Zitatenschatz

 

Von der Mühsal des Lebens

Glück...

Gott und die Welt

Hoffnug schöpfen

Irrtümer aus der Geschichte

Klugheit und ihr Gegenteil

die letzte Grenze überschreiten

Liebe!

Der Mensch

Was Männer über Frauen sagen.

Moralisches und Unmoralisches

Politik und Staatsmänner

Den Sinn in zehn Worten...

Sprachkünstler und Wortverdreher

nichts als die reine Wahrheit

 

 

 

 

 

 

 

 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) 

In der Bibel des Zitatensammlers, Büchmanns »Geflügelten Worten«, ­ kommt Goethe auf etwa die gleiche Seitenzahl wie sein Dichterfreund Schiller. Das ist verwunderlich. Schließlich wurde Schiller nur 45 Jahre alt, Goethe dagegen 82: Immerhin standen Goethe mehr als doppelt so viele Schaffensjahre zurJohann Wolfgang von Goethe Verfügung und in der Tat übertrifft der Umfang seines Werks übertrifft dasjenige Schillers um ein Vielfaches. Aber eben nicht die Zahl der Zitate.

Goethes Werk sperrt sich offenbar dagegen, als Zitat vereinnahmt und eingesperrt zu werden in einem vielleicht leeren Pathos des Zitats. Während die Worte von Schillers Idealismus in jede Richtung ge- und missdeutet werden kann und zu jedem Zweck ge- und missbraucht werden kann, ist der Realismus Goethes in der unmittelbaren Anschauung verankert.

Trotzdem - oder gerade deswegen - ist Goethe der Klassiker der deutschen Literatur schlechthin. Goethe ist zu einer Symbolgestalt ­ man könnte auch sagen: Kultfigur ­ der deutschen Geistesgeschichte geworden. Doch hinter dieser Symbolgestalt droht das Bild des Menschen Goethe zuweilen zu verblassen.

Jugendzeit. Frankfurt (1749-1771)

Goethe wurde am 28. August 1749 als Sohn des Juristen und Stadtschultheißen Johann Caspar Goethe (1710-1782) und seiner Frau Katharina Elisabeth (geb. Textor, 1731-1808) in Frankfurt am Main geboren. Goethe wuchs in einem vermögenden und kultivierten Elternhaus auf und erhielt Privatunterricht von Hauslehrern. In seiner Jugend wurde er Augenzeuge bedeutender historischer Ereignisse, wie der Unruhen des Siebenjährigen Krieges und der Krönungsfeierlichkeiten für Joseph. II. 1764. Bereits in frühen Jahren traten die intellektuellen, dichterischen und schauspielerischen Begabungen Goethes hervor, der jedoch auf Wunsch des Vaters die juristische Laufbahn einschlug und 1765 bis 1768 in Leipzig Rechtswissenschaften studierte.

In philosophischen und literaturgeschichtlichen Vorlesungen (u. a. bei Christian Fürchtegott Gellert und Johann Christoph Gottsched) kam er außerdem mit Gedankengut und Poetik der Aufklärung und Empfindsamkeit (Lessing, Klopstock) in Berührung und nahm Unterricht bei Adam Friedrich Oeser, dem Leiter der örtlichen Zeichenakademie und Freund Johann Joachim Winckelmanns.

1765 nahm er das vom Vater bestimmte Jurastudium an der Universität Leipzig auf. In diese Zeit fällt erste wichtige erotische Begegnung (mit Käthchen Schönkopf, der Tochter seiner Wirtsleute), außerdem entstanden mehrere Gedichte im Ton des Rokoko, erlebnisgeprägte Bekenntnislyrik und Oden sowie dramatische. Versuche in den Formen des zeitgenössischen Theaters. Eine lebensgefährliche Krankheit ab Juni 1768 zwang ihn zur Rückkehr ins Elternhaus; Während seiner durch Rückfälle verzögerten Genesung geriet Goethe unter den Einfluss der Stiftsdame Susanna Katharina von Klettenberg, einer Freundin seiner Mutter, die ihn zur Beschäftigung mit dem Pietismus anregte. 1770 erschienen seine ersten Gedichte in Buchform.

