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Vom Denken und Gedachten
Ich denke, also bin ich. Cogito,
ergo sum.
Ich bin, also denke ich.
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.
Denken: Das heißt eingesehen haben, dass das Wissen zu Ende geht.
Denken heißt vergleichen.
Denken ist Reden mit sich selbst.
Der Grübler entfernt sich immer weiter von einer Lösung, je mehr er grübelt.
Der Mensch denkt auf Befehl! Denk mal darüber nach.
Deutschland ist umstellt von Denkverboten.
Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. Laut.
Die Gedanken sind frei, sagt ein Lied. Nur die Denkenden sind es meistens nicht.
Die meisten Menschen denken hauptsächlich über das nach, was die anderen Menschen über sie denken.
Der Mensch denkt, Gott lenkt.
Der Mensch denkt: Gott lenkt. Keine Red’ davon.
Die Spezialisten, die Experten mehren sich. Die Denker bleiben aus.
Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht denken dürfen.
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, aber alle zum Rechthaben.
Die Praxis sollte ein Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.
Lesen heißt, mit einem fremden Kopf statt dem eigenen zu denken.
Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern!
Die Größe des menschlichen Intellekts beweist sich auch darin, dass er selbst für den größten Schwachsinn noch eine vernünftige Begründung findet.
Die Intellektuellen begreifen, dass ihre wahre Heimat die innere Emigration ist.
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
Es ist kein Vorteil einen Kopf zu haben. Auch Stecknadeln besitzen einen.
Gedankenlosigkeit tötet. Andere.
Im 20. Jahrhundert darf sich niemand einreden, dass er nicht denken darf. Er darf sich nur einreden, dass er es darf.
Je mehr ein Mensch denkt, desto besser vermag er zu denken. Alle Erziehung taugt nichts, wenn sie nicht systematisch zum Denken erzieht
Lernen ohne zu denken, ist eitel, denken, ohne zu lernen, gefährlich.
Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
Manche sprechen einen Augenblick, bevor sie denken.
Nur ganz wenige Menschen benutzen eigene Gedanken. Die meisten denken per Anhalter.
Nur wer viel allein ist, lernt gut denken.
Provozieren heißt, die Leute denken zu lassen.
Unser Zeitalter ist stolz auf Maschinen die denken und mißtrauisch gegen Menschen, die es versuchen.
Viele denken nach, aber wenige vor.
Viele Gedenkminuten hätten durch Denkminuten vermieden werden können.
Vieles wird gedacht, aber leider wenig zu Ende.
Wenn schnell schwimmen besser ist als schnell denken, hätten wir auch Fische bleiben können.
Wenn zwei Leute sehr schnell einer Meinung sind, hat wahrscheinlich nur einer über die Sache nachgedacht.
Mancher denkt gar nichts. Das erspart ihm, falsch zu denken.
Think big!
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