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Philosophie und Philosophen
Philosophen sind, entgegen einem weitverbreiteten Urteil, nicht Feuerwehrleute zur Löschung ›brennender‹ Probleme, sondern Brandstifter.
Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt wird.
Das ist wahr, meine Schuh kann ich mir nicht selbst machen, aber, ihr Herren, meine Philosophie laß ich mir nicht zuschreiben. Meine Schuh will ich mir allenfalls machen lassen, das kann ich selbst nicht.
Das „Warum“ des Kindes ist der Beginn der Philosophie.
Der Gipfel philosophischer Aufrichtigkeit: sogar den Pessimismus in Frage stellen.
Der philosophische Nationalismus funktioniert etwa gleich gut wie ein quadratisches Rad.
Die Geschichte der westlichen Philosophie ist schließlich nichts weiter als eine Reihe von Fußnoten zu Platons Philosophie.
Die Laus, die auf dem Kopf des Philosophen herumläuft, ist zwar höher als der Philosoph, aber nicht gescheiter.
Ein Philosoph ist jemand, der ungelöste Probleme in gelöster Stimmung betrachten kann.
Ich mag Philosophen nicht, die das Haar auf fremden Köpfen spalten. Noch dazu mit einem Beil.
Meine Philosophie ist ein Warten auf Gott.
Philosophen und Hausbesitzer haben immer Reparaturen.
Philosophie ist der Versuch, in einem dunklen Zimmer eine Katze zu fangen, die gar nicht drin ist.
Wenn einem Philosophen ein Licht aufgeht, ist’s für den andern immer ein Schatten.
Wenn uns ein Engel einmal aus seiner Philosophie erzählte, es müssten wohl manche Sätze so klingen als wie 2 x 2 = 13.
Wo die Philosophie aufhört, lassen sich die meisten Probleme mit Philologie lösen.
Ich las kürzlich Schopenhauers Auslassungen über deutsche Philosophieprofessoren. Sie täuschten, schreibt er, den Leser mit ungewöhnlichen Worterfindungen und leeren Begriffshülsen. In Ermangelung von Gedanken. Mit kühnen Kunstgriffen streuten sie dem Publikum Sand in die Augen. Sie wollten vor allem eins: imponieren, verdutzen und mystifizieren. Also ich muss sagen, so fabelhaft hat vor Schopenhauer noch keiner den Sloterdijk getroffen.
Eine große Philosophie ist nicht eine fehlerlose, sondern eine furchtlose.
Mit Philosophen muss man sprechen, wenn sie Zahnschmerzen haben.
Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: "Nur einer hat mich verstanden", aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu: "Und der hat mich auch nicht verstanden."
Ich kann mir Sokrates an der Stelle Alexanders des Großen vorstellen, aber nicht Alexander den Großen an der Stelle Sokrates.
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