Im selben Jahr übersiedelte er nach Straßburg, wo er seine juristischen Studien wieder aufnahm Straßburg bedeutete in vieler Hinsicht einen völligen Neubeginn. Nicht nur dass er hier ernsthaft studierte (allerdings nicht die wenig geliebte Juristerei, sondern vorwiegend Medizin und Staatswissenschaft), nicht nur dass ihm der Anblick des  die Augen öffnete für die zu seiner Zeit noch verpönte gotische Architektur ­ in Straßburg lernte er auch Menschen kennen, die für seine weitere Entwicklung von wegweisender Bedeutung waren: Johann Gottfried von Herder, Johann Heinrich Jung-Stilling und Jakob Michael Reinhold Lenz.  Daneben lenkte den Blick nun auf Werke Shakespeare, Ossian und antiker Dichter (Homer, Pindar). Am 4. August 1771 schloss Goethe sein Studium mit dem Grad eines Lizentiaten der Rechte ab und kehrte nach Frankfurt zurück.

 

Die Geniezeit: Sturm und Drang (1771-1775)

Im August 1771 eröffnete Goethe eine Kanzlei in Frankfurt, beschäftigte er sich weiterhin intensiv mit der Literatur, so schrieb er bereits 1771 die programmatische Rede "Zum Schäkespears Tag" und als ersten großen dramatischen Wurf die Urfassung des Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. (gedruckt 1832).

1772 ging Goethe ans Reichskammergericht nach Wetzlar, um als Praktikant seine juristischen Kenntnisse zu erweitern. Hier befreundete er sich mit dem Gesandtschaftssekretär Johann Christian Kestner und dessen Braut Charlotte Buff. Seine Sympathie für Lotte steigerte sich zur maßlosen Leidenschaft, so dass er bereits im September wieder nach Frankfurt zurückkehrte, um die Spannungen nicht eskalieren zu lassen. Diese Erfahrung einer aussichtslosen Liebe verarbeitet er in seinem zweiten großen Werk, dem Roman Die Leiden des jungen Werther (1774). Mit diesem Roman und dem Drama Götz von Berlichingen, das im selben Jahr in der zweiten, überarbeiteten Fassung erschien, erreichte der erst 24-jährige Goethe der mit einem Schlag literarischen Ruhm. Nicht minder berühmt wurden seine Hymnen aus dieser Zeit, (Wanderers Sturmlied, Prometheus, Ganymed, An Schwager Kronos), die das Lebensgefühl des Sturm und Drang widerspiegeln.

1774 verlobte sich Goethe mit Lili Schönemann, der sechzehnjährigen Tochter eines Frankfurter Handelsherrn. Obwohl die Verbindung anscheinend sehr glücklich war, fürchtete Goethe die Enge eines bürgerlichen Lebens in häuslicher Glückseligkeit. Er suchte der bedrängenden Situation auf einer Reise in die Schweiz zu entfliehen und löste 1775 schließlich die Verlobung.

Das erste Weimarer Jahrzehnt (1775-1786)

Am 7. November 1775 traf Goethe in Weimar ein, wo er ­ mit nur einer längeren Unterbrechung, seiner Italienischen Reise ­ bis zum Ende seines langen Lebens blieb. In der kleinen Stadt mit ihren 6000 Einwohnern versammelte Herzogin-Mutter Anna Amalia, die Mutter des gerade mal achtzehn Jahre alten Herzogs Karl August, zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten des deutschen Geisteslebens. Neben anderen Intellektuellen der Zeit, hatte sie schon Christoph Martin Wieland  als Prinzenerzieher an ihren Hof gezogen. In literarischen Gesprächsrunden, musikalischen Zirkeln und dergleichen bot sich dort ein Begegnungsfeld des aufgeklärten Adels mit dem gebildeten Bürgertum, das in dieser Art einmalig in Deutschland war. Nach der Ankunft Goethes, der rasch zum hohen Staatsbeamten aufrückte (1776 Geheimer Legationsrat, 1779 Geheimer Rat, 1782 Leiter der Finanzkammer), sollte sich die künstlerisch-wissenschaftliche Geselligkeit der Stadt umso reicher entfalten.

