Ich versuche nochmal, die Chronologie der Partie aus meinem Gedächnis zu rufen
und die Partie rückblickend aus meiner Sicht darzustellen:
Schon der Beginn verlief mit T's Zug nach Arm verlief alles andere optimal,
obwohl ich mit ÖU und E scheinbar gute Beziehungen pflegte. Als sich D im
kommenden Herbstzug dann sogar noch nach Sil aufmachte und mich nicht nach Swe
ließ, war der Fehlstart aus russischer Sicht perfekt.
Als ich mich im nächsten Frühjahr mit Einheiten von T in Arm und Bla sowieso
Deutschen Truppen in Pru und Sil konfroniert sah, war es mein Glück, daß E
wiederum D mächtig unter Druck setzen konnte und ich mit ÖU einen bis dato
loyalen Partner fand, dem ich allerdings zwangsläufig die Herrschaft über fast
den ganzen Balkan überlassen mußte.
Swe war endlich in russischer Hand, eine Flotte in Arm stand zum Angriff auf T
bereit, das Blatt hatte ich augenscheinlich zu meinen Gunsten gewendet. Erneut
kam die Ernüchterung wenig später: Das hoffnungslos unterlegene Rum wurde von
österreichischen Truppen überrannt. Hinter unserem Rücken hatte ÖU die Seiten
gewechselt und unterstützte fortan den stillen Türken.
Da zudem von einem sehr festen I/ÖU auszugehen war, waren meine
Expansionsmöglichkeiten stark beschränkt, so daß ich meine Ambitionen
herunterschrauben mußte:
Was war also noch möglich für mich, um im Spiel zu bleiben?
Mich auf die italienisch-österreichischen Nuancen einlassen und gegen E (der
sich mittlerweile zur deutlich stärksten Macht in Europa gemausert hatte) ziehen
und damit meinen letzten Verbündeten verprellen? Und dann möglicherweise,
diplomatisch isoliert, von ÖU und T langsam aber sicher ausgehebelt zu werden?
Ich wäre einem BND-Wechsel, der aus neutraler Sicht zu dieser Zeit wohl ratsam
gewesen wäre, nicht abgeneigt gewesen, aber da ich die Absicht von ÖU und T, die
Lage an unserer Front zu entspannen nicht deutlich genug spürte und mir daher
ernsthaft um den Verbleib meines Landes im Spiel Sorgen machte, sollte
zusätzlich auch E gegen mich mobil machen, entschied ich, alles beim Alten zu
lassen. Und begab mich damit in eine Abhängigkeit zu E, die sich logischerweise
früher oder später gegen mich auswirken würde. Trotzdem rechnete ich mir mit
dieser Taktik größere Chancen aus, das Ende des Spiels zu erleben, mit welchem
Ergebnis auch immer.
Im Herbst 1905 war es dann so weit und E stabbte auch mich, wie gesagt, nicht
wirklich überraschend. Die Tatsache, daß ich mich gerade mit T auf ein Bündnis
gegen ÖU geeinigt hatte, beweist mehr als deutlich, daß die Zeit gekommen war,
sich nicht mehr mit gegenseitigen Scharmützeln aufzuhalten, sondern gemeinsam
gegen die große Übermacht E anzutreten. Glücklicherweise konnte ich in diesem
Herbstzug meinen Verlust von Ber durch die Einnahme von Rum kompensieren.
Das Ende ist bekannt: I, ÖU, T und ich kamen auf einen Nenner, nämlich den, ein
Solo von E zu verhindern. Ich würde im Nachheinein sagen, daß wir dazu genau den
richtigen Zeitpunkt gewählt hatten, da wir zu diesem Zeitpunkt noch problemlos
die Stalemate erreichen konnten (und mit ein bißchen Glück sogar ein wenig
mehr). Das "bißchen Glück" blieb uns zwar leider verwährt, aber wie eingangs
schon erwähnt, bin ich mit dem Resultat der Partie nach dem Spielverlauf relativ
zufrieden.
Zum Ende noch ein Wort zu meinen Mitspielern, wobei ich natürlich mit der Dame
anfange ;-) :
Gini (F): Wir hatten nie wirklich die Möglichkeit, richtig zusammenzuarbeiten,
da wir immer unsere eigenen Probleme hatten. Trotzdem hat die Korrespondenz Spaß
gemacht ;-)
Florian (E): Erstmal Gratulation zu Deiner Leistung, für die Du in der Tat mehr
als einen 5er-Draw verdient hättest, aber so ist das Spiel nun mal.. Ebenfalls
Respekt dafür, wie sportlich Du das aus Deiner Sicht enttäuschende Endergebnis
genommen hast. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder bei einer Partie, würde
mich auf jeden Fall freuen..
Ulrich (D): War von Anfang an ein knallharter Verhandlungspartner, der mich auch
von Beginn an gehörig unter Druck setzte. Glücklicherweise entspannte sich die
Situation im Laufe der Zeit durch fremde Hilfe für mich.
Yvo (T): Hat sich leider zu Beginn nicht wirklich an der Partie beteiligt, was
mir aufgrund der dauerhaft angespannten Situation zwischen unseren Ländern in
der Anfangsphase einige Nerven gekostet hat. Zum Glück hat sich das im Laufe der
Partie dann jedoch gebessert, so daß T ein wichtiger Bestandteil unseres
Bündnisses wurde ;-)
Ralf (ÖU): Hat mich am Anfang der Partie mit seinem Stab vollkommen auf dem
falschen Fuß erwischt, Respekt ;-)) .. Trotz der lange Zeit angespannten
Situation immer netter Kontakt.
Reinhardt (I): Fand es super, mit welchem Engagement Du Dich als Ersatzspieler
an der Partie beteiligt hast. Die ersten Mails und Lagebesprechungen nach ZAT's
kamen zum Großteil immer aus Italien. Hat letztlich auch mit seinem Vorschlag,
sich auf die Stalemate zurückziehen, die Partie entscheidend verkürzt.
Last, not Least; Timm: Wie schon in ST 665 perfekter Spielleiter!!! Vielen Dank
dafür! Bist mir als Spielleiter auf jeden Fall lieber als als Mit- (bzw.
Gegen-)Spieler.. ;-))
Was bleibt noch zu sagen: Hoffentlich sehe ich den ein oder anderen mal wieder
in einer Standard-Partie, vllt. ja schon bei der DM..
Macht's gut und viele Grüße,
Stefan
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Endstand
1.![]()
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6.![]()
7.![]()
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| Platz | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | |||
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6 | 3 | 5 | 3 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | ||
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6 | 3 | 5 | 5 | 4 | 2 | 1 | 1 | 0 | 0 | ||
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1 | 3 | 5 | 7 | 9 | 11 | 13 | 13 | 13 | 15 | ||
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4 | 3 | 4 | 5 | 5 | 5 | 4 | 5 | 5 | 3 | ||
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2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 6 | 6 | 6 | 7 | 8 | ||
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3 | 4 | 5 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 5 | ||
|
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4 | 3 | 4 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 4 | 3 |
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Rückblick
auf
vergangene Spielzüge
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