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Arbeit und Faulheit
Kein
Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu
erzählen, wie beschäftigt er ist.
Disziplin
ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.
Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben, und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.
Die
Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Jeder
Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum
und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde ist.
Tätig
ist man immer mit einem gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor
sich. Für
seine Arbeit muss man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall. Über
Nacht wird man nur dann berühmt, wenn man tagsüber hart
Mitleid bekommst du geschenkt, den Neid musst du dir hart verdienen.
Wenn
man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen
will, muss man sie gut bezahlen.
Beim
630-Mark-Job kannst du arbeiten, soviel du willst, du kriegst immer
nur 630 Mark. Beschäftige
nie einen Klempner in Gummistiefeln oder einen Elektriker mit versengten
Augenbrauen. Der
Mittwoch müsste so heilig gesprochen werden, dass man zwei Tage vorher
und zwei Tage nachher nicht arbeiten darf. Der
Trick in dieser Welt ist herauszufinden, was man gerne tut, und dann
noch jemanden zu finden, der einen dafür bezahlt. Der
Versuch, beschäftigt zu wirken, wenn man es nicht ist, ist die schwerste
Aufgabe von allen. Die
Arbeit ist ein Segen, der wie ein Fluch aussieht. Perfektion der Mittel und Konfusion der Ziele kennzeichnen meiner Ansicht nach unsere Arbeit.
Wer arbeitet macht Fehler, wer wenig arbeitet macht wenig Fehler, wer nicht arbeitet macht keine Fehler, wer keine Fehler macht wird befördert.
Welcher Arbeit Sie auch in Ihrem Leben nachgehen, machen Sie sie gut... Wenn Ihre Aufgabe darin besteht, die Straßen zu fegen, dann fegen Sie, wie Michelangelo malte, wie Shakespeare Gedichte schrieb und wie Beethoven komponierte. Fegen Sie die Straßen so, dass all die himmlischen und auch die irdischen Heerscharen innehalten und sagen: Er lebte als ein großer Straßenfeger und er hat seine Arbeit gut gemacht.
Lieber einen Tag im Monat über Geld nachdenken, als 30 Tage im Monat dafür arbeiten.
Wer lange arbeitet muss nicht automatisch viel arbeiten.
Wer nicht rasten kann, kann auch nicht arbeiten.
Das Gesetz der Arbeit scheint äußerst ungerecht - aber es ist da, und niemand kann es ändern: Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
Arbeit ist die einzige Entschuldigung für Erfolg.
Bei schönem Wetter fällt uns das Arbeiten leichter oder schwerer - je nachdem, wie schön die Arbeit ist.
Was kann an der Arbeit gut sein, wenn die Reichen sie den Armen überlassen?
Häufig leidet man daran, dass man zwar viel Arbeit, aber keine Aufgabe hat.
Die
Leute sind durchaus bereit, ihr Tagewerk ordentlich zu tun, nur wollen
sie einen Wochenlohn dafür. Ein
Mensch, der seine Arbeit liebt, wird niemals alt. Es
gibt viel zu tun - schnell weg!
Ich
glaube, dass auf der Welt viel zu viel gearbeitet wird und dass unermesslicher
Schaden hervorgerufen wird durch die Überzeugung, Arbeit sei etwas
Heiliges und Tugendhaftes. Man
ist jung, wenn man glaubt, arbeiten zu müssen; man ist reif, wenn
man hofft arbeiten zu dürfen, und man ist alt, wenn man dankbar dafür
wird, noch arbeiten zu können. Missrät
dir voll dein Tagesplan, sei abends dir als Trost bekräftigt: Du hast
zwar heute nichts getan, doch warst den ganzen Tag beschäftigt.
Gehe
in deiner Arbeit auf, nicht unter.
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