Goethes nach anfänglichen Vorbehalten gefasster Entschluss, in Weimar zu bleiben, wurde nicht zuletzt durch seine Bekanntschaft mit Charlotte von Stein gefördert, Die Begegnung mit ihr war für die persönliche Entwicklung Goethes das bedeutendste Ereignis dieses Lebensabschnitts. Unter dem Einfluss der sieben Jahre älteren, hochkultivierten Hofdame streifte er viel vom Genie-Gehabe seiner Sturm-und-Drang-Phase ab. Er löste sich vom rigorosen Subjektivismus seiner Jugend und setzte an seine Stelle das Ziel einer gemeinschaftsdienlichen Humanität.

Seine Aufgaben und Pflichten wurden unterdessen immer größer, so übernahm er u. a. die Oberaufsicht über den Ilmenauer Bergbau, der sein Interesse an mineralogischen und anderen naturwissenschaftlichen Studien wieder aufleben ließ (Versuch, die Metamorphose der Pflanzen zu erklären, 1790; Entdeckung des menschlichen Zwischenkieferknochnes 1784). Doch wiederum kündigte sich eine seelische Krise an - wohl weil Goethe spürte, wie er seine Kräfte zwischen Verwaltungsarbeiten und dem oberflächlichen Hofleben verzettelte. Auch die Aussichtslosigkeit seiner Beziehung zur Frau von Stein machte ihm seinen Aufenthalt am Hof zunehmend unerträglich. So bat er den Herzog um Urlaub auf unbestimmte Zeit und brach, ohne selbst der Vertrauten Charlotte ein Wort über seine Pläne zu verraten, am 3. September 1786 heimlich zu seiner großen Italienreise auf., die der Bildung und Erholung dienen sollte.

 

Italienische Reise (1786-1788)

Die Umstände dieser ersten italienischen Reise (1786-1788) sind ausführlich in den für Charlotte von Stein geführten Tagebüchern dokumentiert. Der Weg des Dichters, der inkognito als Maler Möller reiste, führte zunächst über den Gardasee und Verona nach Vicenza, wo er die Bauten Andrea Palladios bewunderte. Nach kurzen Aufenthalten in Padua, Venedig, Bologna und Florenz erreichte er im Oktober Rom, sein eigentliches Ziel. In Italien, wo er sich ­ wie er selbst sagt ­ zum ersten und einzigen Mal wirklich zu Hause fühlte, beeindruckte ihn vor allem die Antike; Kunst und Architektur der Renaissance und des Barock beachtete er kaum.

Goethe zeichnete in Italien viel und pflegte intensiven Umgang mit den dort lebenden deutschen Malern, vor allem mit Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und mit der zu ihrer Zeit hochberühmten Angelika Kauffmann. Naturwissenschaft und Literatur vergaß er dabei allerdings nicht: In Palermo glaubte er, die Ur-Pflanze entdeckt zu haben, daneben widmete er sich seine literarischen Projekten (Egmont, Tasso, Faust, Iphigenie). Das südliche Klima, die reichen Kunstschätze und das freie Ausleben seiner künstlerischen Neigungen ließen Goethe diese Reise als Wiedergeburt und sonderbare Hauptepoche seines Lebens erfahren.

Weimar, zweite Phase. (1788 - 1794)
Nach anderthalb Jahren, 1788, kehrt Goethe nach Weimar zurück. Die alten Freunde, Herder und Frau von Stein zumal, empfangen ihn kühl. Doch sogleich verliebt er sich wieder: in Christiane Vulpius (1765-1816), ein 23jähriges Mädchen aus einfachen Verhältnissen. Sie wird fortan seine Lebensgefährtin, ohne dass Goethe diese Beziehung (selbst nach der Geburt des Sohnes August, 1789) durch eine Eheschließung vorerst legalisiert hätte Die Verbindung mit der in ärmlichen Verhältnissen lebenden Vollwaisen stieß in der standesbewussten Hofgesellschaft auf Ablehnung und trübte vorübergehend das Verhältnis zu Charlotte von Stein.

1790 veröffentlichte er die abgeschlossene Erstfassung des Faust (Faust. Ein Fragment) und reiste erneut nach Italien, um die Herzogin-Mutter Anna Amalia von dort nach Weimar zurückzubegleiten. Diese zweite Italienreise (Bozen, Verona, Venedig) stand im Zeichen ausgiebiger Kunst- und Naturstudien und war belastet von der zeitweiligen Trennung von Christiane und seinem Sohn August. Seine Aufgaben als weimarischer Staatsbeamter konzentrierten sich nach seiner Rückkehr vor allem auf die künstlerischen und wissenschaftlichen Belange. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildete die Universität Jena; besonders aber entsprach seiner Neigung das Amt des Direktors des 1791 gegründeten Weimarer Hoftheaters, das er zu einer der führenden Bühnen in Deutschland machte.

1792 erlebte er als Begleiter Karl Augusts den 1. Koalitionskrieg (1792-1797) der Österreicher und Preußen gegen die Franzosen, die ihre revolutionären Ideen jetzt kriegerisch durchzusetzen versuchten, und wurde Augenzeuge der Kanonade von Valmy. Goethe war sich nach eigener Aussage bewusst, dass hier eine neue Epoche der Weltgeschichte anbrach, doch sah er die französische Revolution - ­ anders als Wieland, Klopstock, Herder oder Schiller -­ von Anfang an mit Skepsis: Sie widersprach seiner Idee von einer allmählichen Entwicklung in Natur und Geschichte.

Ende 1793 begann eine fünf Jahre andauernde Phase intensiver Homer-Studien, während der er Teile der Ilias und Odyssee übersetzte.

Das Jahrzehnt mit Schiller (1794-1805)

1794. Zwanzig Jahre waren vergangen, seit Goethes Werther im Druck erschienen wat, und so viel er inzwischen auch geschrieben hatte, kaum mehr etwas war wieder wirklich populär geworden, und vergleichsweise Weniges davon ist später in den Kanon der klassischen Literatur eingegangen. Seine naturwissenschaftlichen Forschungen, die trotz origineller Ideen und frappierender Funde letztlich Dilettantismus blieben, haben ihn viel Kraft und Zeit gekostet. Jetzt aber geschah etwas, das nur vergleichbar ist mit Goethes Herder-Begegnung in Straßburg: Er lernt Friedrich Schiller kennen.

Das heißt, flüchtig gekannt hatten sie sich schon seit einigen Jahren von einer kurzen Begegnung in Jena, doch mochten sie einander nicht besonders. Doch eines Tages, im Anschluss an eine Tagung der Jenaer Naturforschenden Gesellschaft am 20. Juli 1794, kamen sich die beiden Dichter in einem Gespräch näher. Schiller war 35, also zehn Jahre jünger, hatte u. a. mit Die Räuber und Kabale und Liebe seinen persönlichen Sturm und Drang nachgeholt, war dann durch die Lektüre Kants zu einer inneren Wandlung gelangt; er war, viel mehr als Goethe, ein philosophischer Kopf. Schiller ging von der Idee aus, Goethe kam von den Anschauungen her. So waren sie diametrale Gegensätze, konnten sich aber gerade dadurch ergänzen. Schiller war fortan ein häufiger Gast in Goethes Haus und übersiedelte 1799 ganz nach Weimar. In der Zusammenarbeit der beiden Dichter entwickelte sich der an Antike und Renaissance orientierte Stil der Weimarer Klassik.

Ein Jahrzehnt dauerte diese Zusammenarbeit, in der Goethe und Schiller ihre klassische Ästhetik in gegenseitiger Befruchtung entwickelten, eine Ästhetik, die ein Jahrhundert lang in Deutschland die Geister beherrscht hat. Auch wo neue Positionen gesucht wurden ­ zuerst in der Romantik ­ geschah dies immer in Auseinandersetzung mit den Weimarer Dioskuren. Mit dem Tod Schillers im Mai 1805 endete jäh diese fruchtbarste Phase in Goethes Leben. Er bedeutete eine schmerzliche Zäsur.

Weimar, letzte Phase. (1805-1832)
1806 schloss Goethe sein Drama Faust, der Tragödie erster Teil ab, das in seinen ersten Entwürfen bis in die Sturm-und-Drang-Zeit zurückreicht (Urfaust). Im selben Jahr heiratete er (endlich) seine langjährige Lebensgefährtin Christiane. Die Trauringe ließ er auf den 14. Oktober 1806 datieren, an diesem Tag hatte Napoleon in der Schlacht von Jena die Preußen geschlagen. Goethe bewunderte den französischen Kaiser vor allem als Überwinder der Revolution und Ordner des politisch zerrissenen Kontinents. Die persönliche Begegnung im Oktober 1808 betrachtete er als eines der wichtigsten Ereignisse seines Lebens.

Von Mai bis Oktober 1815 unternahm Goethe eine ausgedehnte Reise durch das Rhein-, Main- und Neckargebiet, auf der er mit zahlreichen Persönlichkeiten des politischen und geistigen Lebens Bekanntschaft schloss (Freiherr vom Stein, Joseph von Görres, Wilhelm und Jakob Grimm, Johann Peter Hebel u. a.). Wieder verliebte sich der alte Goethe in Marianne von Willemer, die Tochter eines Frankfurter Bankiers. Wer glaubt dies sei seine letzte Geliebte des Greises gewesen, irrt: Sie galt der neunzehnjährigen Ulrike von Levetzow, die er 1823 in Marienbad kennenlernte

Mit fortschreitendem Alter zog sich Goethe vom literarischen Betrieb und vom Weimarer Gesellschaftsleben zurück (1827 Niederlegung der Hoftheaterleitung), widmete sich seiner umfangreichen naturkundlichen Sammlung und brachte eine Werkausgabe letzter Hand auf den Weg, die 1827 bis 1830 bei Cotta erschien. Der (gemäß seiner Weisung erst 1832 postum veröffentlichte) zweite Teil des Faust und die Fortsetzung des Wilhelm-Meister-Komplexes mit den Wanderjahren (begonnen 1807, erschienen 1821-1829) haben die offene Form sowie die Ereignis-, Stoff- und Motivfülle gemeinsam.

Goethes letzte Lebensjahre sind erfüllt von der Arbeit an Wilhelm Meisters Wanderjahren, der Italienischen Reise,  seiner Autobiographie Dichtung und Wahrheit, vor allem aber an Faust, der Tragödie zweiter Teil, den er 1831 abschloss. Ihn wollte er als sein poetisches Vermächtnis ansehen. Mein ferneres Leben, sagte er zu Eckermann, kann ich nunmehr als reines Geschenk ansehen, und es ist jetzt im Grunde ganz einerlei, ob und was ich noch etwa tue.

Goethe starb am 22. März 1832 in seinem Haus am Frauenplan und wurde an der Seite Schillers in der Weimarer Fürstengruft beigesetzt.

 